Reise blog von Travellerspoint

September 2012

Planänderung

Auf der Suche nach dem einbeinigen Schwein

sunny 28 °C
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Wir sind wieder an der Küste. Nee, doch nicht aber verwundert sind wir schon im Landesinneren 1000km von jedem Meer entfernt einen Leuchtturm zu sehen.

Kurzer Zwischenstopp in Cedar City, natürlich wieder bei WalMart. Mir hängen diese Parkplätze so was von beim Hals raus. Unser USA Bild ist ziemlich einseitig. Nationalparks, MC Donalds und Walmart Parkplätze sonst nichts. Die Amerikaner die wir dort treffen sind nicht gerade typisch. In den Parks trifft man die die gut zu Fuß sind und die es sich leisten können mit ihren Gespannen, die teilweise mehr kosten als ein Haus, am Wochenende weg zu fahren. Im WalMart das andere Ende der Skala. Übergewichtig bis zur Gehbehinderung sitzen sie auf Elekrorollern, die dort für dieses Klientel angeboten werden. Man kennt seine Kundschaft und weiß es ist ihnen nicht zuzumuten die langen Gänge auf eigenen Füssen entlang zu gehen.

Die Nächte auf diesen öden Parkplätzen zu verbringen ist definitiv nicht das was ich mir wünsche, aber Alina muss arbeiten und da braucht sie halt das WiFi.

Irgendwie kam mir der Name Cedar City so bekannt vor. Wir checken unsere Route und stellen fest, dass wir schon auf unserer ersten Weltreise hier durchgekommen sind. Einen besonders nachhaltigen Eindruck hat diese Stadt beide Male nicht hinterlassen. Nachdem Alina endlich mit ihrer Arbeit fertig ist, kann es weiter gehen Richtung Zion Nationalpark. Den kennen wir auch schon von der letzten Reise, hatte uns ein Amerikaner empfohlen und meinte es wäre interessanter als der Grand Canyon. Das Wetter damals war kalt und regnerisch, trotzdem fanden wir es klasse und wollen es nun bei bestem Sommerwetter noch einmal sehen. Wir nehmen als erstes die Zufahrt im Norden des Parks.

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Die Letzten Tage hatten wir viel Sonne, heute wieder regnerisch und völlig zugezogen.

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Obwohl wir den Zion kennen und das Licht nicht gut für Fotos ist, sagen wir nach jeder Biegung mit neuem Ausblick nur noch "Aaah!" und "Ooohh!" Der Zion ist so schön, das hatten wir doch glatt vergessen. Ein weiterer Vorteil von Moby, ist mal ein Baum im Weg, fotografieren wir vom Dach aus.

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Wie Ansel Adams vor vielen Jahren. Der war damals auch mit ein Stationwaggon unterwegs und hat Bilder vom Dach aus gemacht. Wir haben ein besseres Dach und eine bessere Kamera, aber seine SW Fotos sind unseren um Längen voraus. Wir sind trotzdem stolz auf unser Panorama.

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Wir warten ein wenig und schon bekommt die Wolkendecke erste Risse. Nach einer weiteren Stunde bekommen wir unser sonniges Panorama mit Wolken.

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Vom Ende der rot geteerten Straße führt ein kleiner Wanderpfad am Bach entlang zu einem Doppelbogen im Fels.

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Links und rechts senkrechte Felswände.

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Der Pfad führt durch und immer wieder über einen Bach und Thomas ist mal wieder mit seinem Crocs perfekt ausgerüstet. Ich habe diesmal feste Schuhe an. Als Thomas sich die Füße in Wasser kühlt beneide ich ihn um seine Crocs. Also nehme ich auch einfach mal ein kühles Fußbad.

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Es wird eine der schönsten Wanderungen bisher. Die roten Felsen erinnern uns an Australien. Wir kommen uns machchmal wie im Outback vor. Außer den fehlenden Tieren. Ein paar Kängurus und es wäre perfekt. Dann sehen wir einen Hufabdruck. Ich suche nach weiteren Abdrücken, kann aber immer nur den einen finden. Wozu habe ich einen Tierarzt dabei? Thomas stellt nach längerer Untersuchung fest, dass es sich um ein einbeiniges Wildschwein handeln muss. Da hätte ich auch selbst drauf kommen können. Das nächste Mal frage ich besser Pocahontas.

Wir treffen ein Schweizer Pärchen, die in den nächsten Tagen eine ähnliche Route wie wir geplant haben. Sie waren nach uns in Australien und sind auch länger unterwegs. Auch sie denken oft an Australien und beschweren sich, dass man hier kaum Leute kennen lernt. Wir verabreden uns für später. Sie sind allerdings mit Zelt unterwegs und brauchen für heute einen anderen Schlafplatz als wir. Wieder ein Vorteil unseres Dickerchen - wir müssen abends kein Zelt aufbauen.

Heiß war es den ganzen Tag und wir sehnen uns nach einer Dusche. Davor müssen wir aber erst mal eine Dump-Station finden für unser Abwasser – der Tank ist schon wieder randvoll – Frischwasser brauchen wir auch. Das kriegen wir alles auf dem Weg zum Zion Südeingang. Allerdings diesmal nur gegen Bezahlung an einer Tanke.

Mitten durch den Park führt eine weitere Straße, sieht auf der Karte gar nicht schlimm aus. Wir denken es könnte interessant werden und auf dem Weg findet sich schon ein Platz für die Nacht. Interessant ist der Weg, aber auch sehr anstrengend für unser Auto.

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Es geht auf 30km Strecke über 1000 Meter hoch. Angenehm kühl ist es dort oben.

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Wir sind etwas spät dran und das Licht reicht nicht mehr lange für Fotos. Es ist aber noch hell genug um einen Platz am Kolob Reservoir – ein kleiner See auf 2700m Höhe – zu finden.

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Es ist das lange Labor Day Weekend und alle Plätze bis auf einen sind belegt. Neben uns kampieren 2 Familien mit zusammen 7 Kindern. Mormonen wie sich bald herausstellt.

Sie laden uns zuerst auf Marshmellows vom Lagerfeuer, dann am nächsten Tag zu sich nach Las Vegas bzw. Phoenix ein. Falls wir dort vorbeikommen. Wie schade, das tun wir nicht. Zumindest war nicht geplant dorthin zu fahren. Alina wird hartnäckig und wir gehen die Route noch mal durch. Am 30. müssen wir raus aus den USA, das steht mal fest. Wir gehen alles im Detail durch und es bleiben 8-10 Tage Luft. Genug für Las Vegas.

Nachdem ich mich darauf eingelassen habe kommt sie gleich mit ihrem nächsten Wunschziel, dem North Rim des Grand Canyon daher. "Liegt ja praktisch auf dem Weg." Von wegen. Es liegt praktisch in der entgegengesetzten Richtung. Solche Kleinigkeiten stören sie nicht im geringsten. Nun da sie weiß, dass wir so viel Luft haben, fehlen mir die Argumente dagegen. Widerstand ist zwecklos, wir fahren morgen zuerst zum North Rim und danach nach Las Vegas.

Wo das nun geklärt wäre tun wir heute mal gar nichts. Wir sitzen einfach nur am See und warten auf den Nachmittag.

Auf dem Rückweg zur Hauptstraße machen wir die Fotos für die es gestern zu spät war.

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Wieder etwas für unseren Kakteenfreund.

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Letzte Nacht auf der Höhe war zur Abwechslung wieder ziemlich frisch. Heute, 1000 Meter tiefer ist es wieder wunderbar warm. Wir finden wieder einen wunderschönen Platz am Bach, völlig einsam. Der Sandboden ist ein wenig tückisch und ich muss aufpassen dass wir uns nicht eingraben. Hier würde uns so schnell keiner rausziehen.

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Ein Rudel wilde Truthähne kommt vorbei, flüchtet aber schneller als wir unsere Kamera auspacken können. Wir müssen an Obelix in Amerika denken, er hat auch immer Gulugulus gejagt. Wieder denken wir an Australien, und vermissen die Tiere. Kein Opossum säuft meinen Wein, kein Känguru kommt vorbei, keine Cookaburras die sich vor dem Zubettgehen kaputtlachen – das fehlt uns wirklich hier.

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Eingestellt von Tom Travel 11:58 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (5)

Der Sonne hinterher

warm kalt heiss

sunny 25 °C
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Wir fahren durch den Zion Canyon, die Fahrt ist eine der schönsten hier. Eine paar Bilder aus dem Auto,

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Ein kurzes Video, vielleicht könnt ihr euch das Ganze dann besser vorstellen. Eigentlich müsste man die ganze Fahrt filmen, so viel Zeit für Videoupload haben wir aber nicht.

Hierklicken um Video zusehen

Wir haben euch das Beste aus dem Zion noch gar nicht gezeigt. Durch unsere Planänderungen lassen wir die absoluten Highlights des Parks erstmal links liegen und fahren schnurstracks zum Grand Canyon. Wieder eine Staatsgrenze - es geht nach Arizona

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Über ein Hochplateau die Anfahrt zum North Rim. Schon wieder über 2700m hoch.

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Wir können nur hoffen, dass uns der Wettergott weiterhin so gut gesonnen bleibt und wir bei unserer Rückkehr aus Las Vegas in ein paar Tagen auch wieder gute Fotos machen können.

Die Klimawechsel hier sind drastisch. Gestern haben wir noch in einem ausgetrockneten Bachbett in der Halbwüste Utahs übernachtet, Temperaturen auch früh am Morgen lau und angenehm. Heute stehen wir auf in einem Kiefernwald und kaum ist die Sonne untergegangen, muss ich alles anziehen was ich dabei habe wenn ich draußen in der sternenklaren Nacht sitzen will. Mehr als 5-10° sind das bestimmt nicht gewesen.

Der Tag davor war noch spitze mit Fernsicht über 100km - besser wird das hier nie. Meist ist es viel schlechter, manchmal so schlecht dass man nichtmal die andere Seite des Canyons in 15-20km Entfernung sieht. Am Eingang des Canyons steht ein großes Schild: "Kein Geld zurück bei schlechter Sicht", das kommt wohl häufiger vor.

Am Eingang der Nationalparks bekommt man jeweils eine Broschüre mit aktuellen Informationen. Hier gibt es diese Broschüre sogar ins Deutsche übersetzt. Die Broschüre heißt hier "The Guide" - den Titel hat man vorsichtshalber nicht mit übersetzt. "Der Führer" würde dann doch etwas seltsam anmuten.

Wir sind zum 3. Mal am Grand Canyon. Den Zugang vom North Rim kennen wir noch nicht. Wegen der Höhenlage ist die Strasse hierher nur nur von Ende Mai bis Mitte Oktober geöffnet. Unser Moby muss da rauf. 1000 Höhenmeter gestern waren gar nichts, heute muss er 1500 packen.

Das Wetter heute ist wieder ein Traum. Es gibt sicher nicht viele Tage pro Jahr gibt an denen sich die Schlucht von dieser ihrer besten Seite zeigt.

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Wir machen hunderte Fotos. Daraus die für den Blog auszusortieren gibt wieder Kämpfe. Wir machen das meist gemeinsam, was aber nicht bedeutet, dass es dadurch etwa schneller ginge. Ganz im Gegenteil.

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Das Foto von der Canyonlodge muss unbedingt mir drauf. Was für eine Aussicht.

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Ich glaube der letzte Beitrag gibt euch ein falsches Bild von unserer Reise wieder. Alina schlägt vor und Thomas befolgt. Von wegen! Die ganze Fahrt zum Canyon musste ich mir anhören wie weit dieser Umweg ist, dass wir den nur wegen mir machen. Kaum angekommen werden die Meckerattacken leiser und weniger. Dann fällt Thomas wider ein wie sehr er die Dangerbilder liebt. Schnell sind die zusätzlichen Kilometer vergessen.

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Jetzt bekommt er es zurück. "Na, wer hatte wohl die Idee? Na, warum sind wir wohl hier?"

Im Park dürfen wir nicht übernachten. Wäre eh nicht gegangen, da der einzige Campingplatz voll war. Ein paar Kilometer außerhalb an einer Forststrasse ist es okay. Wir sind praktisch alleine, niemand zu hören. Kein Vogel, keine Grille, windstill - nichts. Totenstill. Wo sind die Tiere fragen wir uns wieder. Hier jedenfalls nicht.

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Warum ich unbedingt zum North Rim fahren wollte? Hier gibt es eine Strasse entlang eines Plateauvorsprungs die tief in den Canyon führt. Am nächsten Morgen sind wir direkt hin.

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Dann das Angel Window. Dieses Bild hatte ich schon so viele Male gesehen, nun wollte ich es unbedingt live sehen.

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Ratet mal wer der kleine Punkt über dem Fenster ist.

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Wir sind diesmal wirklich pratisch alleine hier. Gestern war Labor Day Feiertag. Labor Day gilt in den USA als inoffizielles Sommerende, anscheinend sind jetzt alle heim gefahren. Wir machen noch mehr Kantenbilder am Abgrund. Die meisten Unfälle passieren hier übrigens beim Posieren für Fotos. Thomas schickt mich an jede Kante. Ich versuche Trotz meiner Höhenangst entspannt zu gucken.

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Jetzt zeige ich dem Fotograf was ich von seinen Aktionen halte.

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Der muss natürlich auch heute ein Danger Foto haben. Seht ihr im Bild unten auf den wackligen Stein den Thomas?

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Vergrößerung unten. Ja, das ist natürlich unser Thomas, 9 Jahre alt (+40) wird der Lausbub im September. Allerdings nur wenn er sich nicht noch weiter nach vorne beugt.

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Langsam zieht es sich zu, perfekt für eine Wanderung.

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Wir wandern zu einer ausgetrockneten Quelle und vergessen die Nikon. Die Fototasche haben wir dabei, da ist aber nur Wasser drin. Thomas hat nur die kleine Fuji dabei. Die Bilder sind ganz ok.

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Seht ihr oben auf den Bild den großen Spalt in der Mitte? Klar mussten wir da beide rauf.

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Gegen Nachmittag zieht sich immer mehr zu. Später blitzt und donnert es und es wird richtig kalt. Zum ersten Mal seit wir in den USA sind müssen wir Regenjacken und Pullover raussuchen. Die Wettervorhersage für morgen ist schlecht. Ohne Sonne gibt es keinen Grund zu bleiben, wir sagen bye bye Canyon - bis zum nächsten Mal.

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2 Dinge gibt es die wir hier noch tun wollen.

Erstens: wandern von einer Seite zur anderen. Dazu sollten wir fitter sein und es bedarf guter Planung. Vor kurzem ist eine junge Frau im Canyon bei der Durchquerung gestorben. Fit war sie, rannte im Jahr davor den Boston Marathon in knapp über 3 Stunden. Sie hatte zu wenig Wasser dabei und das war's dann. Den Canyon unterschätzen immer wieder viele Leute. Die Ranger müssen bis zu 20 Menschen täglich wegen Hitzschlag und Erschöpfung behandeln. Der Weg runter ist easy, nach oben ist es schwerer als man denkt. Wie gross dieses Loch ist merkt man wenn mann mal eine Stunde nach unten wandert.

Zweitens: eine Schlauchbootfahrt entlang des Colorado. Nicht anstrengend aber ordentlich teuer und soweit wir wissen Monate im Voraus ausgebucht.

Es geht wieder über 1500 Meter nach unten und dabei wird es richtig heiß. Wir kommen durch ein Kaff das sofort auf Platz 1 einer soeben neu geschaffenen Hitliste bei uns erreicht.

Platz Nr.1 in der Kategorie "langweiligstes Kaff mit fantastischer Aussicht": Colorado City in Arizona

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Die Nacht verbringen wir in Hurricane, UT - wieder angenehm warm.

Eingestellt von Tom Travel 13:17 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (3)

Viva Las Vegas

heiss und hoch

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Wir haben ja noch die Einladung von Dirk und Lori vom Kolob Reservoir nach Las Vegas. Das liegt nun wirklich nicht auf unserer geplanten Route. Wir fahren schon lange auf der I-15 nach Süden und jedesmal wenn die Entfernung nach Las Vegas angezeigt wurde schaut Alina ganz sehnsüchtig. Von unserem letzten Nachtquartier in Hurricane waren es "nur" noch 200km und das ist ja praktisch um die Ecke. Die I-15 ist ein Highway, üblicherweise meiden wir diese langweiligen Strecken und fahren lieber auf Nebenstraßen. Das Stück entlang durch das Virgin River Valley ist sehenswert. So ziemlich das interessanteste Stück Autobahn das wir je gefahren sind.

Es geht ein kurzes Stück durch Arizona und dann nach Nevada. Wir fahren nicht den direkten Weg sondern machen einen kleinen Abstecher zum Lake Mead. Eher langweilig, bis auf eine Stelle an der es knallrote Felsen zu sehen gibt.

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Es hat knapp 40° als wir ankommen.

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Wir sind wieder mal froh über die AirCon unseres RVs. Wenn man das Fenster öffnet fühlt es sich an als ob einen ein Fön anbläst. Mit dem großen Vehikel hier herum zu fahren ist kein Vergnügen. Ausser uns sehe ich keinen einzigen anderen großen Camper. Innenstädte sind nicht das wahre Biotop für unseren Moby. Einen Parkplatz zu finden war nicht einfach. Die Parkhäuser sind alle zu niedrig.

Wir laufen den Strip auf und ab bis die Füsse kochen. Die Löwen im MGM Resort gibt es nicht mehr - schade. Es wird bereits dunkel und wir wollen die Wassershow vom Bellagio sehen. Diesmal kriegen wir aber keinen Parkplatz und müssen das auf morgen verschieben. Wir fahren ganz in den Süden der Stadt zu inserem Lieblings-Buffet-Casino-Hotel - dem iMagine bzw. M-Resort.

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Die haben einen Riesenparkplatz und weil wir morgen da frühstücken wollen dachten wir, wir bleiben die Nacht gleich mal da stehen. Daraus wird nichts, denn ein Angestellter erklärt uns recht freundlich dass das nicht geht und wir für die Nacht gegenüber parken sollen. So große Fahrzeuge wie unseres gehen hier auf dem Parkplatz nicht.

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Wir waren grade eben noch Kunden des Casinos und haben trotz Fluffy als Talismann 17$ beim Black Jack verzockt. Hilft alles nichts, wir müssen weg. Nun gut, also nochmal umparken. Dabei war es gerade so schön hier. Die Nacht lauwarm, kurz nach 22 Uhr endlich wieder Temperaturen zum aushalten.

Nächster Morgen, wir frühstücken im Casino.

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Das Buffet hier wurde 2012 zum besten in Las Vegas erkoren. Wir sind schon zum 3. Mal hier und stellen fest, dass es in den letzten Jahren doch ein wenig nachgelassen hat. Immer noch Weltklasse, aber eben nicht mehr das was es mal war.

Zurück zum Strip. Wir fahren zum Stratosphere Tower.

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Der höchste Aussichtspunkt in Las Vegas und irrwitzigerweise haben die da oben noch ein paar Fahrgeschäfte. Zuerst fahren wir mit dem Big Shot, der aktuell höchste Thrill Ride den man weltweit findet.

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Alina wirkt jetzt noch realtiv entspannt.

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Das kennt man ja vom Oktoberfest. Ein Katapult schießt einen 20 Meter nach oben, dann geht es langsam wieder runter. Der besondere Nervenkitzel hier ist, dass der Schuß nach oben bei gut 300m beginnt.

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Dann Insanity, ein kleines Karussel.

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Dreht sich schön gemütlich, aber auch hier wieder der Reiz, dass das Ganze in knapp 300m passiert. Alina wollte zunächst nicht mit, fuhr dann doch und hat sehr gelitten. Jetzt sieht sie viel weniger entspannt aus.

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Ich habe Höhenangst bzw. Kantenangst. Thomas meinte es wird nicht so schlimm, da keine Kante da ist. Irgendwie habe ich mich überreden lassen, jetzt sitze ich da angekettet, es gibt kein zurück. Das Karussell schwebt langsam über den Abgrund mir wird übel. Ich sehe runter und dann mache ich die Augen zu. Thomas sagt: "Respekt dass du dich getraut hast" seine Stimme, klingt die etwa ein bisschen zittrig? Ich sage ich will dass das blöde Ding aufhört. Thomas sagt "Schatz, jetzt kann ich dir leider nicht helfen". Meine ich das nur oder verkneift sich Thomas den Satz, "Lass die Augen zu es ist echt übel!" ? Wäre auch schlimm wenn sich Thomas vor nichts mehr graust. Ich mache die Augen auf, sehe wie der Abgrund sich vor meinen Augen dreht. Man kannt nur nach unten sehen, die Krake ist so blöd geneigt du kannst nicht nach rechts, links oder in die Ferne sehen. Ich mache die Augen schnell wieder zu, das hat gereicht. Zeit zum Beten "Lieber Gott, lass mich dies überleben." Merkzettel. Alex wüergen wenn wir wieder in Deutschland sind. Siehe Kommentar letzter Blog. Das Ding dreht sich langsamer, es geht wieder zurück. Gottseidank, ich mache die Augen auf immer noch 300m Abgrund. Ich mache sie wieder zu. Das war echt übel, da gehe ich nie wieder rauf. Auch Thomas sieht nicht so entspannt wie sonst aus.

Die dritte Attraktion hat Alina dann ausgelassen. Ein Schlitten fährt über die Kante auf den Abgrund zu und wird dann abrupt gestoppt. Ich fand es eher langweilig gegen die beiden anderen Rides. Lag vielleicht daran, dass ich nicht in der ersten Reihe saß.

Wir haben einen Ganztagespass und wollen abends wieder kommen und Las Vegas bei Nacht von oben sehen und vielleicht auch nochmal einen Nervenkitzel im Dunkeln erleben.

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Wieder quer durch die Stadt, wieder 40°, zu unseren Gastgebern für heute Nacht. Sie haben einen Pool und Duschen.

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Beides sehr willkommen nach der Hitze des Tages. Nach dem Abendessen geht es wieder zum Strip. Unglaublich was hier jetzt los ist. Es ist unter der Woche und keine Ferienzeit, man kann sich ausmalen was hier im Dezember am Wochenende los ist. Es fällt auf wie viele Deutsche hier sind. Überall hört man deutsche Gesprächsfetzen. Las Vegas scheint sehr beliebt bei unseren Landsleuten.

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Wir fahren nur noch einmal den Big Shot im Stratosphere

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Ich kann Alina nicht mehr überreden einen der anderen Rides zu fahren.

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Die Leute auf dem Foto unten haben nicht etwa etwas verloren, die schauen den Spacejumpern hinterher die so eine Art Bungee-Sprung gebucht haben. In den letzten Jahren sind ja einige hier ohne Seil runtergesprungen, das brachte das Management wohl auf die Idee so etwas als kontrollierten Fall anzubieten. Für gut 100$ ist man dabei und kann die 250m runterspringen und unten heil ankommen.

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Dann zum Bellagio wegen der Wassershow.

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Dann müssen wir auch schon wieder zurück, denn trotz wieder einer gewonnenen Stunde sind wir spät dran. Wir sind jetzt durch alle 4 Zeitzonen der USA gefahren.

Eingestellt von Tom Travel 18:05 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (6)

die Engel sind gelandet

wieder im Zion

semi-overcast 30 °C
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North Rim Grand Canyon und Las Vegas sind abgehakt, wir sind wieder auf unserer ursprünglich geplanten Route. Nicht für lange wie sich bald herausstellt.

Wieder im Zion Nationalpark wollen wir nun die beiden Hauptattraktionen sehen. Zunächst wäre da "Angels Landing" und dann "The Narrows". Das Erste eine steile Gratwanderung, Letzteres ein Marsch durch ein Bachbett und eine immer enger werdende Schlucht. Beides sehr anstrengend, daher haben wir vor das auf 2 Tage aufzuteilen. Heute ist es schon zu spät für eine größere Tour und wir machen eine Fahrt mit dem Shuttlebus und einige kürzere Walks.

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Die Felswände rundherum sind mehr als beeindruckend.

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Gemeine Raubritter und Wegelagerer lauern überall. Sie sind bewaffnet mit niedlichen Kulleraugen und süssen Hamsterbäckchen. "Biiiiteee, gibt mir was zu futtern!"

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Wir konnten grade so den Eichhörnchen entkommen. Da oben werden wir übringens morgen stehen.

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"aah!" und "ooh! und" "schau mal da!"

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Tags darauf beginnen wir mit Angels Landing. Thomas zeigt wieder fröhlich die Stelle wo wir rauf sollen.

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500 Höhenmeter auf 4km Strecke, 4 Stunden soll der Weg hin und zurück dauern. Es beginnt gemütlich am Virgin River entlang.

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Dann wird es steil. Serpentinen, ein Flachstück und wieder Serpentinen

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und dann kommt die Stelle (0,5 Mile) an der sich Spreu vom Weizen trennt.

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Warnhinweise gab es genug auf dem Weg, muss man normal nicht so ernst nehmen - die Amerikaner sind eher übervorsichtig. Als letzte Warnung ein Schild mit der Todesstatistik - 6 Unfälle in den letzten 8 Jahren. Das gibt zu denken.

Wer hier weiter geht, sollte wissen worauf er sich einläßt. Mich wundert, dass dieser Weg immer noch für die Allgemeinheit freigegeben ist. Ich bin vor 3 Jahren schon mal rauf, damals war es nasskalt und Alina hat gekniffen. Diesmal ist es sonnig und warm und sie geht mit.

Nasskalt? Deswegen hatte ich zwar auch gekniffen, aber auch weil an meinen Schuhen nach 5 Monaten kein Profil mehr drauf war und weil ich Höhenangst habe, bzw. Kantenangst wie ich es nenne. Vor steilen Kanten zu stehen, da wird mir manchmal schwindlig. Viele Bilder zeigen wie der Weg aussieht und ich habe es sein lassen. Als Thomas mir die Bilder zeigte, war ich teils froh nicht da gewesen zu sein, aber geärgert hat es mich schon ein wenig. Ein Bild von 2009. Rechts Wand, 1m Weg, links 300m steil runter.

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Was nu? Eigentlich habe ich gar keine Lust, vor allem habe ich Angst wieder zu kneifen. Das Problem ist bis zu der blöden Stelle die ich von Bilder her kenne, sind es über 2 Stunden Marsch nach oben. Wenn ich dann kneife bekomme ich von Thomas lebenslang Kochstrafen. Ich habe mir vorgenommen so weit es geht mitzukommen und hoffe das die eklige Stelle (siehe oben Bild) spät kommt. Auf einmal kommt ein Ranger entgegen. Er fragt mich ob ich Wasser dabeihabe, und ob ich mir sicher bin ob ich zum Angels Landing raufwill? Was soll der Scheiss, wieso fragt er nur mich das? War das ein Zeichen? Gehe ich schon so schlimm, dass der denkt ich soll das Klettern gar nicht erst versuchen? Warum der gute Mann gerade mich angequatscht hat, werde ich wohl nicht erfahren.

Beim Aufstieg kommt uns ein deutscher Tourist entgegen. "Nee, da gehe ich nicht mehr weiter. Ich bin schon in der Schweiz geklettert, aber das ist mir zu übel. Um da zu klettern braucht ihr Taschentücher und Handschuhe" ("lalala" ich höre schnell weg) Mist der Typ sah echt aus wie einer der schon oft geklettert ist. Das wirkt nicht gerade ermutigend, ich will trotzdem weiter gehen und mir die kitzligen Stellen wenigstens anschauen. Umdrehen kann ich dann immer noch.

Als eine große Hilfe erweist sich ein deutsches Paar, deren weiblicher Teil scheinbar noch mehr Höhenangst hat als Alina.

Reiseweisheit #15: Wenn du vor etwas Schiss hast, such dir einen der noch mehr Angst hat und mach es zusammen.

Alina spricht Natalia Mut zu. Vor lauter Quatschen bemerken sie die schlimmsten Stellen kaum.

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Ich erkenne Alina kaum wieder, es scheint ihr echt Spaß zu machen.

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Die wirklich üblen Stellen sind mit Ketten gesichert.

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Die Aussicht ist fantastisch, heute super Foto Wetter.

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Jezt wid es übel, wir gehen auf den schmalen Grat bis ganz nach oben.

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Ihr findet das sieht gar nicht so übel aus? Dann guckt mal die nächsten Bilder.

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Das letzte Stück hoch ist super-anstrengend,

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Aber wann kommt die ganz eklige Stelle? Wir fragen einen der runterkommt wann der total schlimme Abschnitt kommt. Der meint nur "Den habt ihr schon hinter euch" "Waaaaaas? Welcher war das denn?" Der hier?

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Oder dieser? (die weissen Punkte, im Dreieck unter Thomas Fuss sind 2 Busse)

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Vielleicht diese Kette?

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Oder als es da runter ging?

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Irgendwie sind wir etwas enttäuscht, denn wir haben immer auf den blöden Punkt gewartet. Haben wir den etwa verpennt?

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Wir kommen oben auf den Plateau an.

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Und genießen die Aussicht

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mit Belohnungsgipfelfotos.

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Natürlich muss Thomas wieder an die Kante und ich auch, also näher geht es nicht, Beinerunterbaumeln ist auch eher was für Thomas.

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Aber auch von mir ginb es ein Jubelbild, geschaaaaaft!!!!!

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Der kleine Chipmunk lebt hier, der hat kein Problem mit Höhenangst.
Jetzt geht es wieder runter. An einige Stellen immer noch ein wenig beängstigend, aber runter geht es immer schneller.

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Auf der Mitte noch ein schönes Bild zusammen. Dieser Chipmunk wollte auch unbedingt ins Blog.

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Unten finden wie noch eine nette Tarantel, da musste Thomas direkt die Hand ranhalten.

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Nicht schlecht die Aussicht von unserem Standplatz

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Jetzt noch schnell runter und ein Bierchen auf unser Balkon im ersten Stock, Sonnenuntergang gucken.

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Wir kochen abends zusammen mit dem deutschen Paar und ratschen bis spät in die Nacht.

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Dann passiert es. Sie zeigen uns Bilder vom Antelope Canyon und vom Horseshoe Bend des Colorado. Verdammt! Nun müssen wir da auch noch hin. Liegt wieder mal gar nicht auf dem Weg.

Wegen der Ähnlichkeit lassen wir "The Narrows" morgen weg und fahren direkt nach Arizona (schon wieder!). Nach Page, dort liegen unsere nächsten beiden Ziele.

Eingestellt von Tom Travel 21:06 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (5)

Die Rache der Indianer (korrekt: amerikanischen Ureinwohner)

Hast du mal nen Burger?

rain 22 °C
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Liebe Blogleser,

Wir möchten uns auch mal wieder für die vielen Kommentare bedanken, mittlerweile sind es über 500. Das motiviert uns weiter zu machen. ♥♥

Wir verlassen Zion, der mittlerweile unser absoluter Lieblingspark ist.

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Thomas der älteste Lausbub der Welt, muss wieder irgendein Unsinn machen, Rillen in den Steinen kritzeln ist jetzt angesagt.

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Sieht euch mal an was er mit dem Berg gemacht hat, schnell weg bevor die Ranger das sehen.

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Ein Paar Dickhornschafe haben Thomas dabei gesehen.

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Diese wunderschönen glatten Zionberge, bevor wir endgültig bye-bye sagen klettern wir noch eine Runde.

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Ich werde dabei immer mutiger.

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Neein, so mutig war das nicht wir haben geschummelt und am Berg gedreht. ;)

Die weitere Fahrt ist auch ein Augenschmaus.

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Könntet ihr den Drachen erkennen?

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Wir kommen in Page an und freuen uns auf den Antelope Canyon. Immerhin haben wir fast 300 km Umweg dafür gemacht. Wir finden heraus der kostet fast 40(!) Euro Eintritt pro Person. Waas? Der Antelope Canyon gehört nicht zum US-Nationalpark System. Zufällig liegt dieses Loch, besser gesagt dieser zugegeben sehr fotogene Schlitz (daher auch der Name Slot Canyon) auf dem Stammesgebiet der Navajo Indianer. Jahrhunderte lang völlig nutzlos haben sie in den letzten Jahren eine sprudelnde Einnahmequelle daraus gemacht. Nur 400 Meter lang, keine Wartungkosten - eine Gelddruckmaschine. Der weiße Mann darf nur in Begleitung eines Navajo-Indianer-Führers da rein und muss vorher obigen unverschämten Betrag bezahlen. Im Stundentakt werden Dutzende Touristen durchgescheucht. So schön können die Fotos gar nicht sein, dass wir das mit machen. Außerdem ist es stark bewölt, ohne perfektes Licht ist es ohnehin zwecklos da rein zu gehen.

Das Ganze erinnert sehr an den Nepp am Westrim des Grand Canyon. Dort haben sich die Hopi-Indianer auf die Lauer gelegt und plündern mit ihrer lahmen, gut vermarkteten Luftnummer - besser bekannt als Skywalk - arglose Besucher. Sollte man wirklich meiden.

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Jetzt regnet es stark. Das geht gar nicht für den Antelope Canyon, der kann dabei schnell überflutet werden. Vor ein paar Jahren sind nach einem Regenguß 11 Touristen abgesoffen, nur der Navajo Führer hat überlebt.

So hängen wir die 2 Regentage bei McDonalds und WalMart in Page herum und warten auf besseres Wetter. Morgen soll das Wetter besser werden. Scheinbar sind die Preise immer noch nicht zu hoch, denn die Tour ist ausgebucht. Selbst wenn wir wollten kämen wir nicht mit. Einen weiteren Tag können wir hier nicht warten, wir sind ohnehin schon hinter unserem Zeitplan. Ein Indianer treibt sich hier rum und schnorrt uns an: "Haste mal nen Dollar für ein Burger?". Nein, haben wir nicht. Er kann zwar nichts dafür, aber Indianer haben kürzlich etliche Sympathiepunkte verloren. Als Thomas seine Zigaretten auspackt wollte er ersatzweise Rauchen statt Essen. Die Friedenspfeife hat nicht lang gehalten, heute war er schon wieder da und wollte wieder einen Burger. Jetzt wird es uns wirklich zu blöd, wir müssen hier weg. Der Umweg war bisher vergeblich. Aber nur fast, denn hier gibt es auch noch den Horseshoe Point. Da wollte ich schon länger hin, aber den hatten wir wegen zu viel Umweg gestrichen. Blöd eigentlich hatten wir die Hälfte der Strecke als wir am Grand Canyon waren, aber da wussten wir noch nicht wo der ist.

Auf den Wetterbericht hier ist wirklich Verlass. Gegen Mittag reißt die Wolkendecke tatsächlich auf und wir können los zum Horseshoe Point. Nur 5km sind es bis dorthin. Bei Ankunft tröpfelt es schon wieder, aber die blauen Flecken am Himmel werden immer größer.

Nur ein kurzer Fußweg über einen Hügel und dann dieser Anblick – wow! – ein Höhepunkt unserer Reise.

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Ihr bekommt jetzt viele Bilder vom Horseshoe zu sehen, wir konnten uns einfach nicht entscheiden welches das Beste ist.

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Allein dafür hat sich der Umweg gelohnt, Antelope hin Navajos her. Heute sind es nur etwa 50 Touristen, die verteilen sich recht gut über die Klippen. Man kann in Ruhe schauen und kann an den besten Punkten fotografieren ohne anzustehen.

Die Farben sind einfach irre, der rote Sand ist teils noch feucht und noch dunkler, wir könnten den ganzen Tag hier stehen.

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Thomas sieht eine Spalte und entscheidet sich drüber zu springen - mit seinen Badeschlappen! Ich muss es auch noch fotografieren. Jetzt wird von rechts und links gesprungen, das sieht man auf den Bild zwar nicht gut aber es geht fast 200m runter.

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Schon bald stehen weitere 5 Personen um uns herum, aber keiner traut sich das nachzumachen. Jetzt bin ich dran, das darf ich mir doch nicht entgehen lassen... Neee, nicht wirklich. Ich zeige was ich von Thomas Sprungidee halte. Nur Unsinn in Kopf der Bub.

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Der viele Regen hat noch andere Auswirkungen, die wir erst bemerken als wir zu unserem nächsten Ziel, dem Bryce Canyon, fahren. Wir hatten geplant eine Abkürzung mitten durch den Escalante State Park zu nehmen. Wir erkundigen uns im Visitor Center wie es mit dem Straßenzustand aussieht. Nun, die Straße gibt es nicht mehr. Zumindest Teile davon wurden weggespült. Wenn es in der Wüste mal regnet, dann aber richtig. Wir müssen also außen herum fahren. Den ganzen Weg zurück fast bis zum Zion Nationalpark und dann nach Osten Richtung Bryce Canyon.

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Kurz vor dem Bryce Canyon der Red Canyon

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Es ist schon wieder sehr spät am Nachmittag als wir im Bryce ankommen.

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Nicht mehr viel Zeit bis Sonnenuntergang.

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Wir hetzen die Aussichtspunkte bis zum Rainbow Point in Rekordzeit ab.

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Hier am Rainbow Point knacken wir die 3000er Marke bezüglich Höhe. Es ist der höchste Punkt unserer gesamten Reise bisher – Flüge mal ausgenommen.

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Wir sind mittlerweile sehr verwöhnt was Felsen und Canyons betrifft. Der Bryce bekommt von uns das Prädikat "niedlich". Alles recht hübsch, die kleinen Felsnadeln stehen wie Zinnsoldaten. Mit etwas Fantasie kann man Gesichter und Personen ausmachen. Vielleicht liegt es auch an der späten Uhrzeit und dem wenigen Licht. Wir kommen morgen früh wieder und schauen mal wie es dann wird.

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Die Nacht wird richtig kalt. Wir decken uns mit allem zu was wir haben, ziehen alles an, die Heizung schaltet sich ein – Alina friert trotzdem. Zur Belohnung kriegen wir einen Sternenhimmel vom Feinsten. Die Milchstraße von Horizont zu Horizont sieht man nicht alle Tage. Das hat Australien-Qualität. Wir holen aus unserer Kamera raus was geht um das festzuhalten.

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Autofolter

durch die Wüste

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Früh aufstehen ist wirklich nicht Alina's Ding. Hier am Bryce Canyon gibt es einen Sunrise Point. Das bedeutet man sollte zum Sonnenaufgang hier sein. Keine Chance. Ich bin vor dem Frühstück alleine unterwegs und mache ein paar Fotos.

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Erst viel später und als es erheblich wärmer ist kommt Alina mit auf einen Spaziergang durch die bizarren Felsen. Mit dabei wieder ihre Schnorrerfreunde.

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"Queen's Garden“ nennt sich der Weg.

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Warum, das sieht man am Ende. Sieht doch echt aus wie Queen Victoria – oder?

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Da stehen sie wieder die Figuren.

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Der Ort Bryce hat ein paar Shops und Hütten im alt-Western-Look. Da muss Alina unbedingt hin, jede Micky Maus Stadt mit Micky Maus Shop muss angesehen werden, auch wenn sie nichts kaufen kann. Von wegen ich werde bald 9, sie ist im April 7 geworden oder? Ein Trabbi aus Magdeburg kam hier nicht mehr weg.

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Fluffy im Gefängnis

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bekommt Besuch

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und flieht auf dem Holzpferd

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in Verkleidung

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Kinderstunde zu Ende - es reicht! Unser Ziel für heute heißt Escalante Staircase State Park und da fahren wir jetzt hin. Nicht direkt, denn wieder mal nur einen kleinen Umweg entfernt liegt das Kodachrome Basin. (Für unsere jüngeren Leser: Kodak war mal Weltmarktführer für Film und Fotozubehör – so etwa wie Fuji heute). Bei dem Namen denkt man an bunt und schön. Deswegen fahren wir hin.

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Als wir dort sind: Rote Felsen, beige Felsen, braun-weiße Felsen. Hm, ja - haben wir schon gesehen. Wir sind übersättigt.
Ein kleiner Walk und wir sind schon wieder unterwegs. Sehr angenehm allerdings war, dass wir hier Frischwasser auftanken und duschen konnten.

Kurz hinter Escalante City biegt von der Hauptstraße ein Feldweg ab. Geteerte Straßen gibt es ab jetzt nicht mehr. Der Escalante State Park ist der größte Park in Utah . Und der abgelegenste, unserer Meinung nach in ganz USA. Was jetzt kommt ist pure Folter für unser Auto. Auch Betsy hat in Karijini, Australien leiden müssen, aber nicht so sehr wie Moby heute. Unser Ziel heißt “Dry Fork“ . Fast 50km geht es über Wellblechpiste in die Wüste. Es rattert und staubt. Die ersten 20km gehen ganz gut, so mit Tempo 30 - bis zum "Devil's Garden". Dort ist eine nette Picnic Area und Felsen.

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Schon wieder Felsen?

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Es sieht aus wie in der Werkstatt von Henry Moore.

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Die Mainzelmännchen

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Uns gefällt es. Auch hier ist nichts los. Eine Hand voll Touristen verliert sich im Gelände. Fuchs und Hase sagt sich hier "Gute Nacht"

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Thomas hat schon wieder einen Unsinnsfelsen entdeckt.

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Da die ersten Bilder ihm nicht gut genug waren, muss er nochmal rauf und ich muss es von unten fotografieren.

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Nur noch 2 Wochen, dann wird er ja immerhin 9 Jahre alt.

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Jetzt schlägt er vor, dass wir uns beide auf die Brücke, dessen Material man als Bröselsandstein bezeichnen könnte, setzen sollen. Ich glaube er hat zu viel Sonne abbekommen.

Ab zum Tagesziel, jetzt kommen die schlimmsten 30km. Es rattert immer mehr und ich kann nur noch 10-15km/h fahren. Mir ist wirklich bang um die Reifen, das Fahrwerk – einfach alles droht auseinander zu fliegen. Das Geschirr und die Töpfe fliegen in den Schränken suchen sich neue Plätze. Was für eine bekloppte Idee mit einem 9m-lang 5-Tonnen RV auf einen 4WD-Track zu fahren. (Achtung Leser! Auf der Bröselsandsteinbrücke zu sitzen ist natürlich eine ausgezeichnete Idee gewesen, Augenroll ) Hoffentlich geht das gut. Auf der ganzen Strecke kommen uns 5 Autos entgegen – australische Verhältnisse. Je weiter wir kommen, desto schlechter wird der Weg.

Bei Dry Fork soll es einen Slot Canyon geben. So ähnlich wie der Antelope Canyon in Page nur ohne Indianer und kostenlos. Als wir dort ankommen keine Schilder zum Canyon. Der Weg teilt sich mehrfach, wir haben wieder mal keine Ahnung wohin. Deswegen bleiben wir einfach stehen und kampieren für heute Nacht hier. Ziemlich einsam hier. Das nächste Haus 50km entfernt. Eben noch hatte ich die Vermutung angestellt, dass wir die einzigen Menschen auf 5000 km² sind, da kommt glatt noch ein PKW daher und schlägt sein Lager nur 100m weiter auf. Nirgends hat man seine Ruhe!

Eingestellt von Tom Travel 18:20 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (1)

Der Schlitz

wir sind platt

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Nächster Morgen - wo sind die Schlitz-Canyons? Gestern habe ich die Umgebung noch ein wenig ge-scoutet und nichts entdeckt. Irgendwo hier in der Nähe müssen sie doch sein. Wir fahren ein Stück zurück und biegen rechts ab. Laut der ziemlich ungenauen Karte die wir im Visitor Center bekommen haben könnte es hier sein. Der Weg wird für Moby unpassierbar und wir gehen zu Fuß weiter. Bald darauf ein Parkplatz mit einigen 4WD-PKWs - das sieht schon mal gut aus. Aber keine Leute die man fragen könnte. Da sehen wir einen Trailhead. Na wo soll der schon hin führen? Zu den Slot Canyons natürlich.

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Es geht bergab, steil bergab - wir denken mit Unbehagen an den Rückweg. Noch ist es früh am morgen und kühl. Bis wir zurück kommen wird es höllisch heiß sein. Wir folgen Fußspuren und kleinen Steinhäufchen die den Weg markieren. Andere Wegmarken gibt es hier nicht. Die Beschilderung ist mehr als dürftig. Außer dem "No Camping"-Schild ist keines zu sehen.

Im Tal dann links ein Eingang zu einem Mini-Canyon. Anfangs etwa 3m breit, der Boden sandig und eben, die Wände 20m hoch.

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Wir vermuten es handelt sich um den Peekaboo-Canyon - da liegen wir falsch. Als wir wieder raus kommen treffen wir ein paar Wanderer mit guter Karte die uns sagen das war der Dry Fork Canyon. Auch hübsch. Auf deren Karte sehen wir die Eingänge zu den anderen beiden Canyons.

Als nächstes kommt dann tatsächlich der Peekaboo Canyon. Der ist etwas für sehr sportlich ambitionierte Kletterer. Um da rein zu kommen muss man zunächst eine 4 Meter hohe Wand erklimmen.

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Weil es geregnet hat kommen dahinter 2 Pools mit schlammigem Wasser die man durchqueren muss. Dafür bin ich mit meinen Croc-Badeschlappen wieder mal bestens ausgerüstet. Was dann kommt erinnert am ehesten an die Kinder-Klettergerüste bei McDonalds. Es ist sehr eng und man muss sich in alle Richtungen verrenken um da durch zu kommen. Weniger eine fotografische, mehr eine gymnastische Herausforderung. Alina scheitert bereits an der Wand am Eingang und bleibt zurück.

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Ich gehe alleine, klettere am Ende nach oben aus dem Canyon und verlaufe mich ordentlich beim Versuch wieder zurück zum Eingang zu finden. Nicht gut in einer Wüste mit wenig Publikum, dass man nach dem Weg fragen könnte.

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Völlig orientlierungslos finde ich versehentlich den Eingang zum Spooky Gulch - ist zwar die völlig falsche Richtung, aber wenigstens weiß ich jetzt ungefähr wo ich bin. Ich hole Alina ab und zusammen geht es zum Spooky.

Der wird zu einem weiteren Highlight der Reise. Auf dem Weg dorthin kommt uns ein deutsches Paar entgegen. "Es ist sehr eng" erfahren wir. Na und? Eng macht uns nichts. So dick sind wir nicht. Der Anfang ist auch ganz ok.

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Der Weg wird aber bald immer schmäler.

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Wir hatten mit einer engen Stelle gerechnet, aber nicht damit was nun kam.

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Bis heute wussten wir nicht dass es so etwas überhaupt gibt. Es ist praktisch die ganze Strecke entlang so eng, dass man nur seitwärts gehen kann.

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Dann kommen Stellen an denen man kaum glauben kann dass ein Mensch da noch durch kommen kann.

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Auch ohne Höhe gibt das einen ordentlichen Adrenalinschub. Den Zwergenvorteil nutzt Alina aus.

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Zuletzt hatten wir ja Bilder für unsere Leser mit Höhenangst, nun kommen welche für unsere klaustrophobischen Freunde.

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Alina mag enge Räume nicht so sehr, aber da nach oben alles frei ist geht es. Durch dunkle Skeletthöhlen bekomme ich sie nicht, das hat man ja in Rantepao gesehen.

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Schnell raus geht hier nicht. Das hier wird nie zu einer kommerziellen Attraktion. Touristen hier hinein zu führen wird sich keiner trauen. Wenn hier einer durch dreht gibt es keine Hilfe.

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Am Ende blockieren Steinblöcke den Weg und wir müssen den selben Weg zurück nehmen. Wenigstens wissen wir dass wir nicht stecken bleiben können, da wir den Weg schon gegangen sind.

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Wieder draußen sind wir fast euphorisch. Überstanden! Nun kommt der lange Rückweg bergauf zum Auto. Heiß ist es und durstig sind wir. Wasser hatten wir wieder mal viel zu wenig dabei.

Dann die Rückfahrt. Wieder die Rüttelstrecke von gestern. Moby tut mir jetzt schon leid. Hoffentlich hält er das durch. Wir brauchen fast 2 Stunden für die Strecke von 50km bis Escalante. Wir jubeln als wir endlich die Teerstraße erreichen.

Nächstes Ziel Capitol Reef National Park, etwa 50km von hier. Wir wissen nichts von der Strecke und staunen nicht wenig über die Schönheit der Route 12.

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Es fühlt sich an wie fliegen. Es geht immer höher, wir schlagen unseren Höhenrekord und sind nun auf gut über 3000 Meter. Kaum menschliche Behausungen, Landschaft pur.

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An einigen Aussichtspunkten müssen wir einfach anhalten und Fotos machen. Am letzten schaue ich gewohnheitsmäßig auf die Reifen. Verdammt! Der Reifen hinten links sieht sehr platt aus. Ist beim Fahren nicht aufgefallen, weil der innere Reifen die Last trug. Diagnose: schleichender Platfuß am äußeren Zwillingsreifen. Ich fühle mal drauf und beide Reifen sind extrem heiß. Was ein Glück dass wir hier angehalten haben, sonst wäre uns das um die Ohren geflogen. Weit kommen wir so nicht mehr. Der nächste Ort ist laut Karte 40km weit entfernt - wenn ich sehr langsam fahre kommen wir hoffentlich noch so weit.

Eingestellt von Tom Travel 19:31 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (1)

Schluchten, Brücken, Felsen

zu viel Stein

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Nachtrag zu unserem Spooky Gulch Canyon Beitrag. Die Bilder bringen es nicht so rüber, schaut euch unser Spooky Gulch Project Video doch mal an.

Erinnert an eine rektal Endoskopie, so muss sich ein Zäpfchen fühlen. ;)

Wir humpeln mit Tempo 40 in den nächsten Ort - Torrey. Unterwegs sehen wir so viele Rehe wie noch nie bisher. Überall gucken sie um die Ecke, wir können es gar nicht genießen, zu sehr beschäftigt uns das Reifenproblem.

Jetzt fällt mir wieder das Gespräch mit dem Vorbesitzer ein. Als ich ihn fragte wie das mit dem Reifenwechsel bei so einem schweren Fahrzeug ist, sagte er nur "Das würde ich nie selbst machen. Wir sind Mitglied bei Good Sam (so eine Art ADAC für Camper). Die kommen egal wo du bist und wechseln dir den Reifen."

Irgendwie haben wir vergessen da Mitglied zu werden. Zu uns wird kein Guter oder schlechter Sam kommen und die Arbeit tun. Ich bleibe immer wieder stehen und kontrolliere dass die Reifen nicht zu heiß werden.

Es ist Freitag Abend, nur noch eine Tankstelle hat offen. Ich erkundige mich nach einer Werkstatt. 15km weiter wäre eine, aber vor Montag ist da kein Mechaniker aufzutreiben. Wir können doch nicht wegen einem Platten 3 Tage hier herum hängen. Etwas anderes muss uns einfallen. Werkzeug muss her. Gegenüber ist ein RV-Campingplatz, die müssten doch einen Wagenheber und ein Radkreuz für große Fahrzeuge haben. Ich frage den Besitzer und tatsächlich hat er alles was ich brauche. Eine Plackerei ist es trotzdem.

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Es wird dunkel bis ich fertig bin. Moby ist nun wieder fahrbereit. Etwas Luft fehlt im Reservereifen, aber das wird schon gehen.
Als Dank fürs Werkzeugleihen bleiben wir die Nacht auf dem Campingplatz und zahlen zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder etwas für eine Übernachtung. Wir genießen für eine Nacht Full Hook-Up mit Strom, Wasser und WiFi. Unseren Wäscheberg können wir hier auch abbauen.

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Wir haben uns entschieden nicht jede Felswand in Utah anzuschauen. Die Canyonlands und der Arches-Nationalpark wurden von unserer Liste gestrichen. Irgendwie schon witzig, der Arches ist der Park wegen dem wir ursprünglich den Abstecher nach Utah eingeplant hatten. Nun haben wir so ziemlich jeden Park hier gesehen - außer dem Arches. So viel zum Thema Planung. Zu weit wäre der Umweg und wir haben bereits eine rote-Felsen-gelbe-Felsen-Überdosis. Es ist ja nicht so dass wir ab nun keine Wüsten oder Felslandschaften mehr sehen werden. Heute kommen wir durch den Capitol Reef Nationalpark.

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Wieder eine Schlucht. Wirklich sehenswert die Fahrt.

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Moby und seine Freunde

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Am Ende der Straße ein Trail entlang dem Flussbett.

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Wir sind heute beide nicht motivierbar. Schon nach 15 Minuten drehen wir wieder um und gehen zurück zum Auto. Die Schönheit der Landschaft ist an uns verschwendet. Wir haben einfach schon zu viel Ähnliches gesehen.

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Wir fahren nach Südosten zum Glen Canyon Park am Lake Powell.

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Das wird zur positiven Überraschung.

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Liegt etwas abseits der üblichen Touristenroute.

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Ausländische Besucher kommen eher selten so weit nach Süden. Hier kommen hauptsächlich US-Touristen zum Bootfahren und Angeln her. Wieder mal wird es dunkel und ich habe gerade einen schönen Platz für die Nacht gefunden, da kommt ein Ranger und teilt uns mit: "Hier ist Campen nicht erlaubt" - als ob wir das nicht wüßten. Verdammt, jetzt muss ich im Dunkeln weiter fahren. Zu blöd, denn die Gegend hätten wir gerne bei Tageslicht gesehen. Wir campen die Nacht am Seeufer des Lake Powell. Hier ist es erlaubt, kostet allerdings ein paar Dollar.

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Gestern war es zu spät für Fotos. Wir fahren die Straße mit Aussicht der Extraklasse am nächsten Morgen noch mal.

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Als wir an einer Picknick-Station anhalten endlich die erste Schlange. Leider keine Klapperschlange, die sind viel seltener als wir gedacht hatten.

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Weiter zum Natural Bridges National Monument

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Dort gibt es auch Bögen aus Stein.

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Der Vorteil in diesem eher unbekannten Park - man hat die Brücken fast für sich alleine.

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Hier kommen viel weniger Besucher.

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Im Arches Nationalpark hätten wir wahrscheinlich für gute Fotopositionen anstehen müssen.

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Ein wenig Kraxelei, aber kein Vergleich mit den Höhentouren die wir schon hinter uns haben.

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Weiter geht die Fahrt nach Osten. Immer wieder machen wir Fotos aus dem Auto.

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Das einzige was nervt, hier bekommen wir nicht viele Radiosender rein. Ein Sender fällt uns besonders auf, er ruft dazu auf Romney zu wählen und bloß nicht Obama. Die Schlammschlacht der Präsidentschaftskandidaten ist viel schlimmer als ihr euch das in Deutschland vorstellt. So etwas würde bei uns nicht funktionieren, und so einen Radiosender wird es hoffentlich auch nie geben. Der Typ im Radio hat Verschwörungstheorien parat, da weiss man nicht soll man sich kaputtlachen oder die Haare raufen. Ich dachte sowas gibt es nur im Film, leider ist es echt. Er ist auch der Meinung dass die USA untergehen wenn nicht Romney gewählt wird. Ich denke eher die gehen die unter wenn Leute so ein Quatsch glauben.

Die Nacht in Blanding verbringen wir vor einem Waschsalon - nicht wegen der Wäsche, wieder mal wegen WiFi ;) - für einen McDonalds ist das Nest zu klein.

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Colorado

gar nicht bunt

sunny 26 °C
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Wir streifen das 4-Corners-Gebiet. Hier stoßen vier US-Staaten rechtwinklig zusammen. Weiter nach Süden fahren wir nicht. Dort läge das Monument Valley, eigentlich eine der Hauptattraktionen dieser Gegend, aber das lassen wir aus. Noch mehr rote Felsen? Bitte nicht! So schön können die gar nicht sein.

Es geht stramm nach Osten, rein in den Südwesten von Colorado.

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Von wegen bunt, der erste Eindruck ist trist und grau. So viel Müll wie hier an der Strasse liegt haben wir auf der bisherigen USA-Rundfahrt noch nicht gesehen.

Als Erstes müssen wir jetzt aber etwas gegen unseren luftlosen Reifen unternehmen. Beim nächsten Platten haben wir nichts zum wechseln. Das riesige Ding liegt im Wagen vor dem Esstisch sehr im Weg, ständig müssen wir drüber klettern. Ich konnte den sonst nirgends unterbringen. Ihn unter dem Auto in seiner Halterung zu befestigen ist ohne kräftige Hilfe unmöglich.

Der erste größere Ort den wir ereichen heißt Cortez. Zum ersten Mal seit hunderten Kilometern wieder Zivilisation. McDonalds und ein Reifenhändler direkt nebeneinander - wie praktisch. Auf dem Feld davor tummeln sich Präriehunde. Denen sehen wir beim frühstücken zu. Mitten in der Stadt schon etwas seltsam, aber sehr niedlich.

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Für nur 4$ plus Trinkgeld für den Mechaniker bekommen wir einen prallen Reifen zurück und den Resevereifen unters Auto montiert. Es stellte sich heraus, dass der Reifen kein Loch hatte sondern bei dem Extremgerüttel durch die Escalante-Wüste nur Luft durch das Ventil verloren hat. Nun ist alles dicht.

Wieder was gelernt. Nächstes Mal nicht gleich den Reifen wechseln, besser erst mal versuchen ihn wieder aufzupumpen. Andererseits habe ich mir so einige Zusatzpunkte bei Alina ergattert und bin die nächste Zeit von sämtlichen Kochaktionen befreit.

Dann kann es ja los gehen zu unserem ersten und einzigen Ziel in Colorado. Mesa Verde - grüner Tisch. Hier auf wieder mal knapp 2500 Meter Höhe fand man Siedlungsreste der Anasazi Indianer.

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Vor 800 Jahren aufgegeben, sind die Gebäude doch noch recht gut erhalten.

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Auch das hier ist wieder ein Nationalpark, ein Teil ist aber jetzt schon für den Winter gesperrt. Der Sommer ist eindeutig vobei hier im westlichen Bergland der USA. Die Blätter verfärben sich, nachts wird es ziemlich kühl und auch tagsüber geht es nun kaum noch über 25°. Es wird Zeit für uns nach Süden zu ziehen. Unser Visum läuft in 14 Tagen ab und vor uns liegt noch ein ordentliches Stück Strecke.

Wir buchen eine Ranger Tour und lassen uns ein wenig von der Geschichte der Bewohner erzählen.

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Und klettern in eine Kiva, so eine Art Gemeinschaftsraum - recht gemütlich.

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Viel weiß man nicht. Aufgeschrieben haben die Herrschaften nichts und so muss man alles aus Knochen und Überresten schließen.

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Am Parkausgang nutzen wir die Gelegenheit unsere Tanks zu leeren und Frischwasser aufzufüllen - man weiß ja nie wann es wieder eine Gelegenheit gibt.

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Nur noch ein kleines Stück bis Durango. Soll ja sehr schön sein. Eine Westernstadt ähnlich wie Jackson Hole, WY. Durangos historische Altstadt kommt unserer Meinung nach nicht gegen Jackson oder Deadwood an. Gut, wir haben es gesehen, das war's dann auch schon von Colorado. Es scheint wir werden langsam etwas USA-müde - vielleicht gar nicht so schlecht dass wir in 10 Tagen raus müssen.

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New Mexiko - Habla Espanol?

von Santa Fe nach Roswell

sunny 30 °C
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Hallo ihr lieben Leser,

wir wurden vom Merian interviewt. Wir haben unsere Antworten und Bilder bereits zugesendet und ihr erfahrt mehr wenn es in ca 1-2 Wochen online ist. Wir freuen uns schon.

Es wurden von uns bei Travellerspoint in letzter Zeit einige Bilder gefeatured. Dadurch und warscheinlich auch durch den Blog-Award haben wir viele neue Leser. Da die neuen uns nicht kennen haben wir unser Profil überarbeitet. Wer lesen möchte bitte hier klicken.

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Sante Fe
und Roswell - unterschiedlicher können zwei Städte kaum sein. Santa Fe, in einem Hochtal mitten in einer grünen Busch-Waldlandschaft gelegen hat einen hübschen historischen Ortskern mit mexikanischer Architektur.

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So un-amerikanisch kamen uns die USA bisher nur auf Hawaii und Key West vor. Es wird mehr spanisch als englisch gesprochen.

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Ein Sechstel der Einwohner lebt von der Kunst. Überall Gallerien, Kunstmärkte und Shops.

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Sogar eine Oper gibt es. Wir sind leider zur falschen Zeit da. Leider ist die Saison vorbei, sonst hätten wir uns den Spaß gegönnt.
Vom 1.- 9. Oktober ist in Albuquerque das Fesselballon Festival, dafür sind wir zu früh dran.

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Roswell hingegen liegt in einer super-langweiligen Ebene. So langweilig, dass Alina auch mal mit Moby fahren darf. Frechheit! Sowas...ratet mal wer heute abend kochen muss?

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Auf der Fahrt waren für 200km die höchsten Erhebungen die Zaunpfosten am Straßenrand. Die Wüste von New Mexiko hatten wir uns spannender vorgestellt. Mit Armleuchterkakteen und Geiern. Wir haben weder Armleuchter, Kakteen noch Koyoten gesehen. Vom Roadrunner auch keine Spur. Der ist immerhin der Wappenvogel hier. Statt dessen trockenes Grasland mit vereinzelten Büschen. Der australische Nullarbor läßt grüßen.

Apropos Roadrunner - der Koyote besorgt sich vom ACME die teuerste Ausrüstung der Welt. Komplizierte Fallen, Düsenflügezuge, Raketen, aber ein Schnitzel kann er sich nicht bestellen, oder? Warscheinlich geht es ums Prinzip.

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Zurück zu Roswell, wäre hier nicht in 1947 ein UFO (nicht?) gecrasht - niemand würde diesen Ort kennen.

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Ein weiterer Kanididat für die Hauptstadt der Langeweile. Doch dieses UFO hat etwas ausgelöst dass an Loch Ness erinnert. Etwas das nicht da ist, zieht über Generationen Touristen aus aller Welt an.

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Hier ist die Zentrale der UFO-Bekloppten. Die Area 51 die wir 2009 besucht hatten (hier lesen) - quasi das andere Zentrum der UFO-Verschwörungs-Fans weiter nördlich - hat einen ET-Highway aber keine Hotels und ist daher weniger gut besucht. Was Nessie für Schottland ist der kleine grüne Alien mit den großen dunklen Augen für Roswell.

Hotels begrüßen Menschen und Aliens, Banken werben mit Untertassen, Walmarkt begrüßt auch vorschriftsmäßig die Touristen.

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Sogar die Straßenlampen sehen etwas seltsam aus.

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  • Warum nur landen und crashen diese Aliens immer nur auf US-Gebiet? Antarktis, China, Russland - da wäre doch auch viel Platz.
  • Warum entführen die nur die dümmsten Menschen? Und falls die auf doof aus sind warum wurde Fred (unsere Exkatze) nicht schon längst entführt? (obwohl da haben wir eine Theorie, so wie sich Fred beim Autofahren aufführt, hätten die Aliens ihn sofort zurückgebracht)
  • Würde die US-Luftwaffe immer noch mit Kerosin fliegen wenn sie im Besitz außerirdischer Antriebstechnologie wäre?

Wir besuchen das hiesige "internationale" UFO-Museum und Research Zentrum um Antworten auf unsere Fragen zu bekommen.

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Fluffy ist total aus dem Häuschen, er hatte noch nie vorher Aliens gesehen.

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Wir lernen etwas über Aliens und Roswell, z.B. warum hier das Fallschirmspringen verboten ist,

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Dass Golfen im Allgemein für Frieden steht,

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dass auch Strernenflotten mit Lappalien zu Kämpfen haben,

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und das Don't Drink and Fly auch in fernen Galaxien ein Problem ist

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Alina musste eine Alienminiatur mit Fallschirm für unseren Autoaltar kaufen. Ich mir ein T-Shirt. Roswell ist eine heitere Abwechslung. Nur langsam muss mal wieder jemand eine Alien sehen, denn einige Läden scheinen ihre UFO-Zeugs nicht mehr so gut los zu bekommen. Also ihr Lieben falls ihr schon mal ein Ufo oder Einhorn gesehen habt einfach mal herkommen, die hören sich das bestimmt gerne an.

Eingestellt von Tom Travel 23:35 Archiviert in Vereinigte Staaten von Amerika Kommentare (1)

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