Reise blog von Travellerspoint

Sri Lanka

Sri Lanka - zurück zum Anfang

von der Wüste ins Tropenparadies

semi-overcast 28 °C
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Vor über 25 Jahren war ich zum 1. Mal hier in Sri Lanka. Es war meine erste Reise außerhalb Europas. Seither zieht es mich immer wieder weit-weit weg. Wenn nur diese furchtbar langen Flüge nicht wären. Diesmal mit den 4 Flügen bis hierher ist es viel entspannter. Immer nur maximal 4 Stunden im Flieger - das sitzen wir locker auf einer Backe ab.

Allerdings kommen wir dieses Mal erst um 2 Uhr morgens hier in Colombo an und wissen nicht wirklich wohin. Macht aber nix, es gibt sicher jemanden der mit Ideen auf uns zukommen wird, das sagt mir die Erfahrung aus früheren Reisen hierher.
Nanu, was ist denn hier los, wo sind die 100 lärmenden Schlepper, die früher hier im Flughafen auf frisches Fleisch aus Europa gewartet haben? Nichts zu sehen, alles ruhig und geordnet. Liegt's an der Uhrzeit oder daran dass wir aus Dubai kommen?

Egal, dann halt zu einem offiziellen Reisebüro im Ankunftsbereich das noch offen hat. 2 Stunden Verhandlungen, Routenplanung und etliche Telefonate später haben wir einen Plan. Wir werden uns für 1 Woche ein Auto samt Fahrer mieten (selbst fahren in Sri Lanka gehört nicht zu den Dingen auf die ich Lust verspüre). Die Hotels auf den Reisestationen wurden im voraus reserviert. Sehr praktisch für uns, so entfällt das tägliche Suchen nach einem Nachtquartier. Unterkunft und Verpflegung für den Fahrer ist auch im Preis enthalten.

Das ist bestimmt keine billige Art hier zu Reisen. Da wir nicht viel Zeit und zu viel Gepäck haben, ist es allerdings die einzige Möglichkeit. Nur so können wir einigermaßen all das sehen, was wir uns vorgenommen haben. Das Wetter ist herrlich, nicht zu warm und nicht zu kühl. Alles ist grün und saftig - eine Wohltat gegenüber dem Wüstengrau in Dubai. Es wird auch mehr gelacht als in Dubai, die Singhalesen lachen sich halb tot über uns auch ohne Blog zu lesen. (wir werden schon noch herausfinden was so spassig an uns ist)

Für mich im Gegensatz zu Thomas ist Sri Lanka Neuland. Seltsamerweise wollte ich hier immer schon hin, weiss nicht warum. Es riecht schon mal anders. Außer der Flughafentoilette, die voll BÄHHH! aussah und IEEEK! riechte (Fotos erspare ich euch es ist zu grauenvoll, sogar für's internet) riecht es hier gut. In Dubai roch es oft parfümsüß von den Leuten drumherum, aber auch die Wüstenhitze roch süsslich. Sri Lanka riecht blumig süss.

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Schon der erste Tee am Flughafen ist eine Geschmacksexplosion und ich werde zur Teetrinkerin. Was wird bloss für ein Zeugs bei uns verkauft?

Um 4 Uhr morgens geht die Fahrt los. Nachtfahrten wollten wir nach dem Unfall in Kambodscha eigentlich vermeiden. Ich habe kein gutes Gefühl dabei. Wir sitzen beide sicherheitshalber wieder hinten und versuchen ein wenig zu schlafen. Gelegentliche Blicke nach vorne treiben mir den Angstschweiß auf die Stirn, so ist an Schlaf nicht zu denken. Einmal wird es beim Überholen so eng, daß ein entgegenkommender Mopedfahrer mit seinem Lenker gegen den Außenspiegel knallt. Unser Fahrer bleibt dabei top-entspannt, fährt weiter, kurbelt das Fenster runter, richtet den Spiegel - alles völlig normal. Kein Grund stehen zu bleiben um zu sehen wie es dem Mopedfahrer geht. Nach 4 Stunden kommen wir heil im Hotel an. Alles gut gegangen - puuh!

Den Tag verschlafen wir und es geht erst gegen Abend zur heutigen Attraktion - Sigiriya. Das ist quasi die hiesige Mischung des australischen Uluru(Ayers Rock) mit dem kambodschanischen Angkor Vat, ein riesiger Monolith mit Tempelanlage außenrum.

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Schon der Weg dorthin ist wunderschön. Mich erinnert es sehr an den Ayers Rock Aufstieg, der ist anstrengend, dort riecht es auch süßlich. Der Ausblich ist den Aufstieg Wert.

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Zu Thomas' Bedauern ist der Aufstieg mittlerweile sehr entschärft worden. Treppen und Geländer sichern nun den Weg - kein bißchen Danger mehr. "So kommt doch jede Oma hier hoch. Was kommt als Nächstes? Eine Seilbahn?" Allerdings wenn er das nächste Mal herkommt wird auch er die Seilbahn brauchen. :-)
Links unten auf den Bild sieht ihr Pfeiler, da konnte man sich früher hochziehen. Rechts ist der heute abgesperrte Danger-Weg.

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Steil und hoch ist es allerdings immer noch.

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Beim Aufstieg jede Menge Affen. Die ersten Affen in Asien werden stets fotografiert. Danach ist der Reiz schnell verflogen, jeder Tempel hat reichlich Affen.

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Da soll ich rauf?

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Die Pfoten gehörten mal zu einem riesigen Löwenportal

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Oben dann tolle Aussicht in die Umgebung zur Belohung.

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Beim Aufstieg auch wieder 1000 Jahre alte denkmalgeschützte Graffities - diesmal keine Wikingerkommentare dabei. So weit ham se sich dann doch nicht verfahren.

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Hier noch das Playmate Ausgabe August 965 - schlecht geeignet als Lektüre fürs stille Örtchen, da kaum transportabel.
(Fresken in einer Felsnische auf halbem Weg nach oben) Das ist Raya, 22 Jahre, single, Doppel D, 95-50-70. Ihr Hobbys sind: Oben-ohne-Blumen-pflücken und Baden. Sucht noch den Mann fürs Leben - wer will sie ausgraben?

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Morgen geht es weiter Richtung Norden nach Anuradhapura

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P.S.: das ist ein Paar der berühmten 3 Schuhpaare aus Dubai, 3 Paar kaufen heisst aber auch 3 weg schmeissen, 1 Paar Turnschuhe, 1 Paar Sneaker und Sandalen alles saupraktisch und ersetzten was ich schon hatte... nicht was ihr denkt.

Eingestellt von Tom Travel 07:48 Archiviert in Sri Lanka Kommentare (5)

Sigiryia --> Anuradhapura --> Trincomalee

Reiseweisheiten

sunny 35 °C
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Damit ihr mal einen Eindruck bekommt unter welchen Bedingungen wir hier am Blog arbeiten müssen folgt nun eine Situationsbeschreibung:
Kennt ihr das Gefühl abends auf der Terasse zu sitzen und die Temperatur ist genau so, daß man nicht sagen kann ob es warm oder kalt ist. Einfach so im T-Shirt draußen sitzen ohne jedes Warm-Kalt-Gefühl? Eine sehr leichte Brise weht, ohne zu kühlen - perfekt. Keine Stechmücken dank Mosquito-Coil und Autan. Nun das Ganze in einem tropischen Garten unter Philodendron und Traveller-Palmen. Dazu Tabla-Klänge aus gar-nich-mal-so schlechten Lautsprechern. Vor euch ein eiskaltes Bier oder Banana-Lassie, je nach Geschmack. Der Kellner hat gerade die Reste eines fantastischen Rice-and-Curry-Menues abgeräumt. So hart arbeiten wir hier!

Diesmal ist es nur eine 2-Stunden-Etappe bis zum nächsten Ziel - Anuradhapura. Alte Hauptstadt von Ceylon ab dem 3.Jh. Heißt hier ist alles so wirklich richtig alt. Zur Zeit als die Germanen noch die Keulen gegen Römer schwangen plantschten hier schon die Mönche in raffinierten Freibädern. Was hat es den Leuten aus heutiger Sicht gebracht?
Achtung jetzt kommt Reiseweisheit Nr.2: Keulen schwingen bringt dein Volk auf lange Sicht weiter als schön Baden.
;-)
Wenn ihr euch fragt was dir Reiseweisheit #1 war.. Wir erinnern an das Wikingergrafitti in der Haghia Sophia
Reiseweisheit #1. Auch eine große Seefahrernation kann sich mal verfahren. hier nachlesen wer nochmal mag

Auf den Weg zum Tempel will ich Bananen kaufen, bekomme aber Blumen geschenkt.

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und ich bewaffne mich mit Räucherkerzen um den Göttern hier was zu opfern. Schaden kann's ja mal nicht. Vielleicht vefahren wir uns zumindest hier nicht mehr.

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Eine äußerst hässliche hochschwangere Katze.

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Wir beide sind noch ein wenig schlapp, Thomas hat seit Dubai wieder Magenkrämpfe, ich habe mich verlegen und habe Schulterschmerzen. Und sowas im luxuriösen 4 Sterne Dubai Bett. Sowas werden wir länger nicht mehr haben.

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Wir haben nach 2 Tempeln die Nasen voll und wollen nur noch den Elefantentümpel sehen. Sieht ihr die Elefanten? Sieht ihr mal wie gut die sich verstecken? ;-D

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Also trotz intensiver Tümpelbeobachtung konnten wir keine Elefanten finden.

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Plötzlich schlängelt sich eine riesige Schlange über die Strasse. Thomas wie von der Tarantel gestochen raus aus dem Auto, ruft "Kamera, Kamera!" und hetzt der Schlange hinterher. Die kriegt es mit der Angst und verkriecht sich unfotografierbar im Gestrüpp. Das Tier war gut 3,5m lang, aber keine Phython. Bisher konnten wir nicht herausfinden was es war. Der Fahrer meinte nur es sei wahrscheinlkich auch keine Kobra gewesen. Stimmt die gibts ja hier auch. ^^

Ich habe noch nie rote Bananen gegessen, also auf zum Markt.

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Laut Thomas sind die roten Bananen innen auch rötlich, und schmecken nach Karotten, also die hier waren es nicht.. :-(
Noch einen auf Tarzan machen, dann ist der Tag auch schon rum

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Irgendwie sind wir schon wieder im Hetzmodus der letzten Weltreise. Fast jeden Tag ein anderes Bett. Auspacken - einpacken - weiter geht's. Heute nur gut 100km nach Osten an die Küste. Dafür brauchen wir 4 Stunden! Strassen durchgehend fast so übel wie in Turda (ohne Wasser). Zwischendurch wird's auch mal eng. Die Vorfahrtsfrage wird dann jeweils in großem Palaver gelöst.

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Das mit dem Vorausreservieren der Hotels klappt irgendwie gar nicht. Schon gestern mußten wir wegen fehlendem WiFi eine andere Bleibe suchen. War dann am Ende billiger und besser als das ursprünglich vorgesehene Hotel.

Wir sind heute in einer wirklich extrem abgelegenen Gegend im Nordosten der Insel. Unser Fahrer freute sich sehr über die Tour, denn er war noch nie an der Ostküste. Ist auch erst seit 3 Jahren Frieden hier. Der Tourismus in Trincomalee und entlang der Ostküste entwickelt sich nur langsam. Die wenigen Hotels die es gibt langen mangels Konkurrenz entsprechend hin. Auf WiFi hätten wir diesmal sogar verzichtet, aber das was man uns hier für 50$ angeboten hat war eine Frechheit. Also heißt's wieder selbst was suchen. Dauert nicht lang, ist wieder etwas günstiger und sogar mit WiFi im Strandrestaurant.

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Das paßt genau in unseren Plan. Wir sind schon über 5 Wochen unterwegs und nun zum ersten Mal an einem Badestrand. Das Meer ist bieslwarm, mit 35° Luft ist es uns allerdings zu heiß zum Baden, wir warten mal bis abends.

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Eingestellt von Tom Travel 04:17 Archiviert in Sri Lanka Tagged reiseweisheit nr2 Kommentare (2)

Trincomalee --> Polonnaruwa

nicht alles toll hier

sunny 35 °C
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Wie schon der letzte Post gezeigt hat sind die Namen der Orte nichts für europäisches Kurzzeitgedächtnis. Auch das heutige Ziel ist da nicht viel besser. Die Nummer 3 auf unserem Cultural-Triangle-Ticket. Polonnaruwa

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Normal machen wir das ja nicht aber Trincomalee und Nilaveli Beach kriegt von uns ein Daumen runter. Leider! Wir kommen nach einer 3-stündigen Fahrt an und freuen uns auf Beach. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So halten wir am ersten Hotel an. Ich falle vom Glauben ab! Das Zimmer ist extremely basic, es schimmeltl, die Hotelanlage ist ein schmutziger Scherz und der Preis soll 50 US$ sein? Nee, das geht ja gar nicht. Es wird reklamiert, der Wirt versteht uns nicht oder will uns nicht verstehen. Wir ziehen weiter. Leider stellen wir fest, dass es hier nur wenige Hotels gibt. Wir finden dennoch ein günstigeres Zimmer, die Anlage ist ein bissl schöner, hat Strandbar, Bier und Internet. Dennoch Fazit Trincomalee: Unterkunft wg. mangelnder Konkurrenz zu teuer, Strand voller Müll - weg bleiben! (auf den Fotos sieht das viel zu gut aus!)

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2 nette Bremer erzählen uns, dass ihr Zimmer und das Essen in der Anlage nebenan auch nicht so toll ist. Daher kommen sie morgen lieber hier zu uns zum Essen. Nach dem Abendessen sollten wir ihnen davon dringend abraten. Ieek! Nur der Mangoshake ist wirklich genießbar.

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Hier ist nix los am abend, also ab ins Bett. Vorher duschen. Alina ruft aus aus dem Bad um Hilfe. Ich mache die Tür auf, da lacht sie mit dem Wasserdrehknopf in der Hand. Aus dem Wasserrohr spritzt das Wasser seitwärts durch das Bad. Von den 3 Wasserknöpfen hat sie natürlich den einzig falschen erwischt und gleich mal gekillt. Nachdem ich den Knopf wieder einigermaßen drin habe, sind wir beide so nass, dass wir als geduscht durchgehen. Nun ins Bett. Das Moskitonetz hat Löcher. Klimaanlage lassen wir ausgeschaltet, denn ich habe wieder meine übliche Tropenbronchitis und Alina kränkelt auch. Etwas Positives an dieser Nacht, die Mossies fliegen hier geräuschlos, wir werden nur vom Jucken der Stiche geweckt.

Am nächsten morgen bestellt Alina vorsichtshalber Banana Pancake, damit kann man nichts falsch machen. Unser Koch kriegt es trotzdem nicht hin und so verfüttert Alina die Pancake-Reste an den Haushund. Wenigstens die Banane war ok. Den Haushund haben wir am nächsten Tag nicht mehr gesehen, gesund sah er vorher schon nicht aus. Alina wollte ihm eigentlich etwas Gutes tun.

Dummerweise sieht unser Reiseplan vor noch eine Nacht zu bleiben. Internet ist immerhin vorhanden und zum Essen werden wir wohl noch was anderes finden. Das Wasser ist sauber, schöne Wellen hat's auch, leider versaut der vermüllte Strand dann doch wieder das Bild. Hier gibt es auch Kühe am Strand (Gähn!) das hat Alina noch nie gesehen. Deswegen muß das fotografiert werden. Pulitzerverdächtige Bilder. ^^

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Wir spazieren am Strand und merken, je weiter wir uns von unsere Pension entfernen, desto mülliger wird es. Die Kids und die Fischer stört es nicht, die kennen es nicht anders.

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Eine andere Möglichkeit was zu essen ist weit und breit nicht zu sehen. Also reumütig und hungrig zurück zu unserer Pension. Auf das Abendessen freuen wir uns nicht wirklich. Thomas lacht mit Galgenhumor

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Nun da wir den Bremern gesagt haben "Esst lieber woanders" ist das Essen viel besser. Fisch mit Salat und Pommes schmecken ebenso wie die Hähnchen-Nudeln. Anscheinend ist das Einzige was der Koch nicht hinkriegt Reisgerichte. Aber in Asien wir ja kaum Reis gegessen, woher soll er das auch kennen. ^^

Abends reklamiere ich die defekte Dusche und möchte wissen wie man das warme Wasser richtig aufdreht. So dass man nur sich und nicht das komplette Bad mit wäscht. Eine dreiviertel Stunde später komme ich mit 2 nassen Singhalesen aus den Bad raus. Thomas guckt komisch, aber er hat heute Fieber und stellt keine Fragen mehr.
Juhuu, endlich vernünftig duschen! Ist auch schöner wenn es nicht seitwärts an der Wand entlang auf dich zuströmt. Jetzt ins Bett. Schlimmer als die letzte Nacht kann es doch nicht werden. Von wegen! In der zweiten Nacht merken wir wie dünn diese Matratze ist und dass das Bett natürlich kein Lattenrost hat sondern nur ein hartes Brett als Ersatz. Die erste Nacht ging wohl noch, die zweite merken wir gewaltig. Wir drehen und wenden uns, die Hitze macht uns völlig fertig, Thomas hat Schüttelfrost wg. Fieber, die Mossies geben uns unter dem Moskitonetz den Rest. Wir wollen hier weg, am besten sofort. Ich würde sogar jetzt bei Borschtmama in Turda schlafen, schlimmer kann es nicht sein. (hier Turda nachlesen)

Das Frühstück ist ein weiteres Debakel, das Eiersandwich schmeckt wie getoastete Füsse. Nix wie weg hier. Laut Reiseführer soll's hier eine alte Festung namens Fort Frederick geben. Lohnt sich ja vielleicht hinzufahren.

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Hinter dem Fort ist eine steile Klippe und es geht zum Wasser rund 100m runter. Das nennt sich hier "Lovers Leap" weil nach einer romantischen Geschichte hat sich hier ein verliebtes Mädel hinuntergestürzt als ihr Geliebter wieder auf See mußte. Böse Zungen behaupten sie heiratete wenige Wochen später einen Anderen bekam neun Kinder und starb mit über 80 Jahren. Egal wie nun, die Kante heißt weiter so. Daneben noch ein Hindu-Tempel

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Auf dem weiteren Weg lädt uns unser Fahrer Dinesh ein so ein Joghurtzeugs zu essen - mit Palmsirup. Leicht säuerlich. Wäre gut gekühlt vermutlich sogar sehr gut.

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Abends kommen wir in Polonnaruwa an. Viele Tempelruinen (Steinalarm!) Kambodscha Feeling kommt auf.

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Nachteil - wenn man Angkor Wat gesehen hat, wird es danach einfach nicht mehr besser. Diese Anlage hat aber auch durchaus sehenswerte Ecken.

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Viele Buddha Statuen, sitzend oder liegend.

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Elefanten, lustige Löwen und Gnome zieren die Mauern.

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In unserer heutigen Bleibe haben wir einen netten Wirt der uns 2 Ventilatoren gibt und 2 Matratzen übereinanderlegt. Das beste Reis & Curry bisher gibt es hier auch. Geht doch! Morgen geht's wieder an die Ostküste. Ein Stück südlicher als Trincomalee - hoffentlich wird das nicht wieder so ein Reinfall.

Eingestellt von Tom Travel 09:05 Archiviert in Sri Lanka Kommentare (0)

Polonnaruwa --> Pasekudah --> Arugam Bay

endlich angekommen!

sunny 36 °C
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Nur damit ihr es wisst, wir arbeiten selbst unter widrigsten Bedingungen. :-o Gestern war das Internet nur in Intervallen von 5 Sekunden verfügbar, dann kam wieder 5 Minuten gar nichts. Wir haben über 5 Stunden für einen fast fertigen Blogeintrag gebraucht bis der netzreif war.

Morgens ab zum nächsten Ziel, entlang an wunderschönen Reisterassen

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Bad im Fluss. Keine Probleme mit Handtuchhaltern und Wasserhähnen.

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Unterwegs mit Tieren. Hier läuft uns eine nette aber schüchterne Schildkröte über den Weg

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Das Chamäleon wollte auch in unseren Blog

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Next Stop Pasekudah - noch'n Ostküstenstrand. Es hat gut über 35° - wir werfen durch's Autofenster einen Blick auf den Beach und fahren Zimmer zu suchen - Strand kann warten, eh zu heiß jetzt. Das bereits bestens bekannte Spiel beginnt. Erste Anlaufadresse - schmutzig und will 40 US$ - wir diskutieren gar nicht mehr lange und fahren einfach weiter. Hier selbe Situation wie in Trincomalee - wenig freie Betten. Ich kürze mal ab: Zimmer gefunden - Strand gesehen - Bilder von Sonnentuntergang

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Fazit: besser als Trinco aber auch hier gibt's kein Grund zu bleiben.

Jetzt muß es Arugam Bay, der letzte Badeort auf unserer Liste an der Ostküste, aber rausreißen. Schon als ich vor 25 Jahren das erste Mal hier war schwärmten mir die Einheimischen von diesem tollen Strand was vor. Ging halt nicht wegen Bürgerkrieg - jetzt aber ist es sicher und wir fahren hin. Telefonisch konnten wir nichts reservieren, war alles ausgebucht. Also sagen wir unserem Fahrer er soll an der Hauptstrasse warten und wir gehen das Stück an den Strand um von dort aus etwas Passendes zu finden. Gleich das Erste links gefällt uns sofort. Diese luftigen, wandlosen Konstruktionen gibt es günstig als Übernachtungsmöglichkeit zu haben.

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Nett, aber für uns und unsere High-Tech-Ausrüstung zu riskant. Es könnte ja doch mal ordentlich Regen kommen.
Daher wird diese Hütte unsere Heimat für die nächsten 5 Tage.

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So eine schöne Cabana direkt am Strand noch frei - die einzige. Was ein Glück! Zuvor war hier 2 Monate alles durchgehend ausgebucht.

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Unser Bad ist oben offen, so etwas kennen wir schon. Duschen bei Mondschein.

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Der Rest der Hütte ist überdacht und abschließbar.

Wir rufen Dinesh, unseren Fahrer. Ein letztes Mal hilft er mit unserem Gepäck, dann macht er sich auf den langen Heimweg. Fast 700km hat er uns nun heil hier hergebracht.

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Ab jetzt sind wir wieder Fußgänger, aber wir haben auch endlich das Gefühl in Sri Lanka angekommen zu sein -
genau so haben wir uns das vorgestellt!

Eingestellt von Tom Travel 11:34 Archiviert in Sri Lanka Kommentare (4)

Arugam Bay

Samantha's Folly

semi-overcast 32 °C
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Viel Text werden wir hier in den nächsten Tagen nicht schreiben. Es ist einfach perfekt. Hätten wir demnächst nicht eine Verabredung in Bali würden wir hier sicher einen ganzen Monat bleiben wollen. Samantha's Folly fühlt sich innerhalb kürzester Zeit wie ein zuhause an.

Statt Text hier ein paar Bilder dieses fantastischen Strandes und der Bucht.

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Bevor hier das Mitgefühl für Alina zu groß wird - sie musste ja gestern den ganzen Tag arbeiten und konnte nicht schwimmen und muß auch weiterhin arbeiten - hier ein Bild aus ihrem aktuellen "Home-Office" mit gähnender Katze.

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All jene, die jetzt gerade in Deutschland bei 18° und Regen aus ihrem Home Office Fenster sehen, würden nun zu gern tauschen nehme ich an.
Noch ein paar Bilder vom Strand. Nahezu menschenleer und sauber.

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Keine Surfer bei uns zu sehen, die Wellen sind ok, aber brechen zu nah am Strand. 500m weiter gibt es auch was für die Surferboys.

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Auch hier ist es leider bald vorbei mit der Idylle. Die Regierung plant den Tourismus hier groß aufzuziehen. Großbaustellen von Hotelanlagen sind nur eine Frage der Zeit. Wer es sehen will so wie es jetzt ist, sollte das nicht zu weit aufschieben und bald kommen.

Eingestellt von Tom Travel 01:49 Archiviert in Sri Lanka Kommentare (2)

Dolce Vita in Arugam Bay

Safari

sunny 33 °C
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Italiener begegnen einem üblicherweise nicht oft im Urlaub im Ausland (Italien mal ausgenommen). Schon gar nicht auf Fernreisen. Hier in Sri Lanka gibt es seltsamerweise recht viele davon. Ein paar Belgier, Holländer Franzosen und Ami's wir bilden den Rest in der Anlage hier. Abends nach dem Essen geht es zu wie im Schullandheim. Alle sitzen an einem Riesentisch, quatschen, spielen UNO oder würfeln. Aus den umliegenden Anlagen kommen ebenfalls Leute und essen bzw spielen mit.

Viele fahren tagsüber an einen der nahegelegenen Surfspots oder tun nichts - so wie wir. Überhaupt gar nichts - wie schön mal keine Besichtigungen im Programm.

Nach 4 Nächten müssen wir aus unserer Hütte ausziehen - jemand hat sie im vorab reserviert :- (
- und wir ziehen übern Hof in eine der Follys.

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Nach Regen sieht es ziemlich sicher nicht aus und so riskieren wir diese luftige Unterkunft mitsamt unserer High-Tech. Billiger ist es auch, aber der eigentliche Grund ist, daß wir hier einfach nicht weg wollen.

Den ganzen Tag haben wir mit Jeepbesitzern verhandelt und frühmorgens um 5 ging es los in den Kumana-Nationalpark auf Safari.

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6 Erwachsene plus 2 Kinder stehen im Dunkeln auf und es geht Richtung Park.

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Alle hoffen einen Leoparden zu sehen, davon soll es etliche geben hier im Park und andere Reisegruppen bestätigen die Anwesenheit dieser Tiere. Dennoch ist es am Ende Glückssache ob man so eine Katze zu sehen bekommt.

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Gleich am Anfang sehen wir schon mal ein paar Wasserbüffel.

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Danach etliche Vögel. Krokodile und Hirsche

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Nach 3 Stunden eine kurze Pause - immer noch nichts gefrühstückt.

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Die Safari-Kids gehören unserem Vermieter. Dann die Highlights des Tages.

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Leoparden haben wir leider nicht gesehen. Aber jeder der eine Katze hat, weiß wie gut die sich schon in einer Wohnung unsichtbar machen können wenn sie nicht gefunden werden wollen.

Eingestellt von Tom Travel 21:34 Archiviert in Sri Lanka Kommentare (4)

Bye Bye Arugam Bay

Schluss mit lustig

semi-overcast 32 °C
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Jetzt sind sogar alle Follys ausgebucht und wir müssen schon wieder umziehen. Gleich beim Nachbarn ist noch eine Dornröschenhütte mit Meerblick frei.

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Dort schlafen wir allerdings nur noch die letzten 3 Nächte – unser Tag spielt sich nach wie vor bei Samantha im Hof ab.
Thomas wird nach über 10 Jahren wieder zum ersten mal tierärztlich tätig - gut dass das der Hund nicht weiss.

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An unserem letzten Abend wird nochmal richtig gefeiert (Alina bereut das ziemlich am nächsten Tag)

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Thomas bekommt einen öligen Kuss nach meiner Ayurveda Massage. Begeisterung...ohne Worte!

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Alles gepackt geht es am nächsten Morgen in die Abschiedsrunde.

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Oben Rani und Kumar mit Familie, die uns 10 Tage lang hervorragend bekocht haben.

10 Nächte waren wir hier - 4 mehr als geplant. Und wir wären sicher noch viel viel länger geblieben wenn nicht schon in 1 Woche ein verlorener Teenager in Bali am Flughafen auf uns warten würde. Wir erhalten ja regelmässig Drohungen: "Wehe ihr seid nicht da!"
Vielleicht hätte ich sonst sogar noch das unfallfreie Surfen hier gelernt.
Seit dem letzten Surfversuch von Thomas denke ich, es würde warscheinlich eher aussehen wie bei dem rechten Surfer... ähm Fuss

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So heißt es nun bye-bye Sufer

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Noch ein letzter Blick auf die Wellen

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Tschüß Obststand

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Auch von unseren tierischen Mitbewohnern müssen wir uns verabschieden. Das Streifenhörnchen lebt bei uns im Dach und weckt uns jeden morgen mit lautem Pfeifen.

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Dann stehen wir auf der Strasse und warten auf unser Taxi nach Haputale. Wir haben wieder wegen unserem Gepäck die teure Variante des Langstreckentaxis wählen müssen. 3 Tage fährt uns nun Sampat zurück bis zum Flughafen.

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Schon lange ist uns der Abschied von einem Ort nicht mehr so schwer gefallen wie hier. Unsere kleine internationale Familie haben wir lieb gewonnen und sie lassen uns auch nicht gerne gehen.

Wir haben sogar Angebot auch kostenlos hier zu wohnen. Thomas hat den einen Hund gerettet und er soll den anderen trainieren, ich könnte die Webseite machen. Vielleicht schaffen wir es ja auf dem Rückweg irgendwie nochmal zu Samantha's Folly

Eingestellt von Tom Travel 07:14 Archiviert in Sri Lanka Kommentare (4)

Teeplantagen in Haputale und Nuwara Eliya

vom Surfstrand in die Teeberge zum Golfen

semi-overcast 26 °C
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Es geht heute rauf auf 1400m und die Temperatur wird sehr angenehm. Auf dem Weg ein Wasserfall.

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Kurz vor Haputale mieten wir uns für die Nacht ein – der Ausblick sensationell.

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Ein kleiner kurviger Weg führt in Haputale einmal rund um den Ort. Links und rechts Teeplantagen.

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Am nächsten morgen geht's weiter. Noch höher rauf auf über 2000m nach Nuwara Eliya. Da wird's dann richtig kühl werden.
Fluffy ist überglücklich denn hier gibt es viel Eukalyptus - endlich was zu fressen!

Wir bleiben im selben Hotel in dem ich schon vor 25 Jahren war. Ist mittlerweile erheblich modernisiert worden und auch ordentlich teuer für unsere Verhältnisse. Dafür gibt es richtiges englisches Kolonialfeeling mit offenem Kamin,

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Bar mit Snookertisch und überall Massivholz. Sogar die hässlichen Gardinen konnten sie aus England importieren!;-)

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Hier oben ist fast das ganze Jahr Sch***-Wetter - kein Wunder, dass die britischen Kolonialherren das hier als ihr Lieblingsdomizil auserkoren haben. Auch für die Singhalesen ist ein Urlaub hier oben in der nassen Kälte der Traum. Kein Wunder - schwitzen, Sonne und Strand haben sie jeden Tag.

Eine Runde Golf im very-british Nuwara Golf Club gehört natürlich auch dazu. Über den Score schweigen wir lieber, aber es ist wieder ein Land mehr auf meiner Liste in dem ich ge-golft habe. Der Titel "Schlechtester Golfer der in über 50 Ländern der Welt gespielt hat" wird bald meiner sein. ;-)

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Eingestellt von Tom Travel 09:30 Archiviert in Sri Lanka Kommentare (1)

Nuwara Eliya --> Negombo - Abschied von Sri Lanka

Reiseweisheit Nr. 3

semi-overcast 25 °C
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Wir sind ja solche Weltreiseprofis, uns erschüttert nichts mehr. Wir sind so toll ausgerüstet und so super erfahren, wir alten Hasen...
Ups, wo ist der grüne Rollkoffer? Im Auto ist er nicht! Aua, der liegt noch unterm Bett in unserer Dornröschenhütte in Arugam Bay. Bei der Menge an Gepäck die wir rumschleppen fällt auch nach 48 Stunden nicht gleich auf, wenn mal ein Koffer fehlt. Das Auto war auch ohne ihn schon so voll, dass eine Tasche mit auf die Rückbank musste. Hm...wir sind schon ca 400km weg - Umkehr geht zeitlich schon nicht mehr. Gut dass wir 2011 haben und nicht mehr 1986, wie bei meinem ersten Besuch. Jeder hat heute ein Handy und nun beginnt ein Telefonmarathon.
Der Koffer enthält immerhin die wertvolle Taucherausrüstung und hat bereits 4 Länder hinter sich. Viele Telefonate später haben wir es geschafft, dass unser Koffer mit einem anderen Taxi hinterher fährt.
Fluffy ist sehr besorgt "Wenn die Deppen schon einen großen Koffer im Hotel vergessen was wird wohl aus mir? Wie lange brauche ich zu Fuss nach Australien?" Wir versuchen Fluffy zu beruhigen.

Wir sind wieder im Speed-Modus beim Reisen und der nächste Tag bringt uns wieder runter auf 500m nach Kandy. Eine tolle Fahrt mit vielen atemberaubenden Ausblicken. Zu normalen Zeiten ist Kandy eine hübsche, lebhafte Stadt. Jetzt ist aber Perahara-Time. So eine Mischung aus Kölner Straßenkarneval und Oktoberfest ohne Bier, Fahrgeschäfte und Kostüme. 1 Million Menschen strömen für 10 Nächte hierher um einer Prozession von 100 wie-Weihnachtsbaum-geschmückten Elfefanten zuzusehen, die einen Zahn von Buddha rund um den Zahntempel tragen.

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Zuvor in den Botanischen Garten, denn der ist wirklich sehenswert.

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Diese Bäume wachsen schief, wie gross die sind sieht man am kleinen Thomas unten

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Auch hier Thomas als Vergleich einige Blätter des Baumes sind größer als er.

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Eine Kuh mit schönen Hörnern

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Alina traut sich nicht ran, da muss der Onkel Doctor ran

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Viele schöne Bambusarten

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Am frühen Nachmittag geht es in die Stadt (der Umzug beginnt um 19 Uhr). Es herrscht jetzt schon völliges Chaos.

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Die Geräuschkulisse ist unbeschreiblich. Alle Händler + Elefanten dieses Landes sind jetzt hier.

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Es werden hier alle Arten von Geräuschmacher angeboten. Tröten, kleine Trommeln und alles was man Kindern normalerweise nur schenkt, wenn man die Eltern in den Wahnsinn treiben will. Dazu das Tatüütataa der rollenden Eiswagen, die schreienden Händler für Sitzkissen, Tüten, Essen...

Endlich Elefanten. Alina ist ganz begeistert, (Alina links mit türkisfarbenen Shirt)

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Diese werden noch geschrubbt und hübsch gemacht.

Einerseits wäre es sicher interessant gewesen das anzusehen, andererseits sind wir bereits jetzt schon taub und haben (wie so oft) keine Zeit. Wir haben uns noch nicht mit unser Koffer getroffen und morgen früh geht halt unser Flieger hier raus. Pech gehabt - ein andermal vielleicht. :-(

Wir fahren unterdessen weiter nach Negombo - für uns nur ein Nachtquartier, viele verbringen ihren ganzen Sri Lanka Urlaub hier. Bis wir ankommen geht schon die Sonne unter - das tut sie allerdings sehr hübsch.

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Morgen ist um 5 Uhr Aufstehen angesagt, da werden wir vom Nachtleben hier nichts sehen. Kurz vor dem Abendessen kommt dann tatsächlich dank moderner Technik unser Koffer an (aber nur weil wir erneut hinterhertelefoniert haben, der Fahrer ist mit der falschen Rufnummer losgefahren). Kostet ein ordentliches Trinkgeld, aber ich habe mein Tauchzeug wieder. *freu*
Reiseweisheit Nr.3: Schau immer unters Bett wenn du gehst!

Das wird mit einem letzten Sri Lanka Style Rice&Curry gefeiert.

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Das ist das schärfste Curry der letzten Wochen. Alina hechelt nach Luft sagt was von "Grisu der kleine Drache" Es war für sie doch zu scharf.

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Das waren jetzt über 1000km kreuz und quer. Knapp 3 Wochen waren das nun, auch jetzt wieder, wie schon am Ende Rumänien-Rundreise will ich mir nur höchst ungern vorstellen, wie es wäre am Montag wieder arbeiten zu gehen. Viel zu schnell ist die Zeit hier vergangen. Wir haben längst nicht alles gesehen was wir auf dem Zettel hatten. Ein weiterer Besuch wird sicher irgendwann folgen.

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Bye bye Sri Lanka - Morgen Stop-Over in Kuala Lumpur und übermorgen dann schon in Bali

Eingestellt von Tom Travel 02:45 Archiviert in Sri Lanka Tagged reiseweisheit Kommentare (2)

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