Reise blog von Travellerspoint

Schottland

Schottland Episode

der Urlaub vor der Reise - Islay Festival of Malt and Music 2011

all seasons in one day 11 °C
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Lange vor der eigentlichen Reise geplant kommt vorher noch der Abstecher nach Islay, Schottland zum Whisky Festival 2011.
Schon am Flughafen merken wir dass unsere große Reise bald anders wird. Wir sind technischer geworden. Wir werden nicht mehr mit leichten Gepäck reisen. Auf die Fragen am Flughafen ob wir Elektronik dabeihaben können wir nur mit :" are you joking?" antworten. " 2 Laptops, 2 externe Datenträger, 2 Mobiltelefone mit Navigation, 2 Kameras, 1 davon Spiegelreflex, mehrere SD Karten, und ein Rucksack voller Ladekabel, Mäusen etc. und ab Rumänien eine Tasche voller Tauchzeugs, da hat der Securitycheck am Flughafen wenigstens was zu tun. Ich glaube mittlerweile würde der Terminator leichter durch den Securitycheck kommen als wir mit unserer Ausrüstung.

Letztes Jahr war der Schotland "Betriebsausflug" ein Riesenerfolg und so waren es dieses Jahr noch mehr Teilnehmer. Wir hatten 2 Häuser zu siebt - 6 weitere Erwachsene und 3 Kinder waren in Port Charlotte untergebracht, aber wegen dem sauschlechten Wetter und den wenigen Untenehmungen ausserhalb der Häuser haben wir von denen fast nichts gesehen. :-(

Das teuerste Zimmer in dem Thomas je geschlafen hat gab's in der ersten Nacht in Bridgeend. Bed und Breakfast für 150 GBP - etwas Billigeres war nicht zu bekommen. Ich will ja nicht angeben aber auf den Bermudas ist es teurer und schöner.

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Unser beiden Häuser waren in Ballygrant und das schönere der beiden bezogen Tülay und die Altkorn Family. Es wurde das Haupthaus, zum essen trinken, lachen feiern. Das andere Haus wurde zum reinen Schlafhaus degradiert und war für uns Heinz und Michaela. Hier ein Foto unseres gemeinsamen Esszimmers.
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Unser Frühstücksmanager
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Der erste Abend im Haus wurde das Trinkspiel neu erfunden. Obwohl kaum was getrunken wurde, mussten einige vor lachen wieder beatmet werden. Das Kuhspiel hatte die Schweinewürfel versteckt, dem Siebenschläfer hat das Dromedar und der Ameisenbär die Kniescheibe zertümmert, der Tiger hat gemeinsame Sache mit dem Pferd gemacht, oder welches Tier war es nochmal? Beim Tiertauschen hat keiner mehr was gerafft, Bonnie und Clyde mussten wegen der Katze dran glauben, beim Rätsel musste Thomas seine Truppe ständig für lachende Schimpfsitzungen nach draussen berufen, Alina hat das Rätsel gelöst und dann doch nicht. Nein nicht was ihr denkt, Drogen waren auch nicht im Spiel leider ein Insider. Ganz zum Schluss hatte Didier beim Spiegelspiel ein lustiges Gesicht und verstand nicht mehr warum alle lachen, obwohl er alles richtig macht und ihn Mischa lachend fotografiert.
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Das Wetter war selbst für schottische Verhältnisse unterirdisch. Dauerregen, Nieselregen, Wind, Hagel, Sturm - alles außer Schnee.
Am Bruichladdich Open Day dann doch mal ein paar Sonnenstrahlen.

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Ansonsten spielte sich das Inselleben fast ausschließlich indoors ab.

War auch besser so, hier sieht ihr was pasiert wenn sieben Leute gleichzeitig gegen ein Baum rennen.
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Ging nicht anders, schliesslich gab es kein Licht und kein Kartoffelauflauf da der Strom weg war. Dann sind wir zu
Duffies und dessen legendäres Whiskysortiment - DAS Wasserloch für Whisky-Maniacs aus aller Welt.

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Essen kann man hier allerdings auch
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Nächster Tag, starrer Blick, leicht gefletschte Zähne - klarer Fall...Alina beim Shopping. Hier im Kilchoman Destillery Shop

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Einmal hatten wir richtig Glück, in einer Regenpause kamen wir zum Setting der Dreharbeiten zu Scary Movie 5

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Im Bild der Hauptdarsteller auf sein nächstes Opfer lauernd

Sport gab's auch

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Leider hierfür 3 Strafpunkte am Wasserhindernis

Am allerletzten Tag hatte das Wetter ein einsehen und wenigestens der Ardbeg Open Day war trocken.

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Und ein letzter Ausflug zu den berühmten Pinguinen am Machrie Beach
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Das war's dann auch schon - hier zwei letzte für diese Woche wetteruntypische Bilder zum Abschied

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Eingestellt von Tom Travel 10:37 Archiviert in Schottland Tagged people whisky Kommentare (1)

Islay Festival of Malt and Music - zum 3. Mal

Badewetter bei 27-30°

sunny 27 °C
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Nächster Stop Schottland stimmt nicht so ganz. Von München erstmal zurück ins Rheinland und erst von dort weiter nach Edinburgh. Wir fliegen diesmal von Düsseldorf-Weeze, ein Billigflughfen der Ryan-Air. Warum das Düsseldorf heißt ist uns ein Rätsel, das ist direkt an der holländischen Grenze über 100km weg von DÜS.

Die Billigheimer von Ryan-Air haben besonders strenge Vorschriften bezüglich des Handgepäcks. Da wir keine Lust haben die völlig überteuerten Koffertarife dazu zu buchen loten wir die Limits bis an die Grenze aus. (Wir heißt Thomas, ich wollte schon mehr Klamotten mitnehmen) Zu hause abgemessen, erscheint der Dame am Check-In unser Rollkoffer zu groß und sie nötigt uns ihn in das Messgestell fürs Handgepäck zu pressen.

Schlauerweise haben wir noch eine Ratsche mitgenommen, Koffer festbinden, Passt...fast. Nur die Räder schauen raus - sie meint das geht nicht - alles muss rein. Ich frage nach einem Hammer damit ich die Räder weg schlagen kann. Das findet sie nicht lustig.

Ein weiterer Versuch und Drücken mit aller Kraft - voila! der Koffer passt. Nur leider steckt er nun so fest im Gestell - wir kriegen ihn nur mit größter Mühe aus dem Gestell heraus. Die Ryanairmitarbeiterin ist genervt, jetzt gibt es kein Zusatzgeld für die Gesellschaft. Alina's Eltern lachen sich kaputt.

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Warum so viel Platz im Koffer ist fällt uns natürlich bald auf. Wir haben mal wieder einiges vergessen, das Handyautoladekabel, die Halterung für unser Navi, die Kaution für den Camper die wir in € ausgehandelt haben (die Verhandlungsgespräche sind jetzt für die Katz da wir es nun doch in Pfund wechseln müssen). Alles wäre nicht so schlimm aber wir haben den Fluffy auch vergessen. Der ist schon sauer weil der schon in München nicht dabei sein durfte. Dabei er hat sich extra für Schottland in Schale geworfen.

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Die weitere Reise verläuft ohne Probleme. Mietwagen Edinburgh, Fahrt zum Fährhafen. Kennen wir ja schon vom letzten Jahr. Vorher noch zu Tesco, unserem Stamm-Supermarkt. Wir kaufen Lebensmittel so viel wie in den Kofferraum geht, auf Islay ist alles teurer.

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Wir fahren in die Dämmerung rein, es ist so schön wir wünschen uns die Dämmerung würde länger dauern. Kaum zu Ende gedacht, merken wir das tut sie tatsächlich, wir sind ja viel weiter im Norden und hier dämmert es bis Mitternacht. Um 2 Uhr morgens kommen wir am Hafen an. Nix los und das Boot geht um 6:30. Da bleiben noch ein paar Stunden die wir im Auto schlafend verbringen wollen. Moderen Technik verhindert das zunächst. Die Armaturenbeleuchtung unseres Renault Megane bleibt an, auch wenn Zündung aus und Keycard abgezogen ist. Was tun? Ich nehme die Fernbedienung und verriegle das Auto von innen. Licht geht aus. Prima! Nun aber schnell Heia - wäre da nicht die Alarmanlage, die plötzlich losheult weil sich einer von uns bewegt hat. Wie stellt man denn das ab? Wir haben beide keine Ahnung und dämpfen das Licht vom Armaturenbrett mit Taschentüchern.

Nach sehr kurzer unbequemer Nacht, legt pünktlich um 7 die Fähre ab. Wir verschlafen an Bord die 2 Stunden der Überfahrt nach Islay. So tief und fest, dass wir nach der Ankunft die Ansage dass wir zum Auto gehen sollen gar nicht mitbekommen hatten.

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Auf Islay beziehen wir unser Haus in Port Charlotte. Das schönste Haus was wir bisher hatten mit großer Küche, Garten, BBQ.

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Noch sind wir alleine, unsere beiden Mädels kommen erst am Montag und die Kollegen aus Deutschland sind auch noch nicht da.

Es wird ein wunderschöner erster Tag.

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Hitzewelle in Schottland. Das Wetter - ein Traum. Die Schotten gehen direkt baden.

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Viel zu warm zum Whisky trinken. Barfuß in den Sandalen, T-Shirt ist schon fast zu viel, Aircon im Auto ist an - wer hätte so etwas für möglich gehalten.

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In der Festival Woche ist Ausnahmezustand auf Islay. Tausende Whisky-Liebhaber aus aller Welt besetzen jede freies Bett. Die die nichts mehr bekommen haben schlafen in Zelten (siehe unten), manche kommen schon mit Camper.

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Jeden Tag hat eine andere der acht Destillen Open-Day und es bilden sich Schlangen zum Erwerb der begehrten und nur hier erhältlichen Festival-Abfüllungen. Eine Woche später ist der Spuk vorbei und die Insel fällt wieder in ihren Dornröschenschlaf. Die 2000 Bewohner wieder allein mit ihren Schafen.

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Wir fahren zu Lagavulin, die haben heute Tag der offenen Tür. Dort treffen wir Michael, einen Ex-Kollegen von BT, der mit Frau und Kind soeben angekommen ist.

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Direkt vor ihnen in der Schlange zur Ausgabe der Festival-Flasche lernen wir nette Norweger kennen. Viele andere kennen wir aus den letzten beiden Jahren - zumindest vom Sehen.

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In der Schlange auch Brian mit seinem Vater - 2 Schotten aus dem Hochland, die wir ebenfalls vom letztem Jahr kennen. Das Traumwetter genießen alle auf den Wiesen so locker haben wir das Festival noch nie gesehen.

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Endlich eine Gelegenheit sich die Veranstaltungen und die Landschaft genauer anzusehen..

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Michael, Claudia und Jasmin wohnen auch in Port Charlotte, aber nur unser Haus hat Garten und BBQ. Deswegen grillen wir heute bei uns auf der Terrasse. Ein unerwarteter Luxus hier in Schottland. Spät am Abend kommt dann Peter mit Nikki und Sohn Jonas dazu. Nun sind die Islayfahrer der letzten beiden Jahre komplett.

Es kommen unerwartet ungeladene Gäste. Die Midges sind da! Das ist keine schottische Familie, sondern schottische Stechmücken, wir dachten sowas gibt es hier nicht. Sie sind winzig klein, stechen wie kleine Nadeln, nicht nur auf freie Hautstellen, sonder auch in den Haaransatz und kriechen unter die Klamotten. Alina die stets als biologischer Mückenköder dabei ist meistert ihre Aufgabe tadellos. Auch Michael entpuppt sich als äußerst nützlicher Stechmückenmagnet.

Nächster Tag, Sonntag Bruichladdich Open Day. Wie jedes Mal eine Riesenveranstaltung mit Live Musik und viel Folklore.

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large_DSC_8885.jpglarge_DSC_8890.jpgDSC_8891.jpgDSC_8892.jpg

Das größte Festival schlechthin. Es ist so heiß, ich beneide die Schotten um ihre Röcke. Meinen Rock hatte ich aus Gewichtsgründen daheim gelassen ich gehe alle Kleider durch die ich jetzt lieber an hätte während ich schwitze. Die Schotten schwitzen auch und lassen tief blicken.

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Den Abschluss macht die Band "Skerryvore" eine Gruppe Dudelsackrocker.

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Es wird getanzt was das Zeug hält, siehe kurzvideo.

Montag abend kommt Nadja mit ihrer Freundin Pia eingeflogen.

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Wir holen sie ab und lernen beim Warten ein paar Kanadier kennen. Wir erzählen von unseren weiteren Reiseplänen und sie laden uns direkt zu sich nach Toronto ein. Alina ist sehr zufrieden, da wollte sie schon immer hin. Noch nicht mal in den USA angekommen wird die Liste unserer geplanten Ziele schon wieder länger. Nun gibt es also voraussichlich einen Abstecher rüber nach Kanada.

Die Mädels sind zum ersten Mal auf englischen Boden und erzählen selbst Ihre Eindrücke hier in einem eigenen Blog.

http://pianadjaschottland.travellerspoint.com

Abends machen wir einen Spaziergang und bewundern die schottischen Hochlandrinder. Eine Polizist hält an, fragt ob alles klar ist und ob wir zu Party wollen. Er würde uns hinfahren. Wir sind so baff, lehnen ab und ärgern uns hinterher. Auf einer Party von der Polizei vorgefahren zu werden - das wäre doch mal was, oder? Normal enden Partys wenn die Polizei kommt. Nicht hier, hier werden die Gäste angekarrt.

Es liegt womöglich an daran, dass hier mehr Schafe als Menschen leben. Jeder kennt jeden. Als der junge Polizist 3 Mädels allein spazieren sah hat er seine Chance gesehen. Mir fällt die Wette von vor 3 Jahren ein. Ich sollte doch irgendwie ins Gefängnis kommen. Blöderweise fährt meine gehe-ins-Gefängnis-Karte-ohne-was-anzustellen davon. Mist!

Die Mädels filmen ein Hochlandrind

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und unterlegen seine Kratzaktion mit Musik. Gefällt uns!

Was Mädels heutzutage so drauf haben.. :D

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Ein Quadratfuß Land, Teestunde und Dudelsackrocker

Temperatursturz

semi-overcast 19 °C
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Dienstag, Laphroaig Open-Day. Wir besuchen das Stück Land das uns hier im Sumpf seit letztem Jahr gehört. Nadja und Pia lassen sich den geschenkten Qudratfuß Land auch nicht entgehen. EIne Urkunde gibt es auch dazu. Immerhin besitzen wir nun zusammen schon ein paar Quadratfuß wir könnten darauf ein Vogelhäuschen aufstellen.

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Für die beiden ist es bisher super gelaufen. Kommen hierher - Traumwetter, schöne Bude, Land geschenkt, Polizei fährt dich zu Partys, nette Schotten - den beiden gefällt es hier.

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Danach fahren wir zum Yachthafen.

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Der klein aber fein und wir haben die Möglichkeit uns schon mal Bootsgrößen für die Zukunft anzusehen. Seltsamerweise ist Thomas von der Jacht namens "Double Trouble" begeistert. Was das wohl heißt?

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Wir wollen direkt Probesitzen und zwar auf dem einzigen Boot dass wir aktuell tatsächlich fahren dürften.

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Mull of Oa ist die südlichste Spitze der Insel. Hohe Klippen, gut für Danger-Fotos

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und atemberaubende Ausblicke auf die Küstenlinie Islays.

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Hier gibt es ein Monument und viele tolle Fotomotive.

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Wir machen Blödsinn wie immer :D.

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Danach ausruhen und die Landschaft geniessen.

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Abends ein letztes Mal grillen auf der Terasse. Wir haben keine Holzkohle, ich werfe den Grill mit Torf an. Die Nachbarin schaut skeptisch über den Zaun, denn es qualmt gewaltig. Und es stinkt. Sie meint das wird nichts, unsere Würstchen würden ungenießbar über dem Torffeuer.

Es dauert lange, aber nach 1 Stunde hört der Torf auf zu rauchen und stinken. Es bleibt reine Glut die bestens geeignet ist für unser Fleisch und die Kartoffeln. Die Bedenken der Nachbarin waren nicht angebracht. Woher soll sie es auch wissen, eine ausgeprägte BBQ-Kultur ist hier in Schottland nicht vorhanden. Wir sitzen und essen zu 10. in auf unserer Terasse bis uns die Mückeninvasion wieder ins Haus treibt.

Mittwoch heißt es für uns um halb 6 Uhr aufstehen. Bowmore hat Open-Day und es gibt von der dortigen Festival Flsche nur 200 Stück. Vor der Tür haben einige über Nacht kampiert um sicher zu gehen, dass sie auch ja eine Flasche bekommen. Wir stehen nur 15 Minuten da bekommen wir einen Gutschein mit dem wir uns später am Tag die Flaschen abholen können. Mit der gewonnenen Zeit beschließen wir uns die Robben in Portnahaven anzusehen. Die sind aber alle beim Frühstücken scheint's. Nur weit weg auf einer Sandbank sehen wir noch einen Nachzügler der wohl verpennt hat. Das Wetter ist heute zum ersten Mal so wie erwartet. Nebel und Nieselregen früh am morgen. Tagsüber wird es etwas besser, aber die schönen warmen Tage sind wohl erstmal vorbei.

Wir haben eine Einladung zum Spaghetti Essen abends bei Domke/Höner und bis dahin noch ein bisschen Zeit totzuschlagen. Zuerst gehen wir in ein britisches Kaffeehaus.

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Die Briten sind die Kuchenesser schlechthin. Hier ist das Land der Cupcakes und Muffins. Die Kuchen schmecken wie in Rumänien, süß und getränkt mit Sirup. Nadja bei ihrer ersten Teestunde, very british.

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Eines lernen wir auch, die Schotten scheinen ihre Lämmer gerne zum Teetrinken mitzunehmen, hier ist es wohl nicht erlaubt.

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Ich will den Mädels unbedingt die Dudelsackrockerband vom Sonntag zeigen.

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Ich denke das wird den Mädels gut gefallen. Damit treffe ich voll ins Schwarze, die Mädels können sich kaum noch lossreissen die kaufen sich direkt je 1 CD und wollen die Band bald wiedersehen wenn sie durch Deutschland touren.

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Eingestellt von Tom Travel 15:15 Archiviert in Schottland Kommentare (0)

Whisky Destillerien satt

es wird wieder wärmer

semi-overcast 19 °C
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Donnerstag beginnt wie Mittwoch aufgehört hat - mit Nieselregen und Nebel. Kein Grund für die Midges, die kleinen Stechbiester eine Pause einzulegen, Die arbeiten auch bei Regen und Kälte. Einzig Wind und pralle Sonne scheinen sie nicht zu mögen.

Kilchoman ist heute dran mit dem Open Day. Eine Dudelsackband spielt, wir halten uns dort trotzdem nicht lange auf. im Nordwesten der Insel sehen wir einen kleinen blauen Streifen am Himmel und da fahren wir hin.

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Zuerst zu einem uralten Friedhof mit grusliger Ruine im Nebel.

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Dann der Friedhof und Kirche bei Kilnave und Resten eines keltischen Kreuzes davor. Da waren wir auch letztes Jahr schon, wiedergefunden haben wir es allerdings mehr zufällig.

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Ardnave ist die Nordwestspitze der Insel und hier scheint heute das beste Wetter zu sein. Gut genug für eine Wanderung über die Dünen zum Strand. Das Meer ist spiegelglatt,

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leider sind trotzdem in der Bucht vom Loch Gruinart weder Robben noch Delfine zu sehen. Nadja taucht die Füße ins Wasser, sie hat das Meer sehr vermisst und ist trotz kaltem Wasser total happy.

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Nur ein paar Schafe, auch nett.

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Freitag - Alina wandert durch den Sumpf für dieses Bild.

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Bunnahabhain Open-Day; langsam wird es ein wenig langweilig mit den vielen Distillen. Hier spielt keine Dudelsack- oder Folkloreband, man gibt sich progressiv - es spielt eine Rockband. Ein alter 3-Master ankert vor der Küste, die Berge der Nachbarinsle Jura - alles bei schönstem Fotowetter sehr hübsch anzusehen.

Auf der Wiese nebenan gibt es Mini-Highlandgames mit Gummistiefel- und Baumstammwerfen, Bogenschießen und Zielangeln. Wir versuchen uns alle mal am Baumstamm. (das sieht eher aus als ob der Baumstamm auf Thomas zurast)

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So geschichtsträchtig der Ort auch sein mag, den Loch Finlaggan schenken wir uns. Wir sind hingefahren aber für einen winzigen See mit bissl Ruine auf einer Halbinsel 3 Pfund Eintritt zu bezahlen sehen wir nicht ein.

Abends gehen wir Mädels los um zu fotografieren. Wir retten auf der Fahrt einem Pfau in Schottland das Leben. Auch die gibt es hier, da haben wir blöd geschaut.

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Die letzen Sonnenuntergänge auf Islay,

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Nadja traut sich sogar selbst an Steuer, und siehe da keine Toten wie in Nadjas Blog befürchtet. Diesem netten Igel hat sie das Leben gerettet und ihm über die Straße geholfen, hat sie ganz toll gemacht!

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Eingestellt von Tom Travel 03:27 Archiviert in Schottland Kommentare (0)

Camperleben

kalt und dunkel

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Unsere 8 Tage auf Islay sind herum. Es ist Samstag und Ardbeg Open Day.

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Immer ein Highlight in der Festival Woche. Dieses Mal werden Fahnen aller Länder ans Publikum verteilt.

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Wir treffen wieder die sehr nette norwegische Familie, die wir zum ersten Mal in Lagavulin vor einer Woche gesehen hatten. Nun laden sie uns glatt zu sich nach Norwegen ein. Mal sehen wie wir das auf unserer Reise einbauen können - bisher hatten wir nicht vor da hin zu fahren. Sicher, schön ist es dort aber auch zumeist furchtbar kalt.

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Wir treffen auch Brian uns seinen Vater zum letzten Mal hier auf Islay, aber wir haben vor ihn in ein paar Tagen bei sich zu hause in Aberlour zu besuchen.

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Als Rahmenprogramm gibt es etliche Spaßwettbewerbe. Bis zur Siegerehrung können wir nicht bleiben. Um 6 geht unsere Fähre zum Festland. Vorher wollen wir noch zum frühkeltischen Kildalton Kreuz. Quasi ein Pflichtbesuch für jeden Islay-Touristen. Viele von diesen Kreuzen stehen nicht mehr in ganz UK und dieses hier ist über 1000 Jahre alt.

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Ab morgen früh haben wir unser Motorhome gebucht. Blöderweise können wir keinen Kontakt zum Vermieter bekommen. Er reagiert bisher nicht auf Emails oder SMS die wir geschickt haben. Langsam werde ich unruhig. Wir rufen die beiden Telefonnummern an, die wir auf der Reservierung haben – keiner geht ran. Die Sorgen werden größer. Der Miet-PKW muss morgen zurückgegeben werden und wenn wir dann am Flughafen keinen Campervan bekommen haben wir nichts Fahrbares und kein Quartier für die nächsten Tage – ein Alptraum!

Auf halbem Weg nach Edinburgh Rauchpause. Ich rufe noch ein mal an und endlich hebt jemand ab und ich bekomme die Handynummer des Vermieters. Der Kontakt ist endlich hergestellt und wir verabreden die Übergabe für morgen. Ein Stein fällt vom Herzen, nun wir alles gut.

Wir müssen nur noch irgendwo auf dem Weg nach Edinburgh übernachten.Ein B&B in Falkirk haben wir über's Internet reserviert. Bis wir dort ankommen ist es schon weit nach 23 Uhr. Unser Navi weist den Weg, aber etwas kann hier nicht stimmen. Hier sind nur Wohnhäuser kein Schild oder sonstige Anzeichen für eine Herberge. Wir kurven die Straße rauf und runter auf der Suche nach der richtigen Hausnummer. Es wird immer später, hoffentlich gehen unsere Wirtsleute nicht ins Bett. Am Ende finden wir das Haus mit der richtigen Nummer doch noch. Ein älteres schottisches Ehepaar betreibt eine Mini-Herberge. Leider sind sie Gegner von Wegweiser oder Schilder, haben aber wunderbare Zimmer mit einer Privatterasse mit Blick in den Garten. Aber ihr wisst ja, wie immer wir haben keine Zeit, wir müssen schnell weiter. Heute schlafen wir alle zum letzten mal in einem richtigen Bett.

Nächster Tag, Sonntag - am Flughafen erfolgt die Übergabe unseres fahrenden Taj Mahal. Viel luxuriöser als unsere Betsy, aber auch null Charakter. Ein italienischer Fiat Ducato mit französischem Camperumbau – na das kann ja was werden. Kurze Einweisung durch den Besitzer. Als erfahrene Camperhasen kennen wir ja das meiste schon. 3-Wege Kühlschrank, Standheizung mit Gasbetrieb - alles vollautomatisch - super!

Es geht nach Norden ins schottische Hochland. Wetter ist so...naja, schottisch eben. Hie und da etwas blau, ansonsten kalt, windig und gelegentlicher Regen. Einen genauen Plan wohin wir fahren haben wir nicht. In Perth (das zweite Perth auf unserer Reise) füllen wir unsere Vorräte auf. Danach Richtung Aberdeen durch die Berge. Hier gibt es sogar Skigebiete mit Sesselliften und allem drum und dran. Kurz danach Balmoral, der gelegentliche Sommersitz der Royals.

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Wir sind zu spät (wie eigentlich immer). Diesmal allerdings zu spät,es ist bereits geschlossen. Die Queen war eh nicht zu hause, die feiert gerade diamantenes Kronjubiläum in London.

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So hätte es ausgesehen, wir können nur ein Foto im Besucherzentrum fotografieren. Danach biegen wir ab Richtung Speyside.
Es ist spät und Hunger stellt sich ein. Zeit ein Nachtquartier zu suchen. Dank unserer Vollaustattung ist das kein Problem. Wir brauchen weder Hotel noch Campingplatz. Eine kleine Waldlichtung neben der Straße reicht uns.

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Es wird gekocht und gegessen. Alles wunderbar. Plötzlich während ich zu einer Rauchpause draußen bin ein 3-facher Aufschrei aus dem Camper – das Licht ist aus. Nicht nur das wie sich herausstellt. Der ganze Strom im Camper ist weg. Dadurch ist es nicht nur dunkel sondern es wird auch eiskalt. Keine Heizung da die Steuerung für die Standheizung auch ausgefallen ist. Ich vermute eine Sicherung ist geflogen, denn auch das Starten des Motors bringt kein Licht ins Dunkel des Innenraums. In der Dunkelheit hat es keinen Zweck nach der durchgebrannten Sicherung zu suchen. Es wird eine eisige Nacht, draußen sind es keine 5° - drinnen nicht viel mehr. Wir haben nur dünne Laken zum Zudecken. Das fängt nicht gut an.

Eingestellt von Tom Travel 05:30 Archiviert in Schottland Kommentare (0)

Camperleben - Fortsetzung

wieder hell und wärmer

all seasons in one day 14 °C
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Nach der Nacht im Wald sind alle unausgeschlafen und steif gefroren. Es stellt sich heraus, die Sicherung war es dann doch nicht. Die 2. Batterie war einfach leer. Wie das so schnell passieren konnte bleibt unklar. Jedenfalls kommt der Strom wieder sobald der Motor läuft und man die Steuereinheit wieder aktiviert. Das tut sie nämlich nicht von selbst. Der Vermieter hatte gesagt ich solle die Finger davon lassen, dachte wohl das wäre zu kompliziert zum Erklären. Also mussten wir selbst rausfinden wir das Ding funktioniert um nicht weiter im Dunkeln zu frieren.

Dieser Zwischefall hat Zeit gekostet und so kommen wir wieder mal viel später los als geplant. Wir haben vorher noch einige dringend notwendige Dinge für unseren Camper gekauft. Decken, Wegwerfgeschirr etc. 3 Mädels an Bord und keine hat Bock zum Spülen - unerhört!

In der Speyside schauen wir nur ganz kurz in der Macallan Destillerie vorbei und fahren dann über Inverness zur Glenmorangie Destille an der Ostküste in den Highlands.

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Nebenan in Tain ist Volksfest wegen dem 60. Thronjubiläum der Queen. Großbritanien ist wegen dem Jubiläum ganz aus dem Häuschen. Alles wird geschmückt, überall sieht man den Union Jack.

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Alles ist fein rausgeputzt. Die Engländer, die nichts mehr als ihre Vorgärten lieben, haben sich einiges für dieses Ereignis einfallen lassen. Ob die Queen beim Anblick dieser Strohpuppen amused wäre?

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Wir wollten in ein Internetcafe – kann man heute vergessen. Das einzige Hotel am Platz erklärt uns sie haben zwar Internet aber nur für Übernachtungsgäste. Sie verkaufen Kaffee und Kuchen im Restaurant, aber das hat man gefälligst ohne Internet zu geniessen. Die spinnen die Briten! So schauen wir dem Treiben draußen ein wenig zu.

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Kopfschüttelnd registrieren wir, dick in unsere Windjacken gepackt, die Schotten die unter völliger Verneinung der realen Temperaturen herumlaufen als wäre es Sommer. s.o. Bild von Alina mit Jacke und Rucksack, die Schotten in Sandalen und Röcken. T-Shirt für die Herren, schulterfrei für die Damen. Barfuß in Sandalen oder Flip-Flops, ganz normal bei 10° und Wind aus dem Eiskeller.

Fluffy feiert mit

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und sieht sich im Rheinland mit meinem Eltern das ganze im Fernsehen an. Das Konzert haben wir leider nicht sehen können, wir fahren bald wieder durch die Highlands.

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Das Tagesziel ist unerreichbar und wir kürzen die Route. Die Küste ganz im Norden Schottlands werden wir nicht schaffen. Weiter nördlich kommen wir nicht mehr. Der 58 Breitengrad wird zum Wendepunkt. Wir biegen ab und fahren Richtung Westküste.

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Eigentlich wollten wir wieder wild kostenlos campen, aber kurz vor Ullapool kommen wir an eine wunderschöne Bucht mit Campingplatz in Ardmair.

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Der Konverter tut nicht mehr, alle Laptops, Handys sind leer. Wir brauchen wieder mal Strom und den gibt es hier. Man glaubt gar nicht wie wichtig mittlerweile Strom für Camper geworden ist.

Zumindest sieht es so aus als ob wir in dieser Nacht Heizung hätten. Die gasbetriebene Standheizung bläst schön warm aus den Öffnungen. Leider ist die Gasflasche fast leer und irgendwann in der Nacht war es vorbei mit wohlig warm. Dennoch war es viel besser als gestern im Wald.

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Die Mädels wollen unbedingt nach Loch Ness und das Monster sehen wenn's geht. So geht es dann über Inverness runter nach Süden zum Loch Ness Monster Center.

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Das muss man den Schotten lassen. Hier wird das Nichts zur Attraktion gemacht. Man verdient ordentlich Geld damit den Touristen zu erklären, dass es das Monster von Loch Ness nicht geben kann.

Knapp 10 Euro Eintritt kostet die Ausstellung mit Audio/Video-Vorführungen in denen einem Schritt-für Schritt erklärt wird, das alles um Nessie Unfug ist. Das ändert aber nichts daran, dass etliche Reisebusse vor der Tür stehen. Das müsste man doch kopieren können.

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Wir behaupten jetzt einfach mal im Starnberger See lebt ein Mammut. Viele Augenzeugen haben es gesehen. Wir nennen es liebevoll “Mammie“ . Dann schicken wir Schiffe mit Radar und Sonar los, die natürlich nichts finden. Am Ende lassen wir einige Wissenschaftler zu Wort kommen, die erklären warum und wieso es unmöglich ist, dass Mammuts hier überlebt haben können. Durch Presse und Medienberichten aufgepeppt bauen wir ein Besucherzentrum und verlangen Eintritt – nicht mal lügen müsste man dabei...genial!

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Wenn das gut läuft dann behaupten wir wir hätten Aliens gesehen. Dann ist Bayern das Ziel der ganzen Ufobekloppten. Wir hätten noch ein Einhorn, Jesus, Elvis, und Michael Jackson anzubieten. Das den noch keiner irgendwo gesehen hat wundert uns.

Urquhart Castle war bereits geschlossen. 10 Euro Eintritt für den Steinhaufen wären sowieso zu viel gewesen.

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Ein letztes Mal fahren wir nach Westen – dieses mal Richtung Isle of Skye.

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Eine wunderschöne Strecke durchs Hochland und ein genialer Schlafplatz am Loch Cluanie.

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So etwas bekommt man nur im Camper zu sehen. Hier gibt es kein Hotel und nicht einmal einen Campingplatz.

Gas haben wir mittlerweile genug. Allerdings stellen wir in der Nacht fest, dass man fürs Heizen auch Strom braucht. Es wird nämlich schon wieder lausig kalt bis morgens weil das Steuergerät ausfällt nachdem die Sekundärbatterie halt wieder mal leer ist.

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Camperleben Teil III

Ende der Schottlandepisode

semi-overcast 15 °C
View RTW Reloaded 2011-2013 auf Tom Travel's Reise-Karte.

Eilean Donan ist das heutige Ziel. Wir fahren bei Regen los, kaum angekommen dieses tolle Fotowetter. Was für Glück!

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Falls jemand die Bilder bekannt vorkommen – Highlander wurde hier gedreht und ein James Bond.

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Wir machen gefühlte 3000 Bilder vom Castle. Ihr müsst euch noch ein paar ansehen.

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Wie von der Kitschpostkarte steht die kleine Burg vor der Bergkulisse, ein Schotte dudelt seinen Sack davor.

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Innen alles schön restauriert. Man kann sich gut vorstellen wie es damals hier gewesen sein könnte. Thomas mischt beim Kochen mit, beim Camper hat er sich erfolgreich gedrückt.

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Ein kurzer Abstecher über die Brücke zur nahegelegenen Isle of Skye

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Als wir ankommen hat sich alles zugezogen,

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Wir sind froh dass wir so tolles Wetter im Highlander Schloss hatten.

Dann lieber umdrehen und ab Richtung Speyside. Morgen wollen wir die Glenfarclas Destillerie besuchen. Brian, unser Bekannter von Islay arbeitet dort und kann uns vielleicht eine besondere Führung organisieren. Jetzt regnet es aus Kübeln (oder wie die Briten sagen es regnet Hunde und Katzen) fast die ganze Strecke. Sogar eine der schönsten Gegenden Schottlands wie die Speyside, durch die wir jetzt fahren, ist trist und unansehnlich wenn es so heftig runterkommt. Wir entscheiden uns wieder für einen Campingplatz.

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Am nächsten Morgen regnet es zumindest nicht mehr, wir bekommen eine Führung in Glenfarclas.

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Brian's Familie arbeitet bereits in der dritten Generation in Glenfarclas. Sein Vater ist mittlerweile Rentner und jetzt arbeitet auch sein Sohn in der Destille. Für uns werden die heiligen Hallen aufgeschlossen. Wir Blicken in die Schatzkammer. Dieser unscheinbare Fass des ältesten Jahrgangs von 1953 kostet...

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so um die 350.000€. Alina versucht das Fass anzuheben, in den Camper hätte es Platz, aber es ist doch zu schwer.
Dann dürfen wir ein bisschen in die Sherry-Whisky-Fässer schnuppern. Jeder such sich sein Jahrgangsfass für ein Foto aus. Nicht so teuer wie das erste, aber auch diese dürfen wir leider nicht mitnehmen.

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Letztes Ziel auf unserer Rundreise ist Blair Castle. Das Wetter - schottisch irgendwie. Daher lassen wir die Gärten aus, die bestimmt wunderschön sind. Wir frieren sogar im Schloss.

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Innen ist es ein wirklich schönes Schloss. Fotografieren darf man nur den Ballsaal, der tatsächlich noch genutzt wird. Den finden wir aber nicht so imposant. Die Kleinen können sich lustige Hüte aufsetzen, das lässt sich Alina nicht entgehen.

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Fazit. Schottland, ist groß und wir sind stolze 2000km gefahren davon 1500 mit dem Camper.

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Es gibt viel zu zu viel zu sehen. Man sollte sich alleine für die Highlands 2 Wochen Zeit nehmen und einen toughen Fahrer haben.

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Eines werden wir bestimmt nicht vermissen die Midges, diese Stechmücken, die waren wirklich eklig. Kaum ist das Wetter mal besser sind sie da und verderben einem jeden Spass im Freien.

Heute letzter Tag, wir sind früh aufgestanden um zu packen. Die Nacht haben wir auf einem Supermarktparkplatz in Flughafennähe verbracht. Die Mädels haben genug vom Campen und freuen sich schon auf ihre Betten. So gut haben wir im Camper alle nicht geschlafen.

Mittlerweile wissen wir wieder etwas besser worauf wir als beim nächsten Camperkauf in den USA achten sollten. Ärgerlich auch, dass der Campervermieter die Kaution nicht haben wollte und wir mit frisch abgehobenen 1000£ Kaution da standen. Wäre ihm das nur mal früher eingefallen. Aber das war ja nicht das einizige das schiefgelaufen ist, wie ihr bereits wisst.

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