Reise blog von Travellerspoint

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Fluffy macht den Larry

Geburtstagsfeier 200 Meter über Downtown Singapur

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Eigentlich paßt so ein teures Pflaster wie Singapur überhaupt nicht in unser Reisebudget. Aber es gibt 4 Gründe warum wir doch von Bali hierhergeflogen sind.

1. auch unser verlängertes Visum ist nun ausgereizt und wir müssen das Land zumindest kurzfristig verlassen, um wieder ein neues zu bekommen. Nochmal verlängern ging nicht.
2. habe ich hier die Gelegenheit ehemaligen BT Kollegen zu treffen, die mittlerweile hier leben und arbeiten.
3. treffen wir hier Didier, der mit uns zurück nach Indonesien fliegen wird. Die nächsten 4 Wochen in Sulawesi verbringen wir gemeinsam.
4. kann ich hier endlich mein Geburtstagsgeschenk einlösen und nachfeiern.

Bei der Ankunft am Flughafen sind alle da - zum ersten Mal seit Bukarest werden wir wieder erwartet.

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Freut uns schon sehr! Didier hat auch ein wunderschönes Überraschungskäppi für Thomas dabei, die Affenstory wurde öfters gelesen.

Bilder vom ersten und zweiten Abend

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In der Schafbar

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wird gut gegessen und getanzt,

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Wir werden bei Teubers sehr gut empfangen und mit lauter Leckereien gefüttert, die wir schon länger vermissen. (Didier hat mir schon mal eine Käsebrezel mitgebracht, die wurde direkt am Flughafen vernichtet) Salami, Nutella, Philadelphia, anständiges Brot. Frühstück bei Teubers lässt keine Wünsche offen.

Das kann noch besser werden? Ohne Thomas Purzeltag kaum, aber...Wir checken bei Andreas und Silke aus und ziehen für eine Nacht ins Marina Bay Sands Hotel

(vielen Dank noch mal an Robert B. - als ich bei dir am PC zum ersten Mal die Bilder dieses Hotels gesehen habe, dachte ich das wäre ein Fake und so etwas kann es nicht geben) Die Nacht hier zu verbringen ist dieses Jahr mein Geburtstagsgeschenk und ich möchte mich nochmals bei Alina und ihre Eltern bedanken.

So sieht es tagsüber von draußen aus - schon mal nicht schlecht. Fluffy klettert aus lauter Begeisterung auf Thomas Kopf.

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Wir beziehen unser Deluxe Zimmer im 35. Stock - Hammeraussicht auf die Skyline von Downtown Singapur.

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Aber wegen dem Ausblick aus dem Zimmerfenster sind wir nicht hier. Was das Hotel so besonders macht liegt 22 Stockwerke über uns auf der 57. Etage - gut 200 Meter über der Stadt. Der höchste Inifinty Pool!

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Jetzt gibt es kein Halten mehr - sofort rein und ran an die Kante.

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Alina und ich fotografieren abwechselnd - der Blick über die Kante ist atemberaubend.

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Dieses Bild hat ein freundlicher Bademeister von uns gemacht - das Wetter ist so lala heute, wir haben den Pool heute nachmittag fast für uns allein.

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Kaum jemand da. In dieses Becken dürfen nur Hotelgäste, das wird genau kontrolliert. Manche schaffen es bis an den Beckenrand (zwinker Uschi und Robert) Normalerweise ist der Besucherbereich auf die Aussichtsplattform und 2 Bars hier obenbeschränkt und sogar dafür wird heftig Eintritt verlangt.

Selbstverständlich gibt es hier oben auch Whirpools mit Infinity Blick

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Und unser australischer Mitreisender macht auch den Larry

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Allerdings war seine Freude kurz, denn kurz nach diesem Bild hatten wir ihn am Pool vergessen. Fluffy ist völlig fertig und sucht andere Begleiter nach Australien. Abends versöhnen wir uns wieder, Fluffy ist gar nicht nachtragend und will nicht lang streiten.

Nachdem wir genug geplantscht haben sehen wir uns das Ganze noch mal von unten bei Dunkelheit an - sehr beeindruckend

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Wir verständigen die anderen und schmieden einen Plan, wie wir alle da reinkriegen auch wenn sie nicht Hotelbewohner sind. Wir haben festgestellt, dass die hoteleigenen Bademäntel ebenso als Passierschein funktionieren wie die Keycards der Zimmer. Die Kontrolleure akzeptieren scheinbar beides. Kurzerhand werden Didier und Andreas mit Bademantel verkleidet, Sarah geht einfach so mit Alina und mir durch die Kontrolle und Alexandra hole ich später in einem weiteren Durchgang mit Alinas Keycard rein - voila! Schon sind wir zu 6.

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Nach dem Baden geht es noch an der Dachterassenbar weiter.

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Wichtig in diesem exklusiven Ambiente ist die Wahl des richtigen Schuhwerks. Hier von Andreas demonstriert

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Am nächsten morgen wollten wir eigentlich noch mal rauf aufs Dach und rein in den Pool - allerdings kommt hier langsam die Monsunzeit und heute ist so eine Dauerregentag.

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Also nur noch schön frühstücken und ausschecken. Singapur hat uns nicht viel anzubieten, denn wir kennen schon viel und der Rest ist einfach unverschämt teuer und weit über unserem Budget.

Wir packen Didier und die Badehose ein.... Ähm Badehose? Apropos - wann haben wir diese zum letzten mal gesehen? Als sie zum Trocken im Marina Bay hing. Da hat sie nur keiner mitgenommen, seit dem Streit mit Fluffy widmen wir ihm und dem grünen Koffer mehr Aufmerksamkeit. Wie konnte wir das übersehen? Easy denn das Bad im Marina Bay ist größer als manches Zimmer in den wir oft die Nacht verbracht haben.

Blöderweise ist der Bikini ganz neu und alle anderen Badesachen mussten unserem Gewichtsproblem weichen und wurden bereits zurückgelassen. Also zurück zum Marina Bay - wer weiss was wir sonst noch alles vergessen haben. Fluffy verschweigen wir den Vorfall, der ist eh schon besorgt. Auf dem Rückweg gehen wir im Maxwell Road Hawker Center essen und entdecken eine nette Ecke von Chinatown die wir noch nicht kannten und stellen fest dass Singapur durch aus noch schöne Ecken hat.

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Morgen geht es mit Didier nach Sulawesi in den Norden. Wir freuen uns auf Tauchen und einen super Strand...

Eingestellt von Tom Travel 08:05 Archiviert in Singapur Tagged fluffy Kommentare (6)

Schon wieder Indonesien

mit Silk Air von Singapur nach Manado - Sulawesi

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Das stehen wir mal wieder am Flughafen und warten auf unseren Flieger. Wir fliegen von Singapur nach Manado Indonesien und müssen unseren Weiterflug nach Gorontalo kriegen. Aber da haben wir ja genug Zeit - über 3 Stunden. Nur leider viel zu viel Gepäck - unser permanentes Problem. Die erlauben nur 15 kg, dieses Mal werden wir ums Übergepäck bezahlen nicht herum kommen.

In Singapur wir mir übel, ich habe ein Drehwurm. Wir werden von Gate F36 zu E22 geschickt und dann wiederum zu E1 und so weiter. Immerhin komme ich auf diese Weise an meinem geliebten Orchideengarten im Changi Airport gleich mehrfach vorbei, der ist wirklich wunderschön und die Orchideen halten mit jeden botanischen Garten mit.

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Es gibt bei E1 auch einen Farngarten. So gibt es eine kostenlose Airportführung, ich habe gelernt was ein Travellator ist (kennt ihr alle)

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Immer das Positive sehen. Der Flieger wird auch noch getauscht und wir kommen mit Verspätung in Manado an. Wir haben noch kein Visum, das Gepäck wird erst noch aus dem Singapur Flieger ausgeladen - wie sollen wir den Flieger in 30 min bekommen uns selbst und unser Gepäck einchecken? Unsere Stewardess ist keine Hilfe sie wollte dem Pilot bescheid sagen ist aber am Kaffee hängengeblieben, da bekommen wir keine Hilfe.

Thomas eskaliert (Eskalierprofi als alter BT Hase) aber es interessiert trotzdem keinen. Er versucht sich bei der Immigration vorzudrängeln und wird wieder nach hinten gebeten. Da entdecke ich jemand der sich der Sache nach verzweilfelten Blicken von uns annimmt. Er fängt unser Gepäck ab während wir die Einreiseformalitäten abwickeln. Er bringt uns zum Check-In, die dort bereits auf uns warten (wir kommen uns wichtig vor) In 5 Minuten ist das Übergepäck gegen Geld eingecheckt und der Flughafenbus wartet auf die Bekannten 3 Musketiere, errrm Pasagiere.

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Wir steigen ein und sind echt glücklich das alles geklappt hat.

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Der Taxifahrt vom Gorontalo Flughafen bis nach Gorontalo ist wirklich schön.

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Die Strassen sind in einem Zustand den wir uns in Zentral- oder Südsulawesi vor eine paar Wochen gewünscht hätten. Wir sind erstaunt wie modern es hier ist. Unsere Zimmer sind badtechnisch nicht die feinsten, aber das Hotel hat internet und nette Katzen. Ist doch was.

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Am nächsten Tag mieten wir ein Tuk Tuk und faren zu den heissen Quellen. Ach es sitzt sich so schön im TukTuk wo ist eigentlich Didier?
Wenn man sich die Größe eines Tuk Tuks ansieht dann merkt man schnell zu dritt ist es schwierig.

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Didier sitzt erst hinten und dann wechseln wir mal durch, ausser Thomas der passt nur vorne rein.

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Die heissen Quellen ist eher ein Freibad für Locals. Der kleine Pool hat so heisses Wasser, da können wir nicht rein. Der Pool ist heute leer, wir haben das ganze Freibad für uns alleine. Thomas probiert die Kinderrutsche aus.

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Viele Locals schauen durch das Tor, wir merken wir sind mal wieder die Attraktion hier. Jetzt werden die Kids zu uns geschickt, wenigstens die baden mit uns.

Abends mieten wir uns 2 Mopeds und Helme. Hier ist Helmpflicht und dass die Helme echt was bringen sieht man hier.

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Wir sehen damit auch schön blöd aus, und wir beweisen es euch.

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Eingestellt von Tom Travel 13:29 Archiviert in Indonesien Kommentare (2)

Aufruhr in der Schule und Qual im Dschungel

Gorontalo

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Alina wurde gestern vom hiesigen Englischlehrer angesprochen, ob wir nicht Lust hätten vor seiner Klasse aufzutreten. Wir die großen Traveller. Hier in Gorontalo gibt es kaum Touristen und wir sind die Attraktion in der Stadt. Was wir mit den Kindern machen sollen wird uns nicht so richtig klar. Um das zu erklären ist das Englisch des Englischlehrers nicht ausreichend. Wir lassen uns trotzdem darauf ein – könnte ja ganz lustig werden.

Für den Tag haben wir uns 2 Mopeds gemietet und mit dem Lehrer hinten drauf geht es zur Schule. Kaum dort angekommen werden wir von einer Meute Kinder umringt.

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Alle schreien durcheinander und sind hellauf begeistert. Der Typ sagte was von 25-30 Kinder und ebenso viele Lutscher haben wir dabei. Das langt niemals für alle hier. Er beruhigt uns und meint, dass seien nicht alles seine Schüler und wir sollen gleich mal in die Klasse gehen.

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Dort sitzen dann tatsächlich nur etwa 20 Schüler, fein säuberlich nach Mädchen und Jungs getrennt. Es wird wieder laut. Wir erzählen die Geschichte von Fluffy – das kommt allerdings nicht an, weil keiner weiß was ein Koala ist und wo Australien liegt. (auch nicht der Lehrer) Fluffy wird angesehen wie ein Ausserirdischer und fühlt sich unwohl.

Didier fängt an von eins bis zehn auf deutsch zu zählen. Thomas schreibt es an die Tafel. Die Klasse wiederholt lautstark. Alles ziemlich chaotisch.

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Erst recht als wir mit der Verteilung der Lutscher beginnen. Jeder bekommt einen und wir treten den Rückzug an. Gar nicht so einfach, die Kinder hängen wie Kletten an Alina.

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Und wir haben keine Lutscher mehr um Alina auszulösen. Schließlich greift der Lehrer ein und rettet uns.

Als Gegenleistung will uns der Englischlehrer nun den Weg zu den heißen Quellen mit dem Wasserfall zeigen, die wir gestern gesucht und nicht gefunden hatten.

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Sind ja nur 3km vom Parkplatz zum Wasserfall sagt der Reiseführer. Aber das werden die anstrengendsten und längsten 3km, die ich je durch den Dschungel gegangen bin. Wir sind bereits nach kurzer zeit triefnass vor Schweiß.

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Alina ist heute nicht gut drauf und kommt kaum mit. Hätte sie gewusst was für eine Wanderung wir hier machen, hätte sie sicher Turnschuhe mitgenommen. Mit Schlappen und falscher Kleidung wird es eine Qual für sie.

Es gibt nur streckenweise richtige Trampelpfade. Streckenweise geht es über Felsbrocken und Baumstämme und auch mal durch den Fluss. Wir haben zu wenig Wasser dabei, Durst wird zu einem echten Problem.

Endlich nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir an den Wasserfall. Niemand da außer uns und das Wasser ist herrlich kühl. Was für eine Wohltat.

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Der Durst ist mittlerweile so groß, dass ich es riskiere das Wasser zu trinken. Ich habe allerdings kein gutes Gefühl dabei. Wenn ich bedenke was da drin möglicherweise alles herum schwimmt – manche Dinge will man nicht genau wissen.

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Nach einer halben Stunde in den Wasserfallpools müssen wir schon wieder zurück. Der Rückweg ist auch nicht viel einfacher, wenigstens geht es nun bergab. Didier ruiniert seinen Schlappen und muss einen Teil der Strecke barfuß gehen, bis er vom Englischlehrer einen Reserve-Flip-Flop bekommt. Der hatte schlauerweise 2 Paar Schuhe dabei.

Zurück im Hotel packen und Abfahrt in 3 Tuk-Tuks zum Hafen.

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Mit unserem ganzen Gepäck sehen wir eher aus wie ein Tuk-Tuk-Schwertransport. 3 Engländerinnen aus unserem Hotel müssen auch zum Boot, brauchen aber nur 2 Tuk-Tuks und so gibt es einen lustigen 5er-Konvoi.

Das Nachtboot das uns zu den Togeans bringen soll ist erfreulich groß und sieht beruhigend seetüchtig aus.

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Einige der weltbesten Tauchspots liegen laut Reiseführer auf den Togeans um die Inseln. Ab morgen werden wir uns selbst davon überzeugen können.Wir haben die Luxusversion der Überfahrt gebucht, mit Aircondition-4er-Kabine. Dieser Luxus kostet gerade mal 10 Euro pro Person.

Eingestellt von Tom Travel 06:55 Archiviert in Indonesien Kommentare (0)

Togean Islands

Reif für die Insel

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"Es kostet einiges an Anstrengung um auf die Togean Islands zu gelangen, allerdings kostet es noch mehr Überwindung hier wieder weg zu fahren." soweit das Zitat aus unserem Reiseführer. Einen abgelegeneren Ort wird man schwer finden. Na dann schaumermal.

Von ein paar Delfinen begleitet erreichen wir am nächsten Morgen nach 13 Stunden Überfahrt mit der Nachtfähre Wakai,

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die einzige größere Ansiedlung weit und breit und im Prinzip auch nur ein Dorf aus ein paar wackeligen Hütten.

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Das Boot vom Black Marlin Dive Resort wartet schon auf uns und wir werden nach Kadidiri gebracht.

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Eine winzige Felseninsel mit traumhaften Stränden und kristallklarem Wasser. Erinnert ein wenig an Süd-Thailand.

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Der Empfang ist ausgesprochen herzlich. Die Zimmer mit eigener Terrasse 10 Meter zum Wasser sind besser als erwartet.

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Drei Mahlzeiten täglich sind auch im Preis enthalten – was will man mehr. Wunderschöner Blick von der Gemeinschaftsterasse.

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Ein paar Einschränkungen muss man hier am Ende der Welt allerdings schon hinnehmen. Strom gibt es nur für 5 Stunden am Abend, fließend Wasser nur morgens und nachmittags für 2 Stunden. Telefon und Internet? Vergiss es! Krank werden sollte man hier auch nicht. Der nächste Arzt, das nächste Krankenhaus – besser nicht darüber nachdenken.

Tina, die deutsche Tauchlehrerin hier, hat Geburtstag und es gibt eine Geburtstagsparty mit einem Waschbottich voll Arrak-Bowle und Kuchen.

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Der Kuchen war lecker obwohl es eher aussieht als hätte der Blitz eingeschlagen.

Lagerfeuer am Strand.

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Mit "Opi Control"

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Die Locals spielen Gitarre, singen tanzen und feiern kräftig mit. Es werden seltsame Tänze vorgeführt. Alle müssen mittanzen, Thomas hält das ganze fotografisch fest und kommt so drumherum.

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Das ist Ali der einen auf schwangere Tänzerin macht. Klar denkt ihr jetzt was soll der Quatsch, aber glaubt mir, wenn ihr es gesehen hättet, hättet ihr euch auch totgelacht.

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Südseefeeling á la Fidji kommt bei uns auf. Herrlich! So kann es weiter gehen. Wenn jetzt das Tauchen auch noch so gut ist wie erhofft dann wird es wirklich schwer einen Grund zu finden hier wieder weg zu gehen.

Eingestellt von Tom Travel 01:09 Archiviert in Indonesien Kommentare (3)

Togean Diving und eine unerwünschte Rettungsaktion

der Weg hat sich gelohnt

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Diese Insel ist herrlich und es findet sich auch eine kleine Gruppe netter Leute in unserem Resort zusammen. Jeden Abend sehen wir uns gemeinsam den Sonnenuntergang an. Ein paar stehen immer am Strand und fotografieren, die anderen schauen von ihrer Hängematte auf der Terasse zu.

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Mann kann hier auch super Schnorcheln, das Wasser ist immer lauwarm, es gibt viel zu sehen - sogar vom Ufer aus. Manchmal gibt es Aufruhr im Wasser. Direkt von unserem Resort zwischen ein paar Seegrasbüscheln verbringt ein großer Schwarm Sardinen den Tag bei Ebbe. Das Seegras sieht man allerdings kaum, es wird von den Schwarm völlig verdeckt.

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Ab und zu kommen Räuber vorbei, die Sardinen springen teilweise panisch aus dem Wasser auf den Strand. Die Locals sammels sie auf und freuen sich über den Gratisfrischfisch. Wenn sich so viele Sardinen im Wasser bewegen gibt das ein Geräusch wie eine riesige Welle, das kriegt jeder mit.

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Für heute Nachmittag haben wir den ersten Tauchgang ausgemacht. Mit dem Schnellboot dauert es keine 15 Minuten bis wir über dem Tauchspot sind. Taipi Wall heißt er – Steilwandtauchen, genau mein Ding.

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Es ist leicht bewölkt und die Sonne kommt nur teilweise durch. Das ist schon mal sehr schade. Ohne Sonne sind die Farben halt nicht so brillant. Die Landschaft unter Wasser ist ziemlich klasse, nur leider sieht man nicht sehr weit - die Sicht beträgt ca.15 Meter. Es gibt hier auch Zeiten mit 30 Meter Sicht und mehr. Eher kleine Dinge sind hier zu sehen. Nacktschnecken und Seesterne. Dank Didier und seiner neuen Unterwasserkamera können wir euch auch ein paar Bilder davon zeigen.

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Morgens soll es besser sein, also machen wir tags darauf den Frühtauchgang. The Gap heißt der Tauchspot. Hier gibt es schon mal erheblich mehr Fische als gestern. Wir sehen nichts ganz Großes, aber die Vielzahl an Korallen entschädigt. So viele verschiedene Arten auf einen Haufen habe ich selten gesehen. Und vor allem - den Korallen hier geht es prächtig. Keine Schutthaufen wie in Gili Trawangan. Die Sicht leider wieder nur 15 Meter.

Nachmittag haben wir tauchfrei. So schön wie es hier ist, wir brauchen Internet. Alina muss arbeiten. Die Inseln hier sind so abgelegen, dass wir nicht mal mittels unseres USB-Sticks über das Telefonnetz online gehen können. Deswegen fahren wir zurück nach Wakai, in der Hoffnung dort besseren Empfang zu haben.

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Leider Fehlanzeige, irgendwas mit der Verbindung klappt nicht. Wir kommen nicht online und somit steht fest, dass wir am Donnerstag wieder abreisen müssen. Zwar war das von Anfang an so geplant, aber die Leute hier sind so nett, die Atmosphäre so gemütlich, da wären wir auch gerne länger geblieben.

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Später am Tag gehen wir in den Dschungel hinter dem Strand um Kokosnusskrabben zu suchen. Riesenviecher die hier leben – allerdings trotz ihrer enormen Größe nicht leicht zu finden wie sich herausstellt. Nach wenigen Minuten im Dschungel sind wir völlig durchgeschwitzt. Die Einheimischen haben uns gewarnt alleine in den Dschungel zu gehen, es haben sich schon mehrfach Touristen verirrt und mussten mitten in der Nacht gesucht und gerettet werden. Unterwegs ein paar hübsche Fotomotive.

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Der Pfad ist kaum zu erkennen und teilt sich mehrfach. Nach einer halben Stunde wird es Alina und Didier mulmig da es bald dunkel wird und sie drängen auf Rückzug. Keine Kokosnusskrabbe für uns :-( schade darauf haben wir uns so gefreut, wir zeigen euch eine Bild aus dem Netz wie sie aussieht.

grdpz.jpg Artikel dazu hier lesen

Aber wir sind ja nicht nur wegen der Krabben hier. Am dritten Tag heißt der Tauchspot Mini Canyon. Jede Menge gesunder Korallen und kleine Fische. Ein paar mittelgroße Drückerfische sind dabei – immerhin.

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Sicht wieder nicht besonders. Wirklich ein Jammer, denn mit Sonne und klarem Wasser wäre das hier bestimmt Weltklassetauchen.

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Wenn die Wolken über den Taucher hängen sieht es Unterwasser nicht schön aus, aber über Wasser ist es ein super Bild geworden.

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Der für heute bereits fest ausgemachte Nachttauchgang wurde gestrichen – zu wenig Lampen für alle. Es sind neue Taucher angekommen die einen Kurs machen, damit gibt es mehr zu verdienen als mit uns. Daher erhalten sie den Vortritt. Didier geht alleine und wird promt von einen Rotfeuerfisch gestochen. Zum Trost sieht er aber einen schönen Oktopus und einen tollen Seestern.

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Alina und ich werden das Nachttauchen in Bunaken nochmal versuchen.

Nachtmittags wollen die 2 Herren schwimmen gehen, was ja nicht sonderlich schlimm ist aber sie wollen zu der gegenüberliegenden Insel schwimmen ca. 2-3 km Luftlinie hin und zurück

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Zuerst schwimmen sie geradeaus müssen aber bald umkehren, da sie wegen Ebbe und Wassertiefstand die Korallen streifen würden. Ich freu mich schon und denke die geben es auf - von wegen. Dann schwimmen sie wegen der Strömung einen Riesenbogen. Sie wollen zu linken Insel, schwimmen aber scheinbar zur rechten.

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Ich beobachte mit ein paar Touris und ein paar Locals das Geschehen. Die Schwimmer werden zu winzigen Punkten im Wasser und werden immer kleiner. Ich hole mir das Tele-Objektiv und sehe die Schwimmer immer noch auf die falsche Insel zuschwimmen.

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Die Locals sagen mir, bisher habe nur ein junger Mann erfolgreich versucht zur Insel zu schwimmen - der hatte aber Flossen! Ich sehe langsam die Punkte zu richtigen Insel wandern aber sie sind noch ein großes Stück entfernt. Auf einmal sind die Punkte weg. Mist!

Abwarten, alle gucken mich komisch an, dann wieder zu Insel. Einer der Locals schnappt sich ein Kanu und fährt hin. Ein anderer erzählt mir, dass es auf der Insel keinen Strand zum Ausruhen gibt - alles steile Felsküste dort.

Der Kanufahrer kommt zwar der Insel näher, winkt aber nicht oder macht auch sonst nichts dass mich beruhigen könnte. Also sieht er anscheinend auch keinen Schwimmer. Ich werde panisch und besorge mir ein Motorboot. Die Fahrt dauert zwar nur Minuten, die kommen mir aber wie Stunden vor.

Kurz vor der Insel sehe ich die 2 Herren wie sie gerade wieder ins Wasser gehen. Sie verstehen die ganze Aufregung nicht und sagen ich soll verschwinden *grmpf*. Sie wollen jetzt zurück schwimmen und nicht gerettet werden. Meine Begeisterung könnt ihr euch vorstellen.
Motorboot und Kanu kehren unverrichteter Rettungsdinge zurück und die Herren Schwimmer folgen wegen der Strömung in großem Bogen.
Eine halbe Stunde später entsteigen sie dem Wasser als ob nichts gewesen wäre. Dieser Local war auch besorgt, der wollte glatt mit seinem Bambus-"Boot" hinterher. ;-)

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Tags darauf der Höhepunkt - wir fahren nach Una-Una, eine Vulkaninsel eine Stunde mit dem Speed-Boot entfernt. Dort ein Tauchspot namens Pinnacle oder auch Fish-O-Mania. Die 100 PS im offenen Schnellboot schieben ordentlich und schon auf dem Hinweg gibt es für die Passagiere reichlich Spritzwasserduschen.

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Gleich nach dem Einstieg sehen wir 6 riesige Büffelkopf-Papageifische - sicher 50kg oder mehr. Echte Monster dieser Gattung mit riesigen Schnäbeln. Die knabbern die Korallen weg wie Kekse.

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Es wird ein fantastischer Tauchgang. Schluchten, Canyons, Steilhänge und Abgründe - Korallenformationen in allen Farben und Formen - wow! Sicht 20 Meter und mehr. Sonne haben wir auch - perfekt. Gegen Ende wartet ein Schwarm Jacks in einem Canyon und umringt mich von allen Seiten. Tausende Fischleiber wohin man sieht. Sensationell! Das war so gut, dass Alina und Didier nur zuschauten und nur ein kleiner Teil des Schwarms passte auf s Foto werden.

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Nach knapp einer Stunde ist die Luft bei uns alle und wir müssen hoch. Normal taucht man den zweiten Tauchgang nicht an der selben Stelle wie den ersten, aber heute machen wir eine Ausnahme. Besser kann es nicht werden und nach einer Lunch-Pause am Strand von Una-Una geht es erneut runter.

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Der zweite Tauchgang ist genau so gut wie der erste. Wir sehen dieses Mal noch einen riesigenNapoleon Fisch. Der sieht übrigens fast genauso aus wie der Büffelkopf Papagaienfisch und ist auch genausogroß. Sehr nützliche Tiere, denn die fressen am liebsten Dornenkronen siehe unten links - Seesterne die sich von Korallen ernähren und ganze Riffe zerstören wenn sie in Massen auftreten.

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Zum Schluß dann noch Millionen von kleinen Puffer-Fischen.

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Nur wenige Zentimeter lang aber in solchen Massen das man kaum durch den Schwarm sehen kann. Sie schwimmen sehr langsam, so daß man sie mit der Hand fangen kann.

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Ein Schwarm Hornhechte patroulliert über dem Schwarm und frißt weg was zu weit nach oben schwimmt. Wie Chips vom Couchtisch schnappen sie sich einen nach dem anderen von den Kleinen. Wirklich dezimieren können auch die ganzen Räuber diesen riesigen Schwarm scheinbar nicht.

Ein Steinfisch ist ein Fische der aussieht wie ein Stein - kaum zu erkennen aber höchst giftig wenn man draufsteigt. Thomas zeigt drauf

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Ihr seht ihn immer noch nicht? Kein Problem Alina hat den Fisch stundenlang(!) mit Photoshop für euch bearbeitet.

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Wieder ist die Luft viel zu schnell weg und wir müssen hoch. Das war nicht zu toppen und wird unser letzter Tauchgang hier sein. Auf dem Rückweg zum Dive Center gibt der Skipper ordentlich Gas und wir werden alle pitschnaß auf dem Boot.

Und am letzten Abend eine Sonnenuntergangs-Überraschung. Die Sonne geht im Meer unter und wird nicht wie die letzten 4 Monate von Wolken bedeckt.

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Eingestellt von Tom Travel 22:47 Archiviert in Indonesien Kommentare (2)

auf nach Bunaken

der lange Weg zurück

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Morgen nachmittag fährt die Fähre mit uns zurück nach Gorontalo. Es ist genau wie der Reiseführer es beschrieben hat, hier weg zu gehen fällt extrem schwer. Der Abschied ist ebenso herzlich wie die Begrüßung. Hier checkt nicht Zimmer 9 aus, sondern es fühlt sich auch nach so kurzer Zeit an, wie wenn man Freunde verläßt.

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Der Weg zu den Togeans war schon lang, aber der Weg von dort weg ist noch viel mühsamer. Die Fähre fährt nachmittags ab und man kommt zu völlig unchristlicher Zeit um 4 Uhr morgens in Gorontalo an. Die elegante Option mit dem kurzen Flug von Manado nach Gorontalo gibt es für den Rückweg nicht. Das einzige Flugzeug pro Tag fliegt so früh, dass man es nach Ankunft der Fähre nicht erreichen kann.

Um 2 Uhr nachmittags beginnt also der lange Rückweg mit dem Black Marlin Shuttle-Boot zurück nach Wakai.

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Dort warten wir 2 Stunden bis die große Fähre ankommt.

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Kinder spielen in der Wartehalle und verkürzen uns die Wartezteit.

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Die Sonne geht unter - hier ein Foto von den Fotografen - man beachte Thomas' Shirt ^^

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Diesmal nehmen wir keine Kabine, weil wir denken, dass es sich für die sehr kurze Nacht nicht rentiert. Wir vertreiben uns die Zeit mit Didiers Ipad.

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Ein paar Stunden schlafen wir zwischen den Einheimischen in einer Art Matratzenlager im Zwischendeck.

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Wir kommen nochmal am Black Marlin vorbei und noch einmal kommen alle zum Winken raus,

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am liebsten würden wir ins Wasser springen und dort bleiben.

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Die Toilette, die schon auf der Hinfahrt eine Katastrophe war ist auf der Rückfahrt noch schlimmer. Die abschreckenden Bilder davon ersparen wir euch. Es wird die befürchtet kurze und unruhige Nacht. Keiner von uns schläft mehr als ein paar Stunden. Alina und ich haben uns auf der Rückfahrt von Una-Una im Spritzwasser der Wellen erkältet. Das geht tatsächlich auch bei 29° Wasser und 30° Lufttemperatur. Ob die frisch entdeckten Früchte gegen Erkältung helfen? Schmeckt ein wenig wie ein sehr säuerlicher Apfel, den Namen der Frucht wissen wir nicht.

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Für die Weiterreise von Gorontalo nach Manado haben wir ein privates Taxi organisiert. 10 Stunden für die Strecke von 400km auf dem Landweg nach Manado - im Vergleich zu 40 Minuten mit dem Flieger eine enorme Verschlechterung. Billiger ist es nämlich auch nicht. Unser Fahrer stinkt zum Himmel, leider nicht zum Himmel hinaus sondern ins Auto hinein.

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Dann haben wir noch einen Ösi mitgenommen, der eine Mitfahrtgelegenheit gesucht hat. Das bereuen wir schon bald. Er wird ab und zu pampig und riecht auch nicht gut. Wir konnten alle auf den Boot nicht duschen, aber keiner von uns 3 riecht so.

Wegen einiger dringend notwendiger Pausen (Frischluft) brauchen wir am Ende 12 Stunden für die Fahrt und kommen ziemlich zerknautscht und wegen der kurzen Nacht zuvor auf dem Boot auch ziemlich gereizt in Manado an.

Immer noch nicht am Ziel, aber immerin können wir die Insel Bunaken vom Hafen aus schon sehen. Wir müssen nur noch da rüber.

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Aber wie? Unser Fahrer spricht kein Wort Englisch. Irgendwie hat er dennoch kapiert was wir wollen. Er fährt kreuz und quer im Hafengebiet und ist ständig am Telefonieren. Wir vermuten um einen Skipper zu finden. Ich frage ihn was es denn kostet da rüber zu fahren. Er nennt mir eine völlige abstruse Zahl. Der Betrag ist so hoch, dass ich es für zwecklos halte zu handeln. Ich mache ihm klar, dass wir die Nacht im Hotel verbringen und morgen mit dem normalen Boot für ein Zwanzigstel seines Preises übersetzen werden.

Mein Pokerspiel zeigt Wirkung und er findet einen Skipper, der gleich mal einen Preis nennt der ein Drittel unter dem ersten liegt. Als ich schon weich werde kommt Alina und verlangt resolut weiteren Nachlaß. Die Jungs sind so beeindruckt, dass wir am Ende zu einem wirklich super Preis weg kommen.

Da fällt unserem Fahrer ein, dass wir die Klimanlage benutzt haben. Das war als wir uns an dem Gestank gewöhnt hatten und die Fenster zumachen konnten. Dafür will er extra Geld. Thomas meint es habe ja auf der Fahrt auch kurz geregnet, ob er uns die Scheibenwischer nicht auch noch extra berechnen wolle. Er versteht die Ironie nicht und fängt an zu rechnen. Die Locals drumherum lachen den Typ aus. Wir sagen einfach Nein und Trinkgeld gibt es auch keins. Seife und Deospray würden wir ihm höchstens schenken.

Das wäre also geschafft. Mittlerweile wird es dunkel, wir haben seit über 24 Stunden nichts Richtiges im Bauch und immer noch keine Unterkunft auf der Insel. Ich nenne dem Skipper ein Hotel, dass ich im Reiseführer ausgewählt habe und los geht die Überfahrt.

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Nicht lange - mitten auf dem Meer geht auf einmal der Motor aus. Oh-oh! Kein gutes Zeichen, das erkennt man auch auf Thomas' Gesicht (siehe oben). Der Skipper versucht X-mal den Motor wieder anzuwerfen - vergeblich.

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Viel können wir nicht helfen. Ich leuchte ihm ein wenig mit der Taschenlampe, während er unter der Abdeckung des Aussenborders herum fummelt. Es stinkt überall nach Benzin - das Ding ist völlig abgesoffen. Wir treiben mit der Strömung ab. Unser Boot hat keine Positionslichter. Ich leuchte hektisch mit der Lampe, weil aus der Dunkelheit ein anderes Boot in unserer Nähe auftaucht. Das fehlte noch, dass einer in uns reinfährt während wir hier herum dümpeln.

Etliche Versuche später wird der Motor hustend und spuckend doch noch einmal lebendig. Es reicht bis ans andere Ufer und wir springen erleichtert an Land. Wo wir sind können wir nur ahnen - es ist mittlerweile schon völlig dunkel. Hinter dem schmalen Uferstreifen befindet sich ein Hotel - ein paar Lichter in der Dunkelheit. Wir beenden den Tag im Bunaken Beach Resort.

Endlich haben wir auch wieder Internet. Alina kann arbeiten und ich komme dazu den rückständigen Blog zu schreiben. Alina und ich haben morgen wegen unserer Erkältung Tauchpause, Didier wird am Nachmittag alleine gehen. Mal sehen wie sich das hier mit den Togeans vergleichen läßt.

Eingestellt von Tom Travel 04:53 Archiviert in Indonesien Kommentare (1)

Bunaken Diving

Bunaken: eine Müllhalde an Land - ein Korallengarten unter Wasser

semi-overcast 30 °C
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Ähnlich wie in Pantai Bira in Süd-Sulawesi, wo wir auch in der Nacht ankamen folgt auch hier am nächsten Morgen eine gewisse Ernüchterung. Unser Hotel das Bunaken Beach Resort ist zwar in einem schönen tropischen Garten gelegen,

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der Strand ist allerdings eine Müllhalde.

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Skandal - das hier ist verdammt noch mal ein Naturschutzgebiet und es wird extra Eintritt verlangt dafür, dass man sich hier aufhält! Der Müll wird angeschwemmt von der nahegelegenen 500.000-Einwohner Stadt Manado und nicht von Wochenendtouristen hinterlassen. Uns ekelt beides gleichermaßen an.

Sofort wird klar dass unser Aufenthalt hier nicht lange dauern wird. Wir planen schon mal unsere Weiterreise zurück nach Bali. Mehr als 5 Tage werden wir hier nicht bleiben. So gut kann das Tauchen hier gar nicht sein, dass sich daran etwas ändert.

Didier macht den Anfang alleine, weil wir beide erkältet sind. Als er zurück kommt ist er überraschenderweise ziemlich zufrieden. Unter Wasser sieht es ziemlich gut aus. Viele verschiedene Korallen, jede Menge Kleinzeug.

Alina trifft unseren Koch als er gerade unser Essen heim bringt - ein Marlin. So ein schöner Fisch denken wir - viel zu schade zum Essen eigentlich.

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Tags darauf greife ich ins Geschehen ein. In der Nacht hat es geregnet und der Himmel ist völlig zugezogen. Keine guten Voraussetzungen für einen Tauchgang.

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Unten bin ich zuerst ziemlich enttäuscht. Sicht nur 10-15 Meter und kaum Fische zu sehen. Das bessert sich aber im Lauf des Tauchgangs und es tauchen ganze Schwärme von Engelfischen auf.

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Seeanemone mit Clownfischen

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und eine ziemlich verpennte Schildkröte die sich in einer Nische ausruht und sich durch uns zunächst nicht stören läßt

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Später wird es ihr aber doch zu bunt und sie sucht das Blaue

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Der zweite Tauchgang gefällt mir noch besser. Etwas mehr Sicht und ein schöner Schwarm Drückerfische umgibt mich

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Stilleben mit Schwamm und Anemone

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Eine andere Tauchgruppe sieht sogar einen Riffhai - so viel Glück hatten wir leider dieses Mal nicht.
Alina's Erkältung wird schlimmer und sie muss weiter draussen bleiben und beim Tauchen zusehen. Der erste Morning Dive am nächsten Tag bringt aber nichts. Wenig Fische zwichen den Korallen - nichts Großes oder Seltenes dabei.

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Das Geld hätte man sich sparen können - aber das weiss man halt vorher nie. Die Bedingungen sind so schlecht, dass Didier und ich beide auf den zweiten Tauchgang verzichten und lieber einen Nachttauchgang für heute abend einplanen.

Der beginnt auch erst mal ziemlich langweilig, aber dann wird es doch noch etwas mit Begegnungen mit Unterwasserbewohnern.
Eine kleine Languste

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Am Ende dann auch noch ein kleiner Ammenhai. Der Kleine wird von einer anderen Tauchergruppe auf uns zu getrieben und haut dann panisch ab, weil er fast in mich reingeschwommen wäre. Didier drückt geistesgegenwärtig auf den Kameraauslöser, leider ist die Szene auf dem Bild nur schwer zu erkennen.

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In der Nacht gibt es ein heftiges Gewitter. Wir fallen fast aus dem Bett als es direkt über uns blitzt und donnert. Meine Erkältung ist wieder schlimmer geworden, Alina's noch nicht viel besser - Tauchen fällt für uns beide erst mal aus.

Sie war gestern in Manado und hat endlich die Tickets für die Weiterreise bekommen. Es war weder übers Internet noch telefonisch möglich das von der Insel aus zu erledigen. Donnerstag früh geht es schon wieder mal zurück nach Bali - zum wievielten Mal eigentlich?

Eingestellt von Tom Travel 05:54 Archiviert in Indonesien Kommentare (0)

Bunaken --> Manado --> Bali

Tschüss Sulawesi

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Am Montag abend gibt es eine kleine Wiedervereinigungsfeier mit Leuten aus dem Black Marlin Togeans die ebenfalls hier gelandet sind.

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Der Höhepunkt war als wir uns alle an Opi (kein Opa, der heisst so) erinnern. Der hatte jeden zweiten Tag Geburtstag sang und tanzte jeden Abend zu seiner eigenen Musik. Extrem lustig und für uns alle auch nachahmenswert. Wer kann das schon? Sein Tanzstil und seine Gute-Laune-Grimassen versuchen alle nachzuahmen. "Opi control" wird zum geflügelten Wort. Jedem fällt noch ein kleines Detail ein und jeder hat eine eigene Version von ihm. Ein Foto haben wir auch noch gefunden, allerdings wäre ein Video besser damit ihr es alle nachvollziehen könnt.

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Da merkt man wieder, dass es nicht nur ein schöner Ort alleine ist, sondern auch die netten Leute dazu gehören wenn der Aufenthalt richtig gut werden soll. Der Abend wird super, wir trennen uns ungerne. Facebook Namen werden ausgetauscht und wir hoffen einige wieder zu treffen. Es gibt in der Gruppe "Normaltouristen", aber auch die Langzeitreisende so wie wir - von 2-6 Wochen bis zu 1 Jahr, alles ist dabei.

Didier geht noch ein paar Mal tauchen, und findet dabei ein nettes Seepferdchen.

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Alina's und meine Bronchitis ist noch nicht besser, Pascal findet ein Bild von der Bootsfahrt wo wir alle so Nass geworden sind und uns erkältet haben. Zumindest Alina's Nasser Rücken ist zu sehen. So ist es halt passiert mit der Erkältung.

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Da fürchtet man sich in den Tropen vor Malaria, Cholera, Durchfall und Hepatitis und was nicht alles und was kriegt man? Erkältungen!

Wir pausieren das Tauchen immer noch und versuchen wieder fit zu werden. Es regnet jetzt täglich und heftig. Es kühlt auch ordentlich ab, nur noch 24° *brrrr*. Wir kramen die langärmligen Sachen aus dem Koffer, die wir seit Wochen nicht mehr gebraucht haben.

Duncan und Charly begleiten uns auf dem Rückweg nach Manado, wir teilen uns zusammen das Boot. Sie fliegen weiter nach Borneo und ihr Flieger geht fast zeitgleich mit unserem, so dass wir uns morgens auch nochmal begegnen.

Wir verlassen Sulawesi zum zweiten und auf dieser Reise letzten Mal.

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Rückblickend kann man sagen, dass das Tauchen in Sulawesi auf den Togeans und die Leute vom Black Marlin Resort das absolute Highlight des Trips waren. Tauchen in Bunaken war auch Klasse - wenn nur der Müll nicht wäre. Die Totenfeiern rund um Rantepao waren zwar gruslig, aber den Aufwand dorthin zu kommen unserer Meinung nach nicht wert. Über Indonesien Reisen mit Schwerpunkt Sulawesi können wir immerhin einiges erzählen.

Ab nach Bali (schon wieder!!!)

Eingestellt von Tom Travel 22:15 Archiviert in Indonesien Kommentare (1)

Bali zum ersten, zum zweiten...

... und zum dritten und letzten Mal

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Da wären wir also - schon wieder in Bali. Immer wieder zieht es uns hierher zurück. Ist ja auch ziemlich klasse hier. Action, Ruhe, gutes Essen und alles zu budgetschonenden Preisen - das sind Argumente.

So langsam hat das was von einem Zuhause hier. Zumindest im Umkreis von Legian, wo wir uns fast auschließlich aufhalten, kennen wir uns perfekt aus. Und das Beste - wir müssen uns nichts ansehen oder unternehmen. Kein touristisches Pflichtprogramm, dass es zu absolvieren gilt. Bali genießen, uns treiben lassen, das Feeling spüren, Sonnenuntergänge gucken,

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den Räucherstäbchenduft aufnehmen. Hier kann mann sich Blumen ins Haar stecken ohne dass es lächerlich aussieht.

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Ok, bei Fluffy sieht es seltsam aus.

Didier wollte auch nach Bali. Die letzte Rundreise mit Nadja ist erst ein paar Wochen her und so schön wie es ist - schon wieder wollen wir das nicht. Eigentlich wollten wir gar nichts unternehmen, aber dann haben wir uns eine Floßfahrt vorgenommen. Nicht die vom letzten Mal sondern eine eher gemütliche die Thomas vor 10 Jahren gemacht hat. Er meint die war auch sehr schön aber langsamer. Vielleicht können wir dann mehr fotografieren, wenn wir nicht immer rudern, ducken, Team Beiderbecks nass machen und uns festhalten müssen.

Didier wohnt bzw. residiert wie bereits Robert und Uschi in den Satriya Cottages. Ein wenig Luxus nach den letzten spartanischen Tagen auf Sulawesi. Er ist happy. Wir gehen wieder ins Gora.

Australien ist nun täglich in unseren Köpfen. Es wird sehr teuer - schönen Dank an die Griechen und das was sie mit unserem € gemacht haben. Daher gehen wir hier nochmal öfters aus, was trinken, gut essen. Wir führen Didier rum in den Klubs, für die wir allerdings schon etwas zu alt sind. Schon wieder Alleycats!

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Abends sitzen wir am Pool und machen uns über Alina lustig, da sie sich krazt wie blöd. Sie meckert über ein paar Mosquitostiche. Am nächsten Tag sehen wir das Desaster. Sie hat sich warscheinlich im Shirt einen Katzenfloh eingefangen, der hat sie überall gebissen. Es sieht wirklich übel aus. Das Foto gibt es gar nicht wieder, daher haben wir die Stiche markiert.

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Wir können ihre Stiche gar nicht lang bewurndern denn wir haben ja Rafting ausgemacht. Erstmal die Klamotten anziehen, das sieht schön blöd aus, ähm profesionell.

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Etwas mehr Action? Klar! Alina zeigt Didier doch gleich wie der Paddel angewandt wird. Noch lacht er. ;-)

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Wir dachten diese Fahrt wird ganz ruhig, wir können viel Fotografieren - von wegen. Alina macht ab und zu einen auf nasser Maikäfer, und 2 mal wäre sie fast aus dem Boot gefallen. Es ist anspruchsvoller als wir gedacht haben.

Diesmal gibt es aber Bilder, da Didier seine Untwerwasserkamera mit hat. Es gibt schöne Landschaften zu sehen, leider fehlt die Sonne, das Wasser ist trotzdem warm.

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Wir hüpfen dann zum Schluss ins Wasser und lassen uns treiben, auch dieses Rafting ist sehenswert.

Wir diskutieren welche Tour besser war und werden uns nicht einig. Wir müssen wiederkommen und beide nochmal machen.
Abends feiern wir mit Didier Halloween in den angesagten Clubs von Kuta. Paddy's Club, Sky Garden und Bounty

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Wir brauchen uns nicht schaurig verkleiden, wir gehen als die Alten. Es sind sogar einige noch ältere da. An Halloween dürfen alle mal raus und sich unters Volk mischen.

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In der gleichen Nacht gibt es Stromausfall und der Ventilator fällt aus. Alle Mossies stürzen sich auf Alina. Sie hat so viele Stiche und schlägt den Stichrekord. Blöderweise ihren eigenen Rekord, denn meist wird nur sie gestochen. Wir zählen über 100 Stiche mitsamt Flohbissen, die sie überall schön verteilt hat. Von den zusätzlichen auf ihren Rücken hab ich ihr noch nicht erzählt, sie ist auch so total fertig. Sie hat die Bronchitis noch nicht ganz überstanden, es ist so jämmerlich ich hole Hilfe aus der Apotheke. Dann kommt es schlimmer! Schlimmer? Ja das geht, jetzt reagiert sie auf jeden zusätzlichen Stich zunehmend allergisch. Sie kriegt Quaddeln und Beulen da wo sie gestochen wurde. Wir müssen dringend nach Australien. Genug Asien, genug Tropen!

Didier verabschiedet sich, der muss wieder arbeiten. Natürlich gehen wir wieder ins Tj's und danach ins Havanna leckere Strawberry Daiquiris trinken.

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Das wars mit Begleitung von zu hause. Weiterer Besuch hat sich nicht angekündigt. Die nächsten Monate werden wir alleine Reisen.

Eingestellt von Tom Travel 09:56 Archiviert in Indonesien Kommentare (1)

Bye Bye Bali

Fluffy kommt nach hause

rain 27 °C
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Wir werden reich! Wir haben Google erlaubt bei uns auf der Webseite kleine Werbelinks zu plazieren. Jedes Mal wenn einer drauf klickt klingelt bei uns die Urlaubskasse. Letzten Monat haben wir schon 0,32€ verdient. Wenn das so weiter geht können wir uns in 1 Jahr glatt einen Kaffee leisten. :-)
Damit es 2 Kaffee werden bitte ab und zu drauf klicken, unter dem Beitrag, oder rechts unter der Navigation.

Erinnert ihr euch an Alina's Stiche? Es wurde jeden Tag schlimmer, obwohl sie sich ständig wie blöd mit Anti-Mosquito-Creme einschmierte. Ich wußte auch keinen Rat mehr, vermutete Katzenflöhe als Ursache. Es ist zwar selten, dass Menschen befallen, aber das habe ich schon gesehen.

Eines abends entdeckt sie ein kleines schwarzes Käferchen im Bett. Das wird doch nicht - ist das eine Bettwanze? Ich zerdrücke ihn und habe Blut an den Fingern. Nun ist es amtlich, Bettwanzen!! Wir suchen im Bett, unterm Bett - wo eine ist sind sicher noch mehr. Tatsächlich finden und töten wir noch weitere 9 Gefährten des ersten. Alina sieht immer noch übel aus, ist nun aber zuversichtlicher, denn jetzt wissen wir endlich was los ist. Kenne deinen Feind! Am nächtesn Tag wechseln wir sofort in der Früh das Zimmer. Die Stiche gehen langsam zurück, Heilung ist in Sicht.

Die letzten Tage auf Bali waren eher wenig aufregend. Unsere Activities sahen so aus.

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Nein, dass sind wir nicht, das ist ein Verkaufstalent aus Lembongan.
Dieses Bild sieht man hier sehr häufig, Mittagsschläfchen auf der Arbeit ist hier gang und gebe. Ob man am ruhigen Flughafen wartet...

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Asiaten sind Einschlaftalente, überall, jederzeit können die schlafen - das meine ich wirklich positiv.

Einen Abend entdecken wir die Green Box . Da sind wir so oft vorbeigelaufen.

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Eigentlich nur eine Strassenkneipe mit sehr billigen Mixgetränken zum Vorglühen für die Disse. Das augenkrebsfördernde Singlet habe ich mir gekauft. In Australien kann man so was anziehen - könnte ganz praktisch werden wenn man Nachts am Strassenrand einen Reifen wechseln muss. (oder im Fasching, evtl noch zum Golfen)

Es wird sehr lustig und das Jungvolk überredet uns nochmal ins Bounty mitzukommen. Das sieht zwar nach einem abgedrehten Yoga-Sonnengruß aus, aber so tanzt nunmal unser Thomas. Namaste!

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Bald ist hier die Regenzeit angesagt daher wollen wir schnell weg. Es ist bereits kühler geworden. Die Touristen laufen trotzig weiterhin mit Shorts und Singlets durch die Gegend, aber man könnte ebensogut mit langer Hose, Hemd und Jacke und würde nicht schwitzen. Von wegen "Bali ist ganzjärig bereisbar". Wir kennen die Regenzeit in Bali. Es regnet! Täglich! Heftig! Laßt euch von Reisebüros nichts erzählen.
Reiseweisheit #6: Regenzeit heißt Regenzeit weil's regnet.

Uns ist das ziemlich wurscht - wir hatten Sonne genug in den letzten Monaten. Wer aber nur seine kostbaren Jahresurlaubswochen so verbringt könnte sich dann schon mal ärgern.

Bali klingt so nach Freiheit, aber wir haben gelernt, Verbote gibt es auch hier und sehen dann so aus.

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Vor 3 Monate sind wir hier in Bali angekommen. Wir haben uns in Bali einiges angesehen, haben Lembongan und Gilli Trawangan besucht.

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Es wird wirklich Zeit dass wir hier wegkommen. Unsere Leser langweilen die Asienberichte vermutlich auch schon. Immer wieder Reisfelder, Party, Tempel - irgendwann ist's mal gut.

So sitzen wir dann tagsüber in unser Liebelingsrestaurant bei der Zahnfee, so nennen wir sie ganz liebevoll. (im Bild zwischen uns beiden)
Die Zähne hat sie nicht für's Foto freigegeben. Erst auf den Bild merken wir überhaupt wie klein alle hier sind, meisen sitzen wir im unser Internet Restaurant, da fällt es nicht so auf.

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und schmieden Pläne für Australien. Nicht so wie letztes Mal als wir völlig unbedarft dort ankamen und nicht wußten was und wohin. Nur leider ist bisher alle Planerei ergebnislos. Wir haben weder eine Unterkunft für die ersten Nächte in Perth, noch haben wir in puncto Campervan irgendetwas Konkretes erreichen können. Am Ende werden wir noch mit so was durch die Gegend düsen.

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Eigentlich wären wir sogar froh wenn wir so ein Autochen hätten, sieht nach guter Ausstattung aus :-).
Stundenlange Internetrecherche, Dutzende Emails an Verkäufer und Zimmerbesitzer - nur Absagen bzw. keine Reaktionen. Na toll! Wir haben einen supergünstigen Flug nach Perth mit Air Asia. Uns ist nun auch klar warum der so günstig war. Der kommt nämlich um halbeins in der Früh dort an. Blöder geht's kaum.

Einen Mietwagen haben wir ab Flughafen schonmal gebucht und bezahlt. So wie es aussieht werden wir die erste Nacht in Down Under im PKW schlafen müssen. Irgendwie haben auf dieser Reise oft Pech mit unseren Flügen - dieses Mal gibt es die erste Verzögerung, weil ein Gepäckstück wieder ausgeladen werden muss. Ein Passagier hat sich's überlegt und fliegt nun doch nicht mit. Das kann schon mal dauern bis so ein Koffer identifiziert und aus dem Laderaum entfernt wird.

Nach 40 Minuten setzt sich der Flieger endlich in Bewegung, aber nur 100 Meter - dann steht er wieder. Der Kapitän verkündet etwas stimmt mit dem Flieger nicht - wir müssen zurück ans Gate, alle raus in die Wartehalle. Das Volk murmelt und protestiert - hilft alles nix. Jeder holt sein Zeug aus der Gepäckablage und als alle im Gang stehen kommt die nächste Durchsage: Es geht nun doch schneller, alle wieder hinsetzen, in 30 Minuten geht es los. Wir kommen uns veräppelt vor - und vertrauenerweckend ist diese Aktion auch nicht wirklich.

Mit gut 1 1/2 Stunden Verspätung geht es dann endlich hoch - ein letzter Blick aus dem Fenster auf Kuta und die Poppies Lane und dann ist das Kapitel Bali für dieses Mal endgültig geschlossen.

Eingestellt von Tom Travel 22:55 Archiviert in Indonesien Tagged reiseweisheit Kommentare (2)

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