Reise blog von Travellerspoint

Indonesien

Bunaken --> Manado --> Bali

Tschüss Sulawesi

rain 26 °C
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Am Montag abend gibt es eine kleine Wiedervereinigungsfeier mit Leuten aus dem Black Marlin Togeans die ebenfalls hier gelandet sind.

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Der Höhepunkt war als wir uns alle an Opi (kein Opa, der heisst so) erinnern. Der hatte jeden zweiten Tag Geburtstag sang und tanzte jeden Abend zu seiner eigenen Musik. Extrem lustig und für uns alle auch nachahmenswert. Wer kann das schon? Sein Tanzstil und seine Gute-Laune-Grimassen versuchen alle nachzuahmen. "Opi control" wird zum geflügelten Wort. Jedem fällt noch ein kleines Detail ein und jeder hat eine eigene Version von ihm. Ein Foto haben wir auch noch gefunden, allerdings wäre ein Video besser damit ihr es alle nachvollziehen könnt.

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Da merkt man wieder, dass es nicht nur ein schöner Ort alleine ist, sondern auch die netten Leute dazu gehören wenn der Aufenthalt richtig gut werden soll. Der Abend wird super, wir trennen uns ungerne. Facebook Namen werden ausgetauscht und wir hoffen einige wieder zu treffen. Es gibt in der Gruppe "Normaltouristen", aber auch die Langzeitreisende so wie wir - von 2-6 Wochen bis zu 1 Jahr, alles ist dabei.

Didier geht noch ein paar Mal tauchen, und findet dabei ein nettes Seepferdchen.

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Alina's und meine Bronchitis ist noch nicht besser, Pascal findet ein Bild von der Bootsfahrt wo wir alle so Nass geworden sind und uns erkältet haben. Zumindest Alina's Nasser Rücken ist zu sehen. So ist es halt passiert mit der Erkältung.

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Da fürchtet man sich in den Tropen vor Malaria, Cholera, Durchfall und Hepatitis und was nicht alles und was kriegt man? Erkältungen!

Wir pausieren das Tauchen immer noch und versuchen wieder fit zu werden. Es regnet jetzt täglich und heftig. Es kühlt auch ordentlich ab, nur noch 24° *brrrr*. Wir kramen die langärmligen Sachen aus dem Koffer, die wir seit Wochen nicht mehr gebraucht haben.

Duncan und Charly begleiten uns auf dem Rückweg nach Manado, wir teilen uns zusammen das Boot. Sie fliegen weiter nach Borneo und ihr Flieger geht fast zeitgleich mit unserem, so dass wir uns morgens auch nochmal begegnen.

Wir verlassen Sulawesi zum zweiten und auf dieser Reise letzten Mal.

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Rückblickend kann man sagen, dass das Tauchen in Sulawesi auf den Togeans und die Leute vom Black Marlin Resort das absolute Highlight des Trips waren. Tauchen in Bunaken war auch Klasse - wenn nur der Müll nicht wäre. Die Totenfeiern rund um Rantepao waren zwar gruslig, aber den Aufwand dorthin zu kommen unserer Meinung nach nicht wert. Über Indonesien Reisen mit Schwerpunkt Sulawesi können wir immerhin einiges erzählen.

Ab nach Bali (schon wieder!!!)

Eingestellt von Tom Travel 22:15 Archiviert in Indonesien Kommentare (1)

Bali zum ersten, zum zweiten...

... und zum dritten und letzten Mal

semi-overcast 29 °C
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Da wären wir also - schon wieder in Bali. Immer wieder zieht es uns hierher zurück. Ist ja auch ziemlich klasse hier. Action, Ruhe, gutes Essen und alles zu budgetschonenden Preisen - das sind Argumente.

So langsam hat das was von einem Zuhause hier. Zumindest im Umkreis von Legian, wo wir uns fast auschließlich aufhalten, kennen wir uns perfekt aus. Und das Beste - wir müssen uns nichts ansehen oder unternehmen. Kein touristisches Pflichtprogramm, dass es zu absolvieren gilt. Bali genießen, uns treiben lassen, das Feeling spüren, Sonnenuntergänge gucken,

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den Räucherstäbchenduft aufnehmen. Hier kann mann sich Blumen ins Haar stecken ohne dass es lächerlich aussieht.

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Ok, bei Fluffy sieht es seltsam aus.

Didier wollte auch nach Bali. Die letzte Rundreise mit Nadja ist erst ein paar Wochen her und so schön wie es ist - schon wieder wollen wir das nicht. Eigentlich wollten wir gar nichts unternehmen, aber dann haben wir uns eine Floßfahrt vorgenommen. Nicht die vom letzten Mal sondern eine eher gemütliche die Thomas vor 10 Jahren gemacht hat. Er meint die war auch sehr schön aber langsamer. Vielleicht können wir dann mehr fotografieren, wenn wir nicht immer rudern, ducken, Team Beiderbecks nass machen und uns festhalten müssen.

Didier wohnt bzw. residiert wie bereits Robert und Uschi in den Satriya Cottages. Ein wenig Luxus nach den letzten spartanischen Tagen auf Sulawesi. Er ist happy. Wir gehen wieder ins Gora.

Australien ist nun täglich in unseren Köpfen. Es wird sehr teuer - schönen Dank an die Griechen und das was sie mit unserem € gemacht haben. Daher gehen wir hier nochmal öfters aus, was trinken, gut essen. Wir führen Didier rum in den Klubs, für die wir allerdings schon etwas zu alt sind. Schon wieder Alleycats!

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Abends sitzen wir am Pool und machen uns über Alina lustig, da sie sich krazt wie blöd. Sie meckert über ein paar Mosquitostiche. Am nächsten Tag sehen wir das Desaster. Sie hat sich warscheinlich im Shirt einen Katzenfloh eingefangen, der hat sie überall gebissen. Es sieht wirklich übel aus. Das Foto gibt es gar nicht wieder, daher haben wir die Stiche markiert.

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Wir können ihre Stiche gar nicht lang bewurndern denn wir haben ja Rafting ausgemacht. Erstmal die Klamotten anziehen, das sieht schön blöd aus, ähm profesionell.

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Etwas mehr Action? Klar! Alina zeigt Didier doch gleich wie der Paddel angewandt wird. Noch lacht er. ;-)

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Wir dachten diese Fahrt wird ganz ruhig, wir können viel Fotografieren - von wegen. Alina macht ab und zu einen auf nasser Maikäfer, und 2 mal wäre sie fast aus dem Boot gefallen. Es ist anspruchsvoller als wir gedacht haben.

Diesmal gibt es aber Bilder, da Didier seine Untwerwasserkamera mit hat. Es gibt schöne Landschaften zu sehen, leider fehlt die Sonne, das Wasser ist trotzdem warm.

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Wir hüpfen dann zum Schluss ins Wasser und lassen uns treiben, auch dieses Rafting ist sehenswert.

Wir diskutieren welche Tour besser war und werden uns nicht einig. Wir müssen wiederkommen und beide nochmal machen.
Abends feiern wir mit Didier Halloween in den angesagten Clubs von Kuta. Paddy's Club, Sky Garden und Bounty

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Wir brauchen uns nicht schaurig verkleiden, wir gehen als die Alten. Es sind sogar einige noch ältere da. An Halloween dürfen alle mal raus und sich unters Volk mischen.

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In der gleichen Nacht gibt es Stromausfall und der Ventilator fällt aus. Alle Mossies stürzen sich auf Alina. Sie hat so viele Stiche und schlägt den Stichrekord. Blöderweise ihren eigenen Rekord, denn meist wird nur sie gestochen. Wir zählen über 100 Stiche mitsamt Flohbissen, die sie überall schön verteilt hat. Von den zusätzlichen auf ihren Rücken hab ich ihr noch nicht erzählt, sie ist auch so total fertig. Sie hat die Bronchitis noch nicht ganz überstanden, es ist so jämmerlich ich hole Hilfe aus der Apotheke. Dann kommt es schlimmer! Schlimmer? Ja das geht, jetzt reagiert sie auf jeden zusätzlichen Stich zunehmend allergisch. Sie kriegt Quaddeln und Beulen da wo sie gestochen wurde. Wir müssen dringend nach Australien. Genug Asien, genug Tropen!

Didier verabschiedet sich, der muss wieder arbeiten. Natürlich gehen wir wieder ins Tj's und danach ins Havanna leckere Strawberry Daiquiris trinken.

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Das wars mit Begleitung von zu hause. Weiterer Besuch hat sich nicht angekündigt. Die nächsten Monate werden wir alleine Reisen.

Eingestellt von Tom Travel 09:56 Archiviert in Indonesien Kommentare (1)

Bye Bye Bali

Fluffy kommt nach hause

rain 27 °C
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Wir werden reich! Wir haben Google erlaubt bei uns auf der Webseite kleine Werbelinks zu plazieren. Jedes Mal wenn einer drauf klickt klingelt bei uns die Urlaubskasse. Letzten Monat haben wir schon 0,32€ verdient. Wenn das so weiter geht können wir uns in 1 Jahr glatt einen Kaffee leisten. :-)
Damit es 2 Kaffee werden bitte ab und zu drauf klicken, unter dem Beitrag, oder rechts unter der Navigation.

Erinnert ihr euch an Alina's Stiche? Es wurde jeden Tag schlimmer, obwohl sie sich ständig wie blöd mit Anti-Mosquito-Creme einschmierte. Ich wußte auch keinen Rat mehr, vermutete Katzenflöhe als Ursache. Es ist zwar selten, dass Menschen befallen, aber das habe ich schon gesehen.

Eines abends entdeckt sie ein kleines schwarzes Käferchen im Bett. Das wird doch nicht - ist das eine Bettwanze? Ich zerdrücke ihn und habe Blut an den Fingern. Nun ist es amtlich, Bettwanzen!! Wir suchen im Bett, unterm Bett - wo eine ist sind sicher noch mehr. Tatsächlich finden und töten wir noch weitere 9 Gefährten des ersten. Alina sieht immer noch übel aus, ist nun aber zuversichtlicher, denn jetzt wissen wir endlich was los ist. Kenne deinen Feind! Am nächtesn Tag wechseln wir sofort in der Früh das Zimmer. Die Stiche gehen langsam zurück, Heilung ist in Sicht.

Die letzten Tage auf Bali waren eher wenig aufregend. Unsere Activities sahen so aus.

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Nein, dass sind wir nicht, das ist ein Verkaufstalent aus Lembongan.
Dieses Bild sieht man hier sehr häufig, Mittagsschläfchen auf der Arbeit ist hier gang und gebe. Ob man am ruhigen Flughafen wartet...

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Asiaten sind Einschlaftalente, überall, jederzeit können die schlafen - das meine ich wirklich positiv.

Einen Abend entdecken wir die Green Box . Da sind wir so oft vorbeigelaufen.

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Eigentlich nur eine Strassenkneipe mit sehr billigen Mixgetränken zum Vorglühen für die Disse. Das augenkrebsfördernde Singlet habe ich mir gekauft. In Australien kann man so was anziehen - könnte ganz praktisch werden wenn man Nachts am Strassenrand einen Reifen wechseln muss. (oder im Fasching, evtl noch zum Golfen)

Es wird sehr lustig und das Jungvolk überredet uns nochmal ins Bounty mitzukommen. Das sieht zwar nach einem abgedrehten Yoga-Sonnengruß aus, aber so tanzt nunmal unser Thomas. Namaste!

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Bald ist hier die Regenzeit angesagt daher wollen wir schnell weg. Es ist bereits kühler geworden. Die Touristen laufen trotzig weiterhin mit Shorts und Singlets durch die Gegend, aber man könnte ebensogut mit langer Hose, Hemd und Jacke und würde nicht schwitzen. Von wegen "Bali ist ganzjärig bereisbar". Wir kennen die Regenzeit in Bali. Es regnet! Täglich! Heftig! Laßt euch von Reisebüros nichts erzählen.
Reiseweisheit #6: Regenzeit heißt Regenzeit weil's regnet.

Uns ist das ziemlich wurscht - wir hatten Sonne genug in den letzten Monaten. Wer aber nur seine kostbaren Jahresurlaubswochen so verbringt könnte sich dann schon mal ärgern.

Bali klingt so nach Freiheit, aber wir haben gelernt, Verbote gibt es auch hier und sehen dann so aus.

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Vor 3 Monate sind wir hier in Bali angekommen. Wir haben uns in Bali einiges angesehen, haben Lembongan und Gilli Trawangan besucht.

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Es wird wirklich Zeit dass wir hier wegkommen. Unsere Leser langweilen die Asienberichte vermutlich auch schon. Immer wieder Reisfelder, Party, Tempel - irgendwann ist's mal gut.

So sitzen wir dann tagsüber in unser Liebelingsrestaurant bei der Zahnfee, so nennen wir sie ganz liebevoll. (im Bild zwischen uns beiden)
Die Zähne hat sie nicht für's Foto freigegeben. Erst auf den Bild merken wir überhaupt wie klein alle hier sind, meisen sitzen wir im unser Internet Restaurant, da fällt es nicht so auf.

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und schmieden Pläne für Australien. Nicht so wie letztes Mal als wir völlig unbedarft dort ankamen und nicht wußten was und wohin. Nur leider ist bisher alle Planerei ergebnislos. Wir haben weder eine Unterkunft für die ersten Nächte in Perth, noch haben wir in puncto Campervan irgendetwas Konkretes erreichen können. Am Ende werden wir noch mit so was durch die Gegend düsen.

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Eigentlich wären wir sogar froh wenn wir so ein Autochen hätten, sieht nach guter Ausstattung aus :-).
Stundenlange Internetrecherche, Dutzende Emails an Verkäufer und Zimmerbesitzer - nur Absagen bzw. keine Reaktionen. Na toll! Wir haben einen supergünstigen Flug nach Perth mit Air Asia. Uns ist nun auch klar warum der so günstig war. Der kommt nämlich um halbeins in der Früh dort an. Blöder geht's kaum.

Einen Mietwagen haben wir ab Flughafen schonmal gebucht und bezahlt. So wie es aussieht werden wir die erste Nacht in Down Under im PKW schlafen müssen. Irgendwie haben auf dieser Reise oft Pech mit unseren Flügen - dieses Mal gibt es die erste Verzögerung, weil ein Gepäckstück wieder ausgeladen werden muss. Ein Passagier hat sich's überlegt und fliegt nun doch nicht mit. Das kann schon mal dauern bis so ein Koffer identifiziert und aus dem Laderaum entfernt wird.

Nach 40 Minuten setzt sich der Flieger endlich in Bewegung, aber nur 100 Meter - dann steht er wieder. Der Kapitän verkündet etwas stimmt mit dem Flieger nicht - wir müssen zurück ans Gate, alle raus in die Wartehalle. Das Volk murmelt und protestiert - hilft alles nix. Jeder holt sein Zeug aus der Gepäckablage und als alle im Gang stehen kommt die nächste Durchsage: Es geht nun doch schneller, alle wieder hinsetzen, in 30 Minuten geht es los. Wir kommen uns veräppelt vor - und vertrauenerweckend ist diese Aktion auch nicht wirklich.

Mit gut 1 1/2 Stunden Verspätung geht es dann endlich hoch - ein letzter Blick aus dem Fenster auf Kuta und die Poppies Lane und dann ist das Kapitel Bali für dieses Mal endgültig geschlossen.

Eingestellt von Tom Travel 22:55 Archiviert in Indonesien Tagged reiseweisheit Kommentare (2)

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