Reise blog von Travellerspoint

Oktober 2012

Wo sind sie hin?

Unser Quiz geht in die zweite Runde (aufgelöst!)

semi-overcast 27 °C
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Urlaub für den Chauffeur, Ferien für die Köchin. 14 Tage müssen wir nicht fahren, kochen oder abwaschen. Richtig Urlaub mit viel Nichts-Tun. Es war schon ein seltsamer Flug der uns hierher brachte. Mit Zwischenlandung durch 3 Zeitzonen, aber davon 2 Mal durch die selbe - so was haben wir auch noch nicht gehabt. Wir gehen normalerweise so gegen 2 Uhr morgens ins Bett. Um 3 Uhr morgens mussten wir aber los, gegen 6 Uhr morgens ging der Flieger, das bedeutete keinen Schlaf in dieser Nacht. Alina friert's an der Nase.

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Als wir ankommen sind wir wieder mal völlig zerknautscht und unsere Abneigung gegen Flugreisen ist wieder ein wenig größer geworden. Turbulenzen - es rumpelt zwischendurch so stark, auch wir die kaum geschlafen haben, werden immer wach. Im Bus sitzen ist gleich viel schöner. Irgendwie können wir da besser schlafen, auch wenn es holpert.

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"Enjoy your flight" hatte der Kapitän vor dem Start gesagt. Das kann er auch nur jemandem erzählen der noch nie geflogen ist. Was gibt es denn da zu genießen? Sehen tut man die ganze Zeit nichts - außer Himmel und Wolken. Ein paar sind aber jedes Mal dabei die mit ihrem Iphone aus dem Fenster fotografieren - Anfänger! ;) Dann die Landung bei heftigem Seitenwind. Alle Passagiere sind so still man kann das Herzklopfen hören. Kaum gelandet schalten alle ihre Handys ein um ihren Facebookstauts zu aktualisieren: Wir haben es überlebt!

Wenigstens wurde bei der Landung nicht geklatscht. Vermutlich waren zu wenige Deutsche an Bord. Gilt dieser Beifall eigentlich der Leistung des Flugpersonals oder sind die Bundesklatscher einfach nur froh es überstanden zu haben?

Schön warm ist es hier, aber nicht zu warm. Genau richtig. Und es regnet nicht, wir hatten mit dem Schlimmsten gerechnet denn laut Klimatabelle ist es einer der nassesten Monate hier.

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Auch das Essen ist besser als erwartet. Hier das typisch lokale Frühstück: Reis, Bohnen und Ei

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Viel frisches Obst und Gemüse wartet in nächster Zeit auf uns.

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Wir halten uns nicht lange in der Stadt auf, wollen heute noch weiter Richtung Küste. Noch mal 3 Stunden Busfahrt. Hier geht es überraschend geordnet zu wenn man Bus fahren will. Hier kann man sich nicht einfach hinsetzen wann und wo man will. Tickets werden mit Sitzplatz und Abfahrtszeit vergeben. Weil wir das nicht wußten befanden wir uns im falschen Bus am falschen Sitzplatz, mussten aussteigen und im nächsten Bus unsere rechtmäßigen Plätze einnehmen.

Blöderweise waren wir mit unseren Rucksäcken ganz hinten. Als wir den Fehler gemerkt haben, standen bereits 20 Einheimische im Gang. Versucht da mal vorbeizukommen. Die Einheimischen hier sind zwar klein aber nicht alle schlank. Es gibt nur einen Busausgang vorne beim Fahrer und da steigen immer noch welche ein. Versucht mal denen zu vermitteln dass wir wieder raus müssen. Als wir fertig sind gibt es ein Bus voller Menschen die uns nicht besonders mögen.

Die Busfahrt im richtigen Bus wird schön. Gegen Nachmittag endlich schlafen. Egal wie sehr es rumpelt und schüttelt, auf den Straßen wirkt es einschläfernd, im Flieger willst du einfach keine Vollbremsung erleben. Einmal steigt der Busfahrer dermaßen in die Eisen und das Einzige was ich völlig übermüdet denke ist: "Falls der Bus umkippt, lassen die mich bestimmt nicht weiterschlafen." Thomas bekommt das Ganze gar nicht mit. Der pennt einfach weiter.

Ganz an unser Ziel am Meer kommen wir heute nicht mehr. Das läge noch einmal 2 Stunden weiter. Als wir in der mittelgroßen Hafenstadt ankommen führt uns ein freundlicher Einheimischer - natürlich für ein kleines Trinkgeld - zu einem Hotel. Hatten wir schon schlechter, allerdings auch schon besser für das Geld. Dass es hier teurer ist als in Asien wußten wir allerdings schon vorher und so waren wir nicht allzu enttäuscht.

An manchen Ecken findet man noch die klassische Architektur. Meist in bedauerlichem Zustand.

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Also ihr Lieben der Quiz geht weiter. Einige Tipps haben wir schon, es waren noch nicht zu viele Richtige dabei. Wer wird es erraten? Wo sind wir? Die Postkarte für den 2. der es errät haben wir heute schon gekauft.

OK OK, ihr seit zu gut. Wir haben die 3 Gewinner die richtig auf Costa Rica getippt haben. War das wirklich so einfach? Nächstes Mal müssen wir es schwerer machen und vor allem aufpassen, dass auf den Fotos keine Telefonnummern zu erkennen sind. Unglaublich was Google alles zu Tage fördert.

Eingestellt von Tom Travel 16:44 Archiviert in Costa Rica Kommentare (11)

Costa Rica

endlich wieder wilde Tiere

semi-overcast 25 °C
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Wir sind also in Costa Rica in unserem US-visumsbedingten Zwangsurlaub. Viele Möglichkeiten hatten wir nicht. Die Bestimmungen schließen beide Nachbarländer der USA und "benachbarte Inseln" aus. Was sind Nachbarinseln? Kuba, Bahamas - klar. Aber was ist mit DomRep oder Jamaica oder Japan? Das Ergebnis der Internetrecherche war unklar, daher haben wir uns für die sichere Variante Costa Rica entschieden. Das ist definitiv keine Insel und grenzt auch nicht an die USA.

Unser Quiz hat Irina als Erste korrekt beantwortet. Sie kann uns aber nicht besuchen. Sie bekommt nun auch eine Postkarte. Unser Freund Anonymus (bitte melden oder ist es Andreas mit dem EPC?) hat es richig gegoogelt, du bekommst auch eine Postkarte. Von dir brauchen wir noch die Postanschrift. Respekt Hans-Werner aus Bonn! Hiermit erhältst du die ehrenvolle Erwähnung im Blog. Alle anderen waren entweder zu spät oder lagen daneben. Es wird ja bald mal wieder einen Quiz geben, nämlich dann wenn wir die USA endgültig verlassen. Wohin es dann geht wissen wir selbst noch nicht so genau.

Costa Rica, die reiche Küste, dieses Land war auf unserer Liste, allerdings wollten wir gerne in der trockenen Zeit im Januar hierher. Wir haben in Puerto Viejo an der Ostküste ein relativ trockenes Fleckchen gefunden, wo es auch jetzt in der Regenzeit nicht zu schlimm ist. In den Bergen regnet es täglich und heftig. Dort lägen einige der interessantesten Parks, die wir halt nun leider nicht besuchen können. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr wieder - mal sehen.

Ein tropischer Garten, eine kleine Terrasse mit Hängematte, ein großes blitzsauberes Zimmer und WiFi.

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Für 25-30€ die Nacht bekommt man hier schon etwas Ordentliches, zumindest jetzt in der Nebensaison. Der Ort selbst hat sich in den letzten 20 Jahren völlig verändert. Damals waren es nur wenige Hütten. Heute Dutzende Hotels und Restaurants, aber noch nicht völlig verbaut. Viele Europäer und Amerikaner haben sich hier niedergelassen, die Preise sind entsprechend höher als erwartet. Essen gehen ist fast genausoteuer wie in der USA. Wer es super-billig will sollte nicht hierher fahren. Ein Mojito zur Happy Hour geht aber immer. ;)

Überall hört man Reggae-Musik, das Flair ist mehr Karibik als Latino. Kaum Motorenlärm - der Ort ist so klein, dass alle zu Fuß oder mit dem Fahrad unterwegs sind.

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Wir tun wie geplant - nichts. Eigentlich tut nur Thomas nichts, denn ich habe ein paar neue Aufträge. Hier kann ich ungestört 12 Tage am Stück mit HighSpeed Internet arbeiten Unsere Hotelgastgeber schlagen uns mal dies mal das als Unternehmung vor - wir waren noch nicht mal im Wasser. 2 Tage hat es eh fast durchgeregnet, den Rest der Zeit war es bewölkt - nicht so wirklich das Wetter zum Baden. Wir bekommen nur mit was in unserem Garten los ist. Nachbar Heuschrecke guckt mal vorbei.

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Heute war es wieder sonnig und wir mussten mal raus und uns etwas anschauen. Wir haben uns Räder gemietet fahren die Küstenstraße entlang. Der Dschungel geht hier bis ans Wasser und man glaubt mit dem Rad mitten durch zu fahren. Hier ist alles so grün und bunt wie in keinem Land bisher, nicht mal der asiatische Regenwald kann da mithalten.

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Vöglein singen, Brüllaffen brüllen, jeder so wie er kann.

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"Hey Alter, was muß ich tun um in den Blog zukommen?"
"Na gescheit gucken, wäre schön."
"Och Menno!"

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Auf einmal schreit Alina auf dem Rad. Ich dreh mich um sie ist ganz aufgeregt, sie hat wieder mal einen Knubbel hinter dem Baum gesehen.

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Nein, kein Bison. Diesmal ist es ein 3-Finger-Faultier.

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Sogar diese hässlichen Zottel findet Alina süß.

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Reiseweisheit Nr#16: Willst du Tiere fotografieren, fang am besten mit Faultieren an.

Vorteil der Faultieres ist eindeutig, sie bewegen sich sehr langsam. Sagen wir es mal so, ein Koala wirkt dagegen wie ein Rennpferd. Es denkt sich vielleicht: "Scheisse, die haben mich gesehen, schnell weg hier." Aber die nächsten 25 Minuten krazt es sich nur in Zeitlupe.

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Vielleicht überlegte es sich beim Kratzen ein Fluchtplan, denn als wir 1 Stunde später vorbeikommen liegt es einen Ast höher. Hier zeigt es uns was Faultiere erfunden haben - das Abhängen.

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Das macht er so entspannt. Wir machen 100 Fotos, leider gegen das Licht, besser geht es nicht. Irgendwann sieht er sehr müde aus und gibt uns zu verstehen, dass er jetzt ein wenig schlafen will.

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Es wird bald dunkel, sonst würde ich Alina hier nicht mehr weg bekommen. Das Licht reicht grade noch für einen der fantastischen Sonnenuntergänge hier.

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Eingestellt von Tom Travel 21:30 Archiviert in Costa Rica Kommentare (2)

Ais

und andere faule Tiere

overcast 25 °C
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Zur Jaguar Rescue Station geht unser heutiger Ausflug. Wieder mit dem Fahrrad. Eines gleich vorneweg - Jaguare gab es dort nicht. Gut für die Jaguare. Man hat es sich dort zur Aufgabe gemacht die heimische Tierwelt volksnah zu präsentieren. Eine Art exotischer Streichelzoo oder besser Knutschzoo. Dieses unverschämte Reh - schon beim ersten Date Küssen mit Zunge?

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Artgerecht ist das sicher nicht, den Besuchern gefällt es. Die Tiere wurden zum Teil verletzt gefunden oder von ihren Besitzern abgegeben, weil zu groß oder zu bissig geworden.

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Ziel ist es alle Tiere nach und nach wieder auszuwildern. Das wird zumindest erzählt - ich habe so meine Zweifel. Täglicher stundenlanger Umgang mit Besuchern und freiwilligen Betreuern scheint mir nicht der optimale Weg in die Freiheit der Wildnis.

Den ganzen Tag mit einem jungen Ozelot schmusen und spielen - nicht der schlechteste Job wenn man Katzen mag.

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Pfeilgiftfrösche
- davon gibt es hier reichlich.

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Hier sieht man warum sie auch Baumsteigerfrösche heißen. Mit der Landung ist das so eine Sache, daher ist von Blatt zu Blatt Steigen sicherer als Springen.

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Junge Brüllaffen - wann kommt man schon mal so nahe an diese Tiere heran.

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Alina ist begeistert. Seit mir in Bali zwei meiner Lieblingsmützen gestohlen wurden mag ich keine Affen mehr in meiner Nähe. Ich gehe nicht mal rein zu den Verwandten dieser fiesen Diebe. Lieber fotografiere ich hinter der Scheibe wie Alina entlaust wird!

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3-Finger-Faultiere sehen doch aus wie nicht von dieser Welt.
Eher wie eine Kreuzung aus E.T. und einem Wischmopp.

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Den Dauergrinser kriegen sie genausowenig aus dem Gesicht wie die Quokkas in West-Australien. Daher sind sie auch sofort in den Top 3 unter den Tieren bei Alina. Zitat: "Soooooo süüüüüß!!"

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Der hier macht gerade einen vergeblichen Fluchtversuch. Dabei grinst er ständig nach dem Motto: "Hehe, die stehen alle hier rum aber ich hau heut einfach mal ab".

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Ein fliehendes Faultier - das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Besser noch man hat es gesehen. Es war nicht so, dass es wirklich eine Chance gehabt hätte bei all den Aufpassern rundherum. Die Zielstrebigkeit war allerdings beachtlich - das Tempo weniger.

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Och, sieht euch mal sein Grinsen an "Gleich bin ich frei, juchuu!" Kaum über den kleinen Zaun gekommen wurde der Kleine wieder reingesetzt.

Die Ais (Bild unten) kennt man aus dem Kreuzworträtsel - 2 Finger is klar, ne? Vorne zumindest!

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Schweineschokoschnauzen. Niedlich, ohne Dauergrinser dafür mit Sturmfrisur.

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Von wegen nur Alina findet diese Zottel süß, ratet mal wer noch die ganze Zeit gegrinst hatte! Das 10-Finger-weniger-behaarte-Faultier namens Thomas! ;)

Eingestellt von Tom Travel 12:15 Archiviert in Costa Rica Kommentare (5)

Abhängen wie die Faultiere

Gruselnächte

rain 23 °C
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Waaas? Fast 2 Wochen sind rum! Wo sind die hin? Reisen verlängert das Leben, d.h. wenn du viel erlebst kommt dir 1 Jahr vor wie 2 manchmal sogar länger vor. Die letzten 14 Tage sind im Flug vergangen, weil wir nichts gemacht haben. Alina hat richtig gearbeitet, ich nur an meinem Angry Birds Highscore.

Außer den Ausflug zu den Faultieren und täglich 2 mal zum Essen zu gehen haben wir nichts gemacht.

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Das Wetter war auch nicht danach. Eines haben wir dann doch gemacht, nämlich uns ständig über die Essenspreise hier zu beschweren.

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Zuletzt vor 3 Tagen 2 Pizzen und je 1 Getränk (Cola und eine kleines Bier) für 40 USD? So toll war die Pizza auch wieder nicht. Langsam gewöhnen wir uns an das Preisniveau und schlucken es. Nur weil ein Land als 3. Welt klassifiziert wird, heißt nicht mehr, dass es für uns als Touristen billiger ist als Europa oder USA. Euro und US$ sind als Währung weltweit lange nicht mehr das was sie mal waren. Der Lebensstandard und das Preisniveau rund um den Globus holt stark auf. Das ist eine Erkenntnis dieser langen Reise.

Kurz vor unserer Abreise entdecken wir einen Fischladen dessen ungarischer Besitzer mit seinem Schnauzer dem Verleihnix (aus Asterix) sehr ähnlich sieht. Tolle Fischgerichte und super Pizza gibt es für ca 30 US$. Es fehlt nurf dass Automatix vorbeikommt und hier die Fische durch die Luft flliegen.

Heute ist unser letzer Tag am Strand in Puerto Viejo und wir dachten: "Es kann ja nicht sein, dass wir nicht ein mal im Wasser waren." Unsere Gasthausbesitzerin ist geschockt über unsere Faulheit. Also ab zum Baden.

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die nicht so faulen Ameisen

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Zwischenstopp in Limon wegen Karneval. Richtig gelesen, dort feiert man im Oktober Karneval. Kolumbus kam genau hier vor der Küste an und das freut die Leute auch heute noch so sehr, dass sie eine Woche lang auf der Straße feiern. Wir sind wohl am falschen Tag dieser Woche gekommen, denn uns erscheint das Ganze ziemlich freudlos. Rheinischer Karneval ist besser.

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Eine Reiterparade mit 100 Pferden, naja - keine Festwagen oder Kostüme.

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Abends dann Straßenbuden mit ohrenbetäubender Musik, viel Bier und Besoffenen (OK, das ist dann wie rheinischer Karneval). Das Publikum braucht keine Maskerade, sieht auch so aus wie die Nacht der lebenden Toten.

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Bald haben wir genug, es fäng an zu regnen und wir gehen wieder in die Kneipe wo wir vor gut 2 Wochen schon einmal waren. Die chinesischen Wirtsleute erkennen uns wieder und grüßen freundlich. Die Kneipe hat etwas von der Space Bar aus Star Wars. Unglaublich was sich hier für Gestalten tummeln. Und wie die aussehen, die können alle ungeschminkt in jedem Zombiefilm auftreten. Die Damen hier ziehen alle XS an obwohl XXL die geeignete Größe wäre. Manchmal wird aus einem Top dann einfach Bauchfrei, - eher unfreiwillig - aber die Damen tragen es mit stolz. Die Tops sind auch alle quietschbunt, dass schwarz schlanker macht interessiert hier keinen.

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Limon gilt ja nicht gerade als sicher, schon gar nicht nach Einbruch der Dunkelheit. Was ist sicherer als sich mitten in eine der fiesesten Kneipen des dunkelsten Viertels zu begeben? Raffiniert, leichtsinnig oder einfach nur saublöd? Man kann es nennen wie man will, wir kamen da heil raus und in unser Hotel. Also behaupte ich mal es war eine raffinierte Strategie.

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Nächster Tag, Abreise nach San Jose. 3 Stunden Busfahrt, den selben Weg zurück den wir gekommen sind. Unser Bus hat unterwegs eine Panne. Gut organisiert ist man hier, innerhalb von 30 Minuten ist ein leerer Ersatzbus da und es geht weiter. Das Wetter saumäßig bei der Ankunft. Keine guten Voraussetzungen für Hotelsuche zu Fuß. Also bleiben wir im erstbesten Hotel gleich neben dem Busbahnhof. Wenig überraschend ist auch die Gegend hier wie in der restlichen Welt um Bahnhöfe und Busbahnhöfe nicht die beste. Woran liegt das nur?

Wir müssen raus, denn essen müssen wir. Fast alle Geschäfte im Bahnhof haben schon zu. Hier bekommen wir nichts mehr. Der Ort wirkt nun im Dunkeln noch trostloser als zuvor im Regen. Das Zentrum von San Jose ist etwa 1km weit entfernt. Kein Problem, das gehen wir zu Fuß. Es ist zwar dunkel, aber noch noch nicht sehr spät, auf der Strasse ist noch ordentlich was los. Nach längerer Suche finden wir ein chinesisches Restaurant und bekommen unser Abendessen. Das war gar nicht so einfach, denn hier ist man nicht für westlichen Tourismus eingerichtet. Fast nur Fast-Food-Ketten oder Essen im Strassenverkauf. Das nimmt der Einheimische scheinbar gerne, wir wollten was mit Hinsetzen und ohne Juniortüte.

Eigentlich kommt man in San Joses Zentrum ohne Strassenkarte und Plan wunderbar zu seinem Ziel. Alle Strassen sind durchnummeriert und verlaufen rechtwinklig. Wie wir es geschafft haben uns dennoch zu verlaufen ist mir auch jetzt noch ein Rätsel. (Das Rätsel löse ich gerne auf. Da hat doch der Blogschreiber behauptet wir müssen einfach nur der Straße folgen, easy oder? *rolleyes*)

Die Gegend wird immer grusliger. Gestalten liegen am Boden - betrunken oder einfach nur schlafend. Der Müll am Strassenrand türmt sich höher je weiter wir gehen. "Nee, also hier sind wir sicher nicht lang gekommen." Ich frage einen Einheimischen nach dem Weg. Der erste hat keine Ahnung was ich von ihm will, der zweite schon. Der ist allerdings so besoffen, dass er kaum stehen kann. Insofern sind seine Angaben auch nicht wirklich hilfreich. Ich verstehe kaum etwas, außer dass er schon 20 Jahre hier in der Gegend zu hause ist und uns empfiehlt ein Taxi zu nehmen. Warum nur? So weit kann das doch nicht mehr sein.

Alina wird zusehends von Minute zu Minute nervöser während sie die Leute beobachtet die auf der Straße schlafen und leben. Wenn hier ein Taxi vorbeifährt steigt sie warschienlich direkt ein. Aber in der Gegend fährt kein Taxi zufällig vorbei, nur blöde Touris wie wir verirren sich hierher. Ich sage Alina immer wieder, dass San Jose eine der sichersten Städte unter den Großstädten in Südamerika ist und dass sie mit dieser ängstlichen Einstellung nicht nach Bogota oder Quito kommen sollte. Das beruhigt sie überraschenderweise nicht.

Wieder frage ich nach dem Weg. Diesmal einen Farbigen am Wegesrand, der jederzeit als Türsteher oder Rausschmeißer auf der Reeperbahn anfangen könnte. Bevor der auf die Idee kommt wir könnten leichte Beute sein, denke ich es kann nicht schaden ihn direkt mit einer Frage von solchen Ideen abzulenken. Er kennt sich aus und wir kommen mit seiner Beschreibung dem Ziel wieder näher. Alina entspannt sich, sie erkennt einen Teil des Weges wieder und wir kommen ohne weitere Vorkommnisse im Hotel an.

Das war's auch schon mit unserem erzwungenen 16-Tage-Kurzzeitexil hier in Costa Rica. Wir wollen wieder kommen, nächste Jahr wenn das Wetter besser ist.

Eingestellt von Tom Travel 19:58 Archiviert in Costa Rica Kommentare (2)

Back in the USA

Bestimmungen, Regeln und andere Hürden

sunny 26 °C
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Eigentlich macht Thomas ja nie Fehler und sowieso ist er immer super organisiert. Nur beim Einchecken hat er seine ESTA (Einreisevisum für USA) irgendwie nicht ausgedruckt oder als EMail auf seinem Laptop. Ich meine zur Not könnten wir eine Neue für 14 USD erstellen, aber das haben wir erst von einige Monaten gemacht. Ich zeige meine alte ESTA und der Mann am Schalter sagt ist OK, das reicht für uns beide. Einchecken - erste Hürde geschafft.

Soll mir einer erzählen er hätte beim Fliegen schon alles erlebt - er lügt! Jedes Mal fällt den Kaspern beim Security Check ein neuer Unfug ein. Dieses mal konfiszieren sie mir in San Jose mein Feuerzeug. Da fühlt man sich doch gleich viel sicherer, wenn man weiß das kein Taliban mit so einer fiesen Waffe an Bord ist. Wäre da nicht die Kleinigkeit, dass sie 2 weitere Feuerzeuge im Handgepäck übersehen haben. Nur das aus meiner Hosentasche fanden sie gefährlich genug. San Jose Security Check - zweite Hürde geschafft.

Beim Umsteigen in Fort Lauderdale trifft es dann alle die, die sich im Transitbereich etwas zu Trinken gekauft haben. Gnadenlos werden die eben noch zu Wucherpreisen im Flughafen gekauften Pepsis und Säfte kurz vor der Flugzeugtür konfisziert. An dieser Stelle habe ich noch nie eine Kontrolle erlebt. Die entrüsteten Ex-Getränkebesitzer wohl auch nicht. Entsprechend gut ist die Stimmung. Wir hatten nichts Flüssiges dabei - dritte Hürde geschafft.

Diese ewig neuen Schikanen im Namen der Sicherheit gehen mir immer mehr auf den Keks. Konzeptlos wird mal hier mal dort kontrolliert und konfisziert. Die Taliban kullern unterm Tisch und lachen sich eins. Ohne jede weitere erfolgreiche Aktion ihrerseits seit über 10 Jahren, müssen wir und alle anderen Passagiere das über uns ergehen lassen. Ich warte auf den Tag wo sich einer von den Spinnern eine Ladung C4 in den Hintern schiebt und dabei erwischen läßt. Was das für uns alle als Passagiere bedeutet kann man sich ausmalen. Aktien von Gummihandschuhherstellern wären dann bestimmt ein Tipp an der Börse.

Aber jetzt kann doch nichts mehr schiefgehen oder? Von wegen! Fast hätten sie mich nicht mitgenommen auf das letzte Stück von Fort Lauderdale nach Dallas. Den Grund erratet ihr nie! Ok, ich sag's. Grund war: Mein Name war zu lang! Kein Witz. Auf meinem Boarding Pass war nur der Nachname und kein Platz mehr für den Vornamen. So kam ich nicht mal durch die 1. Sicherheitskontrolle. Wer weiß, vielleicht versuchte ja gerade ein Osama, Mohammed oder sonstein Mullah mit meinem Nachnamen sich an Bord zu schmuggeln und sein Reserve-Feuerzeug zu zünden. Nur noch 15 Minuten bis Boarding. Alina wieder mal höchst nervös, denn sie kennt den Grund der Verzögerung nicht und merkt nur dass ich nicht mehr hinter ihr bin.

Von den Kontrolleuren wird mir nahegelegt mir einen neuen Boarding Pass austellen lassen - danach bin ich ungefährlich. Ja wenn das so einfach ist, dann ist's ja gut. Also zurück zum Airlineschalter. Die haben gut zu tun, dort ist eine lange Schlange von Passagieren. Haben die auch alle zu lange Namen? Das ist mir jetzt egal, nur noch 10 Minuten. Ich drängle mich vor und erkläre mein Problem. Die Dame grinst sich Eins - sie hat ja auch mehr als 10 Minuten und händigt mir meinen druckfrischen Boardingpass aus. Immerhin, mein erster Vorname hatte darauf Platz. Das wird hoffentlich reichen.

Alina steht mit rotem Kopf hinter der ersten Barriere. Ich erkläre zuerst ihr und dann dem Kontrolleur die Situation und drängle mich wieder vor. Es bleibt auch nichts anderes, denn nur noch 5 Minuten und wir haben noch die Security Scanner Hürde vor uns. Der Kontrolleur hakt gemächlich alle Daten ab und macht noch ein paar Witzchen wegen meinem Nachnamen - fragt nach Verwandtschaftsgrad. Für Erklärungen meiner Familienverhältnisse habe ich gerade weder Zeit noch Lust. Re-Checkin beim Umsteigen - vierte Hürde geschafft.

Die Röntgen-Scanner passieren wir danach ohne Probleme. Mein letztes Feuerzeug hatte ich vorsichtshalber aus der Hosentasche in den Rucksack gepackt. Fünfte Hürde geschafft.

Bis Dallas ist dann nichts mehr passiert. Wir bekommen ja in Dallas Zuwachs, d.h. Mitreisdende. Bis zur Ankunft dachten wir, dass wir das Problem sein könnten und es nicht schaffen rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen. Wir haben Moby bei einem Hotel geparkt, es war gar nicht so einfach da Moby 3 Parkplätze beansprucht. Nach Abchecken von vielen Hotels haben wir das Holiday Inn Express in Grapevine gefunden. Wir senden unseren Besuchern die Parkbestätigung mit der Adresse als Treffpunkt wenn wir wieder aus Costa Rica zurück sind.

Alina mailt später noch Tipps, was sie in den Tagen bis zu unserer Ankunft unternehmen können. Es gibt z.B. quasi um die Ecke eine Mall mit Kino. Warum ist die uns nicht aufgefallen? Weil sie nicht da ist, bzw. sie ist schon da aber bei einem anderen Holiday Inn Express in Irving am Flughafen. So senden wir die Kinder meiner Cousine (17 und 19) auf eine lustige Schnitzeljagd quer durch Dallas. Trotz Alinas Verwirrungsversuchen haben die Kids uns dann doch gefunden. Moby hat uns verraten, denn er ist ja nicht zu übersehen. Der Taxifahrer fand die Schnitzeljagd prima. Meine Kousine erholt sich grade vom Beihnahe-Herzkasper. Moby wird mit dem Gepäck und den zwei neuen Besuchern beladen. Alle vereint - Sechste Hürde geschafft

Kurz nach Mitternacht erreichen wir WalMart und wollen noch etwas fürs Frühstück kaufen. Wenn ich sage kurz nach Mitternacht dann heißt das 20 Sekunden nach 00:00. Um 00:05 stehe ich mit einem Sixpack an der Kasse. Nicht fürs Frühstück, aber ich hätte jetzt wo ich nicht mehr fahren muss gerne noch ein Gute-Nacht-Bierchen gehabt. Die Dame an der Kasse schüttelt den Kopf. Häh, was ist denn nun wieder los? Bin ich zu jung? Wohl kaum. Sie erklärt mir, dass hier in Texas nach Mitternacht bei WalMart kein Alkohol verkauft werden darf. Nimmt meinen Sixpack und stellt ihn weg. Ohne Bier muss ich den Laden verlassen und komme mir vor wie ein Fünftklässler den man beim Spicken erwischt hat. Siebte Hürde - gerissen!

Sarah, Benny und Alina sind erfolgreicher. Sie kaufen einen vollen Korb und stellen dann Auto fest, dass wir gar nicht wissen wohin mit dem ganzen Zeug. Moby platzt aus allen Nähten, zum ersten Mal finden wir ihn zu klein. Die Kids können nicht mal ihre Sachen auspacken. Wir haben uns Einiges aus Deutschland mitbringen lassen. Ein Artikel war an erster Stelle! Der 3-FACHSTECKER! Wir können endlich wieder unseren kompletten Elektrozoo auf einmal laden - ist das nicht toll?

Eingestellt von Tom Travel 15:17 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (3)

Sachen gibt's...

Junge Dinosaurier und verzauberte Felsen

sunny 28 °C
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Dass nun 4 Leute morgens fertig werden müssen hilft unseren ambitionierten Reiseplänen nicht wirklich. Wir kommen wie immer später los als gedacht. Die erste Tagesetappe wird eine kurze. Hauptsächlich wollten wir raus aus der Stadt und das schaffen wir auch gerade mal so. Glen Rose, klingt nach schottischem Whisky, ist aber unser erster Stopp. Wir steuern eine recht hübsche RV-Site an. Nix los hier. Kaum Gäste um diese Jahreszeit und für 25$ für Full-Hook-Up ein wirkliches Schnäppchen. Erwähnenswert sind die Duschen. Es sind die Besten die wir bisher auf Campingplätzen vorgefunden haben. Vom Ort und der Umgebung sehen wir nichts. Kaum angekommen versinken alle 4 hinter ihren Laptops im Internet, es sieht aus wie auf einer LAN-Party. Was haben die Leute früher nur gemacht? Email, Facebook, Blogs - bald ist alles wieder auf dem neuesten Stand.

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Das Wetter ist fantasisch. Schöne 28° tagsüber - blauer Himmel. Nachts ist es manchen von uns zu kalt. Decken werden gekauft und das Volk ruft energisch nach Heizung. 13° morgens ist auch nicht wirklich kuschelig.

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Sieht doch aus wie die Isarauen südlich von München, ist aber Texas. Texas ist völlig anders als vermutet, im Lauf der nächsten 2 Wochen gibt es dazu mehr.

Unser Tagesziel heute ist der Dinosaur Valley State Park. Keine Knochen, aber versteinerte Spuren der Urechsen im Schlamm. Es war angeblich mal der Ort mit den meisten Spuren dieser Art weltweit. Diverse Museen haben sich mittlerweile daran bedient, d.h. haben die Spuren ausschneiden lassen und ausgestellt. Jetzt sind nur noch eine handvoll hier vor Ort übrig.

Auf dem Weg dorthin haben die Anhänger des Kreationismus ein Museum mit "Beweisen" für ihre Theorie hingestellt.

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Das ist mutig, denn Dinosaurierfunde sind ja bekanntlich ziemlich alt. Mehr als 6000 Jahre alt. Das ficht die Anhänger der Theorie aber nicht an. Für sie wurde alles vor gut 6000 Jahren erschaffen, exakt so wie es in der Bibel steht. Menschen und Dinosaurier haben natürlich zusammen gelebt. Dann kam die Sintflut und Noah hatte auch je ein Pärchen Dinos an Bord. Ernsthaft - ich habe mir das nicht ausgedacht - das glauben die wirklich. Die rauchen auch nichts Seltsames. Dieses Museum zeigt nun "Beweise". Zum Beispiel finden sich in allen geologischen Schichten in denen man Saurierknochen fand auch Spuren von Menschen. Mal ein Fussabdruck in Lehm, mal ein Hammer, dann ein versteinerter menschlicher Finger.

Dieser Kopf eines T-Rex soll uns nicht weis machen, dass es sich bei den Tieren um Vegetarier handelte. So weit gehen die dann doch nicht. Ich fand es einfach nur lustig und deswegen ist er im Blog.

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Der Archeopterix war ein Vogelvorfahre mit Zähnen. Heute lebende Vögel haben keine Zähne. Macht nix, nach Auffassung der Kreationisten war der Archeopterix ein 100%iger Vogel und hat nichts mit Reptilien zu tun.

Das geht die ganze Zeit so weiter. Ich bekomme beim Lesen der Texte zu den Exponaten fast einen Knoten im Hirn. C14-Methode, Eiskerne, Dendrochronologie - alles Humbug erfahre ich. Die Welt und alles darin wurde vor 6000 Jahren erschaffen und damit basta! Die logischen Widersprüche in der Argumentation sind so offensichtlich dass es direkt weh tut. Mein Verstand verzieht sich beleidigt in die Ecke. Wir gehen.

Im Dinsoaur State Park finden sich dann nach kurzer Suche einige Abdrücke.

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Was für ein Glück, wir entdecken den Spurenverursacher. Im Bild unten rechts schaut er schon mal über die Kante.

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Dann unscharf und nur von hinten, schließlich dann aber sogar von vorn.

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Das ist Rica, Fluffys neue Freundin er hat sich in Costa Rica total verliebt und sie musste einfach mit. Es folgt eine kleine Wanderung am Fluß entlang.

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Wer mit Thomas unterwegs ist merkt bald, dass es Wege gibt und Thomas' Wege.

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Die kürzeste Verbindung ist die Gerade, mitunter liegen aber gerade hier die Hindernisse. Diese werden mehr oder weniger elegant überwunden.

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Nach WalMart und Campsite in der Stadt verbringen wir die 3. Nacht zusammen am Inks Lake in einem State Park.

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Wieder sehr hübsch gelegen, am See aber dieses Mal ohne WiFi.

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Beim Abendspaziergang sehen Alina und Sarah Eichörnchen und viele Rehe, Sarah ist ganz happy sie war noch nie so nah an einem wilden Reh dran. Essen bei Kerzenschein, Burger vom Lagerfeuer.

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Danach müssen wir uns anders beschäftigen und erhalten Antwort auf die obige Frage was Menschen ohne Internetanschluss machen. Wir spielen Karten. Es wude Zeit unseren mitteldeutschen Mitreisenden bayerische Zivilisation nahe zu bringen. Watten ist dazu bestens geeignet. Watten - klick hier für Info Sarah und Alina gewinnen gegen die Herren der Schöpfung, die dann mit bösen Zungen behaupten "Ist halt ein Glücksspiel", wir behaupten "Schlechte Verlierer!" :)


Enchanted Rock
- verzauberter Fels - heißt das Ziel am nächsten Tag. So eine Art Klein-Uluru auf texanisch.

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Der Weg nach oben ist ziemlich steil. Sarah überwindet immer mehr ihre Höhenangst, bzw. vergisst sie komplett.

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Auch wir haben unseren Spaß.

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Oben finden wir Kaulquappen, Sarah ist kaum loszureißen.

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Eine Minischlucht finden wir auch noch zum Klettern und wir testen direkt ob Ankas Kinder da durchpassen oder stecken bleiben.

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Unsinnsbilder werden gemacht.

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Eingestellt von Tom Travel 09:02 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (2)

man spricht deutsch

zu spät oder zu früh

sunny 28 °C
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Fredericksburg - eine deutsche Hochburg in Texas. Ein deutscher Biergarten

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Der Ortsteil Germantown ist eine hübsche Mischung aus Westernstadt und deutscher Kleinstadt im 19.Jh. Sarah kauft sich hier ihren ersten Cowboyhut.

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Erstaunlich viele Amerikaner laufen mit einer Bierflasche oder einem Glas Wein in der Hand die Straße entlang. Ein seltsames Bild - warum nur?
Antwort: Die Altstadt von Fredericksburg ist einer der ganz wenigen Orte in den USA in denen man als Erwachsener Bier in der Öffentlichkeit konsumieren darf.

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Der Strip in Las Vegas, Downtown New Orleans sind zwei weitere. Die Gelegenheit hier läßt sich natürlich kein Amerikaner entgehen. Wie Kinder genießen sie die ungewohnte Freiheit. Ein Schaufensterbummel mit einer Flasche Bier in der Hand? Ich käme mir dabei blöd vor.

Das "Land of the Free" bevormundet seine Bürger mit Alkoholgesetzen, die sich bei uns keiner gefallen lassen würde. Aber vielleicht kommt das in Deutschland auch noch. In puncto Rauchen hat sich der American Way auch bei uns durchgesetzt. Wer hätte vor 10 Jahren für möglich gehalten, dass es ein Oktoberfest mit durchgehendem Rauchverbot in den Zelten geben könnte. Noch einmal 10 Jahre und vielleicht ist es dann vorbei mit Grillen an der Isar und einer Kiste kühlem Augustiner Hell im Fluß.

Natürlich gibt es hier jährlich ein Oktoberfest - für das wir zu spät sind - aber auch andere Festivitäten, so wie das "Bestfest" für das wir genau richtig gekommen sind.

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Ein Maibaum mit Indianern, mal was Neues. Bratwurst, Sauerkraut und deutsches Bier. Volksmusik live - eine Mischung aus Polka, Bluegrass und Umpah-Umpah. Gewöhnungsbedürftig. Zu schräg und zu laut für unseren Geschmack. Wir versuchen so weit wie möglich von der Musik weg zu kommen.

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Jalapeno-Knoblauch-Käse Bratwurst - bestimmt kein deutsches Rezept schmeckt aber sehr lecker. Fluffy bleibt Vegetarier.

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Das Publikum ist in fortgeschrittenem Rentenalter. Benny fragt "Wo ist eigentlich die Jugend?" Richtig, man sieht keine jungen Leute auf der Straße. Vielleicht kommen die später zum Fest. Wir werden es nicht erfahren, denn wir gehen früh und machen was richtig amerikanisches - wir gehen zum Bowlen.

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Nächster Tag - wir fahren zum Lost Maples State Park. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer Ranch vorbei. Unschwer zu erraten wie die heißt.

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Das ist die Boots Ranch - ist doch klar, oder?

Zwei Wochen im Jahr ist es im Lost Maples wunderschön, nämlich dann wenn sich das Herbstlaub der Ahornbäume färbt. Dafür sind wir leider zwei Wochen zu früh dran. Ohne das Farbspektakel ist es nur ein mäßig interessanter Spaziergang am Bach entlang.

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Die Mädels wollen zum Baden, kneifen aber letztendlich und gehen doch nicht rein.

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Nächster Halt und gleichzeitig der Wendepunkt in unserer Texas-Tour ist der Garner State Park. Wir mieten uns ein Tretboot und lassen uns von unseren Mitfahrern auf dem kleinen See chauffieren.

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Unsere 2 Sklaven müssen treten was das Zeug hält. Einer hält es nicht mehr aus, meutert und macht einen Fluchtversuch. Es ist so schwer gutes Personal zu finden. ;)

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Die Fahrt bietet überraschende Aussichten. Wer käme bei diesen Bildern schon auf Texas?

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Zum Highlight des Tages wird eine Tarzanschaukel.

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Jeder darf mal.

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Einige von uns kostet es allerdings viel Überwindung loszulassen.

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Eingestellt von Tom Travel 21:06 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (6)

Wo sind die Cowboys?

3 Fuji futsch

sunny 26 °C
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Wir haben nicht zuviel japanischen Whiskey getrunken sondern unsere dritte Fuji Kamera ist futsch. Eine Kreditkarte fehlt auch seit Costa Rica. Wir haben die erste Fuji gekauft als die andere kleine Kamera in Manila gestohlen wurde. Dann haben wir sie 2 mal umgetauscht da man damit laut Hersteller Schnorcheln und tolle Unterwasseraufnahmen machen konnte. Leider nur ein mal, danach war immer Wassser drin. Auch die dritte Fuji war nicht ganz dicht, ein paar Tropfen kamen immer rein. Jetzt ist sie weg, wir haben sie entweder vermutlich nachts am Campingplatz draußen liegen lassen und jemand der vorbei kam hat sie brauchen können oder sie liegt mit der Kreditkarte in Moby und spielt mit uns Verstecken.

Von unserer langen Liste an elektronischern Geräten ist nur noch eines vom Anfang der Reise übrig. Alles andere ist defekt, gestohlen, verloren oder sonstwie ersetzt worden. Das Reisen bekommt diesen Dingern nicht gut.

Wir sind doch in Texas. Aber gibt es hier noch echte Cowboys? Klaro, in Bandera gibt es Cowboys und alles was das Reiterherz begehrt. Man nennt sich auch Westernhauptstadt der Welt - nach Cody und Jackson Hole schon der 3. Ort der diesen Titel beansprucht. Das Visitor Center ist aber wirklich schön.

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Wir fahren zu einer typisch texanischen Ranch, denn Sarah will hier reiten. Ich befürchte, sie wird einen alten Zausel als Reitpartner bekommen und spreche mit der Empfangsdame. Ob sie einen gutaussehenden und jüngeren hätte, die die wir in letzer Zeit gesehen haben waren so um die 70. "Klar" sagt die Empfangsdame, "Wir haben da einen ganz tollen, den Justin. Der ist der Star hier" Ich denke, "na Hauptsache unter 70."

Als Justin reinkommt denke ich "Wow, das ist wirklich der attraktivste Texaner den ich bisher gesehen habe." Am liebsten würde ich mich auch aufs Pferd schwingen aber ich bin bereits auf Österreicher festgelegt.

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Sarah ist begeistert. Justin sattelt schon mal die Pferde. Ein Sattel fehlt, der mit dem Namen Whiskey.

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Ich frage Justin ob Sarah's Pferd nüchtern ist. Er meint: "Whiskey trinkt am liebsten Wasser, aber ein Pferd Wasser zu nennen wäre blöd." Ok, verstehe ich. Ich frage ob Cowboys noch Whiskey trinken. Er zeigt mir sein Büro, mit Whiskeyflasche (nach Feierabend natürlich), Colt und Pistolenhalfter. Leute, das war der authentischste Cowboy der Welt.

Was mir auch auffällt, "dont drink and drive" ist ja hier ganz gross, aber "drink and ride" ist wohl egal. Ob die Open Container Regel auch für Reiter gilt?

Sarah kommt nach einer guten Stunde wieder. Sie hatte anscheinend Spaß.

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Wir fahren weiter zum Blanco State Park. Fürs Tubing sind wir zu spät. Aber dieser Campingplatz hat WiFi, für die Jugend noch wichtiger als für uns. Wer hätte das gedacht. ;)

Das war's dann auch schon von State Parks und Natur in Texas, ab jetzt steht nur noch die Städte Austin und Dallas auf dem Routenzettel. Danach geht es für unsere beiden Kurzzeitmitreisenden am Samstag auch schon wieder heim.

In Austin bekommt Moby Schlagseite. Unsere Mitreisenden müssen ihn aufrichten.

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Wir lassen es uns gut gehen. Die letzten beiden Nächte schön mit allem Camperkomfort auf Campingplatz mit allen Anschlüssen. Abends bleibt die Küche kalt - wir gehen auswärts Essen. Vorher noch am im Stadtpark den Sonennuntergang gucken und am Fluss spazieren.

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Die mexikanischen Freetail Fledermäuse die wir schon aus New Mexiko kennen haben hier seit den 80er Jahren eine Brücke mitten in der Stadt zur neuen Heimat auserkoren. Jeden abend im Sommer starten sie in die Nacht. Auch das kennen wir schon von den Carlsbad Caverns. Wir gehen hin und schauen uns das an. Keine großen Erwartungen, 200.000 Stück, so wie wir es schon gesehen haben sind es hier sicher nicht. Wir rechnen mit einer ge-hypten Touristenattraktion und ein paar hundert Tieren. Ich sag Sarah noch sie soll sich nicht zuviel davon erwarten, man sieht vielleicht mal 20-30 rausfliegen. Ein Spinner kommt mit einem Fledermaushut vorbei und schreit rum, ich hoffe das ist nicht der neue Batman!

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Wir warten auf der Wiese und werden von kleinen Mossies aufgefressen.

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Was dann passiert ist unglaublich. Ein nicht endender Strom von Flatterern strömt aus der Brücke.

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Hä? Wir staunen sowas haben wir noch nicht gesehen. Das Beste ist, es hört einfach nicht auf. Die Fledermäuse kommen aus jeden Brückenpfeiler raus, nicht nur der neben uns. Es wird dunkler aber die flattern immer weiter fröhlich raus zum Abendessen.

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1.5 Millionen sind es! Wie haben die denn alle da drin Platz gehabt? Die fressen jede Nacht bis zu 15 Tonnen Insekten. Dennoch werden wir hier in Austin öfter gestochen und ausgesaugt als an jedem anderen Ort in den USA. Die Stechmücken hier sind sogar Ende Oktober noch eine üble Plage. Nicht mal unser weltreiseerprobtes und -bewährtes Repellent OFF hilft. Die setzen sich auf die frisch eingecremten Stellen und saugen munter weiter.

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Was haben die in Carlsbad für ein Aufhebens gemacht. Keine Fotos, Handys auschalten, leise sein - alles um die Tiere und ihre empfindliche Radarortung nicht zu stören. Die Stadtfledermäuse lassen sich weder beim Start in die Nacht von den vielen Kameras und Blitzen, noch von den Booten die hier die Bat-Touren anbieten, noch von den LKWs und Bussen, die im Schlaf dicht über ihre Köpfe (bzw. Füsse) rollen, stören. Da die Bilder es nicht wiedergeben unser Youtube Link.

Nachtbilder von der Austin-Skyline

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Dann haben alle Hunger.

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Hier bekommen wir den Kindertisch :) und es steht Kreide zum malen bereit. Sarah überlegt "Mit Kreide malen oder Facebook?" Benny hat sich schon längst entschieden.

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Austin ist bekannt für die Live Musik. Man nennt sich unbescheiden "Live Music Capital of the World". Leider hört sie heute in unserer Bar sehr früh auf. Wir müssen morgen wieder kommen.

Das mit dem "Soundso Capital of the World" findet man hier in den USA sehr häufig. In Illinois gibt es einen Ort mit der größten Ketchupflasche der Welt. Nun würde man erwarten, dass man sich "Ketchup Capital of the World" nennt - falsch. "Horseradish Capital of the World" ist der Titel den man dort beansprucht. Angeblich ist der Radi von dort so gut, dass er sogar für bayerischen Gourmets importiert wird.

Eingestellt von Tom Travel 23:33 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (4)

Gerfrierbrand in Texas

Jetzt sind wir platt

sunny 15 °C
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Das Wetter am zweiten Tag in Austin ist schön warm, aber bei uns ist nix los. Es gibt hier heiße Quellen und einen wunderschönen natürlichen Pool im Zilker Park zu Fuß erreichbar. Das Internet hat alle fest in Griff. Wir kommen nicht los. Als wir uns endlich aufraffen Schwimmen zu gehen stellen wir fest, dass Donnerstags geschlossen ist. :( määp! Nicht schlimm, wir haben etwas für den Abend geplant: Live Musik. Gestern haben sie um 21:00 Uhr aufgehört zu spielen, heute spielen sie bis 23 Uhr. Erst mal Essen gehen. Keine gute Idee, es hat allen nicht geschmeckt.

Dann zur Live Musik im Garten nebenan. Zweites määäp: Heute kostet es 10$ Eintritt pro Person und die Musik hört sich auch nicht so doll an. In Downtown Austin gäbe es Einiges zu sehen, aber das ist mit Moby ein Problem. Der braucht immer zwei Parkplätze und Thomas ist froh wenn er abends nicht fahren muss. Zweites Problem: Sarah ist noch süße 17 und wir wissen wie streng die Amis sind. Klubs erst ab 21, ab 18 Eintritt nur erlaubt wenn Essen serviert wird. Ob Erwachsene dabei sind, spielt keine Rolle. Mit ihr kommen wir nirgends rein.

Wir gehen zum nächsten Laden um die Ecke. Hat auch Live Musik. Eine 1-Mann-Gitarrenshow - ziemlich gut. Der Schuppen serviert nur teuren Wein, sogar deutschen Glühwein. Benny und Sarah trinken keinen Wein, dürften auch nicht wenn sie wollten. Uns ist es zu teuer. Wir gehen zurück zum Campingplatz, quatschen und genießen der letzten warmen Abend. Für morgen ist eine Kaltfront angesagt. Es wird kalt - saukalt! Ihr kennt uns und wisst, dass wir schon unter 16° meckern. Kommt uns ja nicht mit "Gestern hat es in Deutschlands geschneit." Das wissen wir. Aber wir sind in Texas. Hier ist es doch immer warm oder nicht? määäp!

Am nächsten Tag ziehen wir alle unsere warmen Sachen an und fahren in den Austin Zoo. Der ist eher eine Tierauffangstation. Klein, aber sehr süß mit vielen Tieren die wir bisher noch nicht gesehen haben. Die Tiere sind häufig aus Privathaushalten. In Texas ist alles größer, anscheinend auch Hauskatzen.

Die nette Hamburgerin Inka, die dort arbeitet, erzählt: Ein Texaner hatte einen Löwen in seinem Autohaus. Der lief abends frei herum - quasi als Wachhund und passte auf die Autos auf. Jetzt verstehe ich warum an jeder Ecke hier steht: "don't mess with Texas!". Ich stelle mir das Gesicht des Einbrechers vor, der im Autohaus als Letztes den Löwen sieht, kurz bevor er zu Whiskas wird.

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Aber nicht nur 2 Löwenpaare findet man hier auch Tiger, Schwarzbären, süße Äffchen, viele Rehe und gefräßige Ziegen

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Es hat sich gelohnt, aber es war uns und auch vielen Tieren zu kalt. Wir sind nur schnell durchmarschiert. Auch die schöne Halloweendekoration konnte uns nicht aufhalten. Das Volk will jetzt Heizung. Ab nach Dallas

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Benny erzählt mir seit Tagen von Chipotle, da müssen wir Essen gehen. Einer liegt in Waco auf den Weg nach Dallas. Vorher wollten wir noch schnell Einkaufen. Unser Navi führt uns zu einer 20m2 Bude und behauptet das sei der WalMart. Manchmal denkt sich unser Navi Ziele aus oder meidet plötzlich Autobahnen. Gelegentlich befiehlt er uns auf der Autobahn zu wenden. Irgendwie hat er Charakter, wir sollten ihm auch einen Namen geben.

Wir sind etwas genervt, haben Hunger und steuern direkt Chipotle an. Kaum angehalten, sagt Thomas wir haben ein Platten. Scherzkeks! Nee, kein Scherz. Es ist Freitag Abend kurz vor 18 Uhr und wir haben hinten ein Platten - schon wieder!

Alles einsteigen, vielleicht finden wir noch eine Reifenwerkstatt. Wir finden sogar zwei, aber - määäp! - keiner kann unseren Moby hochheben. Solche Wagenheber haben sie nicht. Beide weigern sich Hand anzulegen. Eine Werkstatt ist so nett und leiht Thomas Wekzeug. Er macht es selbst. Die Mechaniker schauen zu und schütteln ungläubig mit dem Kopf. Thomas hat es sich in den Kopf gesetzt den Reifen auch ohne Wagenheber zu wechseln. (Das geht allerdings nur wenn man Zwillingsreifen hat und der äußere kaputt ist.) Eine halbe Stunde später sind wir wieder flott.

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Anstatt den ADAC solltet ihr vielleicht auch nächstes Mal einen Tierarzt rufen. Glück im Unglück hätten wir auch wieder, denn hätten wir hier nicht zum Essen angehalten, hätten wir den Platten auf der Autobahn gehabt. Ohne Pannenhilfeversicherung wäre das mit Abschleppen eine saftige Rechnung geworden.

Abends an einer Raststätte fällt uns ein, dass wir unseren Ballon noch nicht haben steigen lassen. Den habe ich mit Sarah zusammen gekauft, also versuchen wir es jetzt. Die Nacht ist sternenklar, saukalt aber leider auch sehr windig.

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Der Ballon füllt sich mit heißer Luft, fliegt aber nur in den nächsten Baum. Kurz reisst er sich los. Wir jubeln alle "Juchuu" und müssen zusehen zu wie er in den nächsten Baum geweht wid. Da bleibt er dann endgültig hängen. :( määäp!

Reiseweisheit Nr. 19: Ballons nicht bei Wind oder in der Nähe von Bäumen steigen lassen.

Wie es richtig gemacht wird könnt ihr hier schauen, auf unserer alten Reise.

Dann wird eben gezockt. Thomas bringt den Kids weitere bayrische Kartenspiele bei. Eselstreiben und natürlich das Blupp-Blupp-Spiel - Feuerklauben. Es wird soo kalt. Benny hatte sich vor einigen Tagen eine Decke gekauft, seitdem war es nachts auch ohne Decke warm. Jetzt kommt sie doch noch zum Einsatz. Und auch die Heizung läuft in der Nacht. Das Volk friert trotzdem.

Am nächsten Tag wollen wir zu Six Flags das ist DER Freizeitpark in Texas. Es ist so kalt, uns fällt das Aufstehen schwer. Wir fahren noch eine Stunde bis zum Park, Sarah und Benny schlafen weiter oben im Penthouse. Parken sollte 28$ kosten. Thomas diskutiert mit der Parkwachtel und meint er will nicht den Parkplatz kaufen, sondern nur für 1 Tag mieten. Er bekommt den Standplatz für18$ - immer noch Wucher! Wir parken neben der Schlangenachterbahn in Deutschlandfarben.

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Jetzt kurz vor Halloween ist der Park schön geschmückt. Es gibt Zusatzattraktionen, die kosten alle extra. Bei 60$ Eintritt pro Person finde ich das unverschämt. Die Leute strömen trotzdem rein. Es wird schnell voll, deswegen erkundige ich mich was der Speed Pass (um nicht zu lange an den Attraktionen anzustehen) zusätzlich kosten würde. Für uns alle 4 wäre es noch weitere 190$. Das finden wir zuviel. Vielleicht werden die Warteschlangen auch nicht so lang.

Wir fangen mit der Deutschlandschlange an. määäp! Blöde Idee! Nach fast eineinhalb Stunden sind wir endlich vorne. 1,5 Stunden anstehen für eine mittlere Attraktion? Wir haben das ohne Wifi oder Angry Birds gemeistert. Als zusätzliche Folter zeigen die Parkbetreiber eine aufgetakelte Kiddieband auf den Bildschirmen über der Warteschlange. Die ruinieren schöne Songs indem sie sie nachspielen und dazu herumzappeln. Zwischendurch gibt es Werbung für Kräcker. Wenn wir etwas vorschlagen dürften: Ein Kulturprogramm für Amerikaner. Zum Beispiel könnte man zeigen wo eigentlich Europa liegt, denn einige denken sicher das ist wie Atlantis bei der letzten Sintflut untergegangen.

Gaaanz ruhig! Wir sind ja schon die Übernächsten. Ihr könnte euch denken was jetzt kommt? Niemals! Ein Gast hat um den Teenie-Song-Irsinn zu überleben zu viele Kräcker gegessen. Danach hat er gezeigt was er davon hält. Verständlicherweise wurde ihm schlecht und er hat sich übergeben. Nee ne? DOCH!

Jetzt wird es kritisch, eine Wagen und die Plattform sind kontaminiert. Leichte Panik macht unter den Mitarbeitern breit. Was tun? Am besten erst mal eine Durchsage. Alle müssen aussteigen, die Bahn wird evakuiert. Die Begeisterung bei den nun-erstmal-nicht-Fahrgästen hält sich in Grenzen.

Die 6 Mitarbeiter bilden einen Krisenstab, stehen im Kreis. Jetzt wir das Ganze erstmal besprochen. Was tun? Nach weiteren 5 min entscheidet man sich für eine weitere Durchsage. Dann hat einer eine Idee, alle nicken. Alle ziehen sich blaue Einmalhandschuhe an. Derart gerüstet könnte es losgehen. Ja womit denn?

Auftritt 4 Besen, ein Sack Katzenstreu und eine Rolle riesige Mülltüten (Thomas witzelt: Ganzkörperkondome)

Das Gute an unsere Position: wir können alles genau verfolgen. Das Schlechte wir standen im Schatten und es wurde trotz Jacken und Pullovern immer kälter. Thomas spürt vor Kälte seine Zehen nicht mehr und ich habe schon Eiszapfen an der Nase.

Ihr kennt Herr der Ringe? Die Stelle an der die Bäume ihre Köpfe zusammen stecken und überlegen ob die Hobbits keine Orks sind? Das war Ultrageschwindigkeit gegen die Six Flags Mitarbeiter. Es kommt eine dritte Durchsage. 15 Minuten sind vergangen, bisher hat noch keiner etwas gegen die Kotze unternommen. Wie lange kann das doch dauern? Gleich benutzt einer den Besen, einen Eimer und ist gut oder? määp!

Einer hat wohl das Handbuch für solche Fälle gefunden und liest nun was zu tun ist. Zwei der Mitarbeiter ziehen zusätzlich zu den Handschuhen noch eine Schutzbrille an. Da die ausgegangen sind zieht sich der dritte eine Sonnenbrille an. Die hat heute scheinbar das Los getroffen, sie müssen wohl ganz nah ran an das hochkontagiöse Material. Der Katzensand wird langsam über die feuchten Stellen gestreut, man kann die einzelnen Sandkörner fallen sehen. In Zeitlupentempo bewegt sich anschließend der Besen und schiebt das Material auf die Schaufel. Nur nichts von dem bösen Staub aufwirbeln. Erinnert an die Bilder die man aus dem Inneren von Tschernobyl von den Aufräumarbeiten gesehen hat. Wenn gleich das Bombenräumkommando gerufen wird, gehen wir auch in Deckung.

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Sarah und Benny beißen sich ins Knie. Sie können das ganze nicht mit ihren Freuden auf Facebook teilen. Das würden wir auch am liebsten tun, wenn wir nicht festgefroren wären, würden wir uns warscheinlich auf den Boden schmeißen vor Lachen.

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Ich kürze hier ab. Nach einer guten halben Stunde ist viel Sand, Papier und 6 Paar Handschuhe in den riesiegen Beuteln verstaut. Ein Mitarbeiter trägt sie auf Armeslänge vom Körper entfernt vor sich her Richtung Ausgang. Man könnte meinen seine gefährliche Ladung könnte jederzeit explodieren.

Die Gefahr ist gebannt, wir dürfen einsteigen. Jubel! Die kurze Fahrt war es nicht wert, wir haben uns umsonst Gefrierbrand auf der Nase geholt. Insgesamt haben wir über 2,5 Stunden gewartet.

Das ist nichts, die Hauptattraktion hat eine Wartezeit von 3 Stunden!

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Die richtig tollen Achterbahnen lassen wir daher aus.

Reiseweisheit Nr. 20
:Wenn Freizeitpark, dann gib das Geld für den Speedpass aus oder lass es ganz sein.

Leider kommt uns diese Erkenntnis zu spät. Ein Texaner mit Jahreskarte meinte noch: "So voll war der Park noch nie" So ein Glück!
Sarah und Benny hatten trotzdem Spaß und haben ihren ersten Looping hinter sich. Sarah ist dabei der Kaugummi aus dem Mund gefallen, Benny wurde zum Frankenstein.

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(Looping gibt's halt nicht auf Facebook sondern nur in RL! :) ) Wir fahren noch eine Achterbahn im Sonnenuntergang, danach wird es einfach zu kalt.

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Die Nacht verbringen wir beim WalMart direkt neben dem Footballstadion der Dallas Cowboys. Am nächsten morgen ist die Hölle los, der Parkplatz voller Cowboys-Fans. Sie spielen heute gegen den Titelverteidiger aus New York, aber ich sehe nur Anhänger der Cowboys.

Sarah und Benny müssen bald wieder die Schulbank drücken und verlassen uns wieder. In den 10 Tagen sind wir 1500km zu viert gefahren und haben nicht mal ein Fünftel von Texas gesehen. Es ist ein verdammt großer Bundesstaat. Traurig verlassen die zwei Moby, uns fällt der Abschied wieder schwer.

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Eingestellt von Tom Travel 19:05 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (2)

Das bisschen Haushalt

Unser Merian Interview

sunny 3 °C
View RTW Reloaded 2011-2013 auf Tom Travel's Reise-Karte.

Hallo ihr Lieben,
der eine oder andere hat es schon mitbekommen, der Merian hat uns interviewt. Hier ist der Link zum Artikel:

Weltreise- Erfahrungen

und einige Bilder von uns sind auch zu sehen.

Ganz oben im Beitrag geben wir immer an was wir gerade für Wetter haben. Vielleicht schaut da manchmal einer drauf. Heute steht da sonnig und 3 °C. Das ist kein Fehler, das war die Temperatur heute früh beim Aufstehen. ist eindeutig zu wenig. Wir müssen hier weg!

Wir sind immer noch in Mt. Pleasant,Texas und unser mobiles Heim braucht schon wieder eine Grundreinigung. Vier Leute machen halt doppelt so viel Schmutz wie zwei. Das kriegen wir an einer Staubsauger-Waschanlage noch ohne Problem hin. Der Wassertank ist aber auch schon wieder leer. Die Kids haben gestern vor dem Abflug noch geduscht und wir haben es seither nicht geschafft den Tank wieder zu befüllen. Die Raststätte auf dem Weg nach Oklahoma wo wir auffüllen wollten hatte keine Dump-Station. Von Wifi ganz zu schweigen. Wahrscheinlich die Einzige in ganz Texas. Danach kam keine mehr bis zur Staatsgrenze. Schon Pech.

Außerdem haben wir schon wieder einen Berg Wäsche. Wir finden einen Laundromat ohne WiFi, das geht ja gar nicht. Kein Internet während dem Schleudergang - wer tut sich so etwas noch an? Raststätte ohne Dump Station, Wäscherei ohne WiFi - was kommt wohl als nächstes? WalMart ohne Parkplatz?

Hausarbeit ist an sich schon lästig. Beim Campen kommt noch hinzu, dass man für Alles irgendwohin fahren muss. Mit solchen kleinen Aufgaben vergeht schnell ein halber Tag. Alles dauert länger als zu hause. Schon ist die Routenplanung für heute wieder mal für den Papierkorb. Wir kommen gerade mal ein kleines Stück nach Oklahoma rein.

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Geplant war für heute von Mt.Pleasant durch ganz Oklahoma und halb Arkansas zu fahren. Broken Bow heißt der Ort in Oklahoma wo wir heute hängen bleiben. Auch hier Laundromat ohne Internet dafür mit wenig leistungsstarken Trocknern. Es wird später Nachmittag bis endlich alles fertig ist. Zu spät zum Weiterfahren. Es wird die dritte Nacht bei WalMart hintereinander. Das hebt meine Laune nicht. Habe ich bereits erwähnt dass es saukalt ist? Es soll die nächsten Tage wärmer werden. Wir fahren Richtung Norden - das wird sich leider irgendwie aufheben. Wir konnten übringens immer noch nicht duschen.

Erst am nächsten Tag durchqueren wir den Rest von Oklahoma und fahren nach Arkansas. Eine wirklich schöne Fahrt durch immer herbstlicher werdende Waldgebiete. Ein Vorteil der kalten Nächte - bunte Bäume.

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Arkansas, der Staat mit dem billigsten Sprit in den USA, sehr erfreulich. Übrigens, die Spritpreise sind in den letzten 2 Tagen wegen Sturm Sandy in ganz USA überall runter gegangen.

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Eine einsame Vollmondnacht auf auf einer Waldlichtung am See ganz alleine.

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Weit und breit kein Mensch. Zu ängstlich sollte man beim Camping allerdigns nicht sein, sonst entgehen einem solche Augenblicke. Wir haben Probleme beim Einschlafen. Es ist einfach zu ruhig. Nach 3 Nächten bei WalMart fehlt uns scheinbar das Geklapper der Einkaufswagen und die Motorengeräusche der Späteinkäufer.

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Wir erreichen am nächsten Tag Hot Springs, Jugendheimat von Bill Clinton. Hier hat er seinen ersten Joint geraucht, errrm... gepafft.

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Ein ausgesprochen hübscher Ort, gefällt uns beiden auf Anhieb. Viel Wasser rundherum, viel Wald, leicht hügelig. Hier läßt es sich bestimmt gut aushalten. Wir ändern unsere Pläne fahren nicht weiter nach Little Rock und bleiben für Halloween hier.

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Moby hat schon seit Längerem etwas Horrordekoration abbekommen. Alina konnte im Dollarshop nicht wiederstehen und hat einen Haufen Gummispinnen gekauft. Die liegen und hängen seit Wochen überall im Auto herum. Die Gummiratte war auch dabei. Sie heisst Remy (Ratatouille) und quietscht wenn man auf sie tritt.

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Heute haben wir den lustigen Song im Radio gehört und zu Feier des Tages teilen wir den mit euch. (Wir haben es zweifach eingefügt falls die GEMA beide nicht zeigen will googelt nach Monster Mash Song)

==Happy Halloween!==

(fängt nach 40 Sekunden an der Song unten)

Lyrics-
I was working in the lab late one night
When my eyes beheld an eerie sight
For my monster from his slab began to rise
And suddenly to my surprise

He did the mash
He did the monster mash
The monster mash
It was a graveyard smash
He did the mash
It caught on in a flash
He did the mash
He did the monster mash

From my laboratory in the castle east
To the master bedroom where the vampires feast
The ghouls all came from their humble abodes
To get a jolt from my electrodes

They did the mash
They did the monster mash
The monster mash
It was a graveyard smash
They did the mash
It caught on in a flash
They did the mash
They did the monster mash

The zombies were having fun
The party had just begun
The guests included Wolf Man
Dracula and his son

The scene was rockin', all were digging the sounds
Igor on chains, backed by his baying hounds
The coffin-bangers were about to arrive
With their vocal group, "The Crypt-Kicker Five"

They played the mash
They played the monster mash
The monster mash
It was a graveyard smash
They played the mash
It caught on in a flash
They played the mash
They played the monster mash

Out from his coffin, Drac's voice did ring
Seems he was troubled by just one thing
He opened the lid and shook his fist
And said, "Whatever happened to my Transylvania twist?"
It's now the mash
It's now the monster mash
The monster mash
And it's a graveyard smash
It's now the mash
It's caught on in a flash
It's now the mash
It's now the monster mash

Now everything's cool, Drac's a part of the band
And my monster mash is the hit of the land
For you, the living, this mash was meant too
When you get to my door, tell them Boris sent you

Then you can mash
Then you can monster mash
The monster mash
And do my graveyard smash
Then you can mash
You'll catch on in a flash
Then you can mash
Then you can monster mash

Eingestellt von Tom Travel 16:59 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (5)

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