Reise blog von Travellerspoint

Juli 2011

Falticeni

coming home Teil I

rain 16 °C
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Ich brauche schon wieder Schuhe. Die Schlappen aus dem letzten Urlaub machen's nicht mehr lang. Außerdem haben wir es bei 60kg Gepäck diesmal geschafft die Handtücher zu vergessen. Bisher waren die Pensionen immer komplett bestückt - das wird aber auf der weiteren Reise nicht so bleiben.

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Markthalle in Falticeni

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wenn man da lange draufschaut wird's irgendwie unanständig...könnte auch aus der Mülltonne eines Zahnarztes sein, oder eben weiße Paprika

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Besuch bei Alina's Tante auf dem Land. Kleine Zeitreise zurück. Kein Internet, kein Handynetz, Plupmsklo übern Hof aber immerhin schon seit einigen Jahren fließend Wasser. Das Plumpsklo ist irgendwie nostalgisch. (aber Wehe im Winter bei -20°). Links wohnen die Tiere - rechts die Menschen.

Nicht nur die Tante und mein Onkel leben hier sondern auch meine Mutter ist hier in diesem Haus aufgewachsen. Meine Oma wohnte hier und ich habe viele Wochenenden hier verbracht. Es ist DER Familientreff (Mutterseite) gewesen und es ist noch teils heute. Das Hyannis Port der Ciobanus eben. Gottseidank hat sich hier wenig verändert. Es fühlt sich noch wie zu hause an bei Oma und Tante Paula.

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Hinterm Zaun der Hofhundnachwuchs - allerliebst.

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Auch im Programm - ein Besuch auf dem Dorffriedhof. Ein seltsamer Ort, einerseits traurig, sehr friedlich (was sonst) tolle Aussicht und irgendwie doch wunderschön. Tante Paula erzählt mir wieder die Geschichte als die Oma starb und jedem sagte, dass ihre Enkelin zu hause ist und jemand darauf aufpassen muss. Ihre letzten Gedanken galten mir, daher kommen mir jedesmal die Tränen obwohl ich mich kaum an sie erinnern kann da ich damals gerade mal laufen konnte. Danke Buca, schade dass wir uns nicht besser gekannt haben.
Hier findet mann auch das Grab meiner Ur-Urgroßmutter.

Morgen gehts weiter nach Bacau - zum Teil 2 der Homecoming Story

Eingestellt von Tom Travel 13:54 Archiviert in Rumänien Kommentare (1)

Falticeni --> Bacau

coming home Teil 2 - Dracula gefunden

overcast 20 °C
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Die Nacht des Grauens. Graf Dracula ist hier gegenwärtig. Er hat sich in viele kleine Blutsauger aufgeteilt - Stechmücken. Thomas hat ein Mittel gegen Stechmücken. Funktioniert folgendermassen: Man nehme eine fröhliche Alina und legt sich neben sie. Man wärmt sie gut damit sie Füsse und Hände nach draussen steckt . Dann abwarten. Verirrt sich eine Mücke, wird sie schnell rausfinden, dass Alina viel besser schmeckt als Thomas. Achtung! Ganz wichtig, sollte sich Alina mit Antimückendings eincremen wollen, unbedingt das Zeugs vor ihr verstecken sonst bringt's nichts! Alles klar?
Kommentar Alina X@Y§Q? (Kommentar auf romänisch nicht verständlich aber eindeutig säuerlich!)
Die Biester haben mich ausgesagt und Thomas hatte nur einen verirrten Stich. Nur einen!

Ab nach Bacau! Hier ist es schon mal ein wenig wärmer als in Falticeni. Leider immer noch kein Vergleich mit dem perfekten Wetter der ersten Woche. Vor allem für brauchbare Fotos ist das Zwielicht sehr schlecht.

Heute haben wir den Weiterflug nach Istanbul gebucht. Die Fähre übers Schwarze Meer von Constanza nach Istanbul fährt scheinbar nicht mehr - sehr schade. So eine kleine Kreuzfahrt hätte mir gefallen. Der Abstecher nach Bulgarien auf dem Landweg fällt dadurch ebenso aus wie ein Besuch in Odessa, Ukraine mit Stop-Over in Chisinau, Moldavien. Letzteres wegen den Mietwagenbedingungen die es verbieten mit dem Wagen das Land zu verlassen. Ebenfalls sehr schade.

Bacau ist, wenn man keine Kindheitserinnerungen hat, keine besondere Stadt. Endlich treffe ich nach 26 Jahren mein Freundin Irina mittlerweile Ärztin, Mutter von 2 Kindern, eine sehr moderne Frau. Ich bin sicher wir wären heute auch beste Freundinen, wenn ich hier geblieben wäre. Fotos aus alten Tagen bei uns im Garten.

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Fotos heute

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Familie mit Großtante aus Israel zu Besuch. Alle leben sehr modern und bauen fliessig.

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Die alte Nachbarin ist auch noch da mittlerweile 90 Jahre alt.

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Meine Schule hat neuen Namen aber gleiches Gebäude. Mein Elternhaus ist verkauft und wird nicht als Wohnhaus genutzt. Nur noch eine Ruine die auf den Abriss wartet. :'-(
Bilder davon will ich keinem zumuten - so will ich es nicht in Erinnerung haben. Am Zaun gestern...

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...und Fotos vor 4 Jahren als Opa mit seinen fast 99 Jahren noch drauf aufgepasst hat.

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Bacau hat durchaus ein paar schöne Ecken. Restaurant mit Innenhof das sehr gutes und preiswertes Essen hat. Leider kommt es auf den Foto nicht gut rüber.

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Das war's erst mal vom Stadtleben in Bacau - morgen geht es wieder ein Stück nach Norden in die Berge.

Eingestellt von Tom Travel 03:07 Archiviert in Rumänien Kommentare (4)

Bacau --> Piatra Neamt (Durau)

wo bin ich hier?

overcast 18 °C
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Eines steht mal fest – es gibt in ganz Europa wohl kaum eine abgelegenere Gegend als das hier. Mehr als 5 Autostunden entfernt vom nächsten internationalen Flughafen. Auf dem Weg hierhin die rumänische Version vom Hoover Dam

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Auf dem Weg wieder die üblichen tierischen Begegnungen

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Ihr habt richtig gesehen, hier gibt es auch Schwarzbären die hatten aber heute frei. ;-)

Fast exklusiv für einheimische Touristen hat sich hier ein kleiner Ferienort entwickelt. Berge, Täler, Wälder wie gehabt – à la Oberösterreich. Lediglich ein paar verwegene Mountainbiker haben wir gesehen – aber die fahren ja selbst durch Kriegs- und Polarregionen für ihren Sport. Insofern auch wieder nicht verwunderlich. Gäbe es hier Wellen, wären natürlich auch Surfer da, denen ist ja auch alles wurscht. Ausländische Touristen in nennenswerten Mengen sind hier auch auf lange Sicht nicht zu erwarten.
Kein WiFi, kein UMTS – wer von den Lesern ein strahlungsfreies, völlig unberührtes Stück Natur sucht, wird hier fündig. Wenn es nur nicht so weit weg wäre. Wir beziehen Quartier bei Alina's Patentante, eine kleine Pension mit toller Aussicht auf die Berge.

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Das Wetter ist wie seit Tagen wieder mal so lala, zu unsicher für eine Bergwanderung und so schauen wir uns ein restaurierte Festung Stefan's des Großen an

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Steine, schon wieder!

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Da seit Jahrhuntderten von der Ruine nicht viel übrig ist hat man innen viele Bilder wie es wohl mal ausgesehen hat. Hat was von Age of Empires. Eigentlich gar nicht mal so schlecht gemacht. OK, ein wenig sehr werden die Klischees bedient, die man so vom Mittelalter hat. Verlies mit Plastikgefangenen und Plüschratten ist da

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– klar, Schatzkammer, Waffenraum und aus dem 2 Stock winkt eine Burgfräuleinpuppe.

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Der Historiker wendet sich mit Grausen, dem Publikum gefällt es. Die Pilzskulptur fanden wir ganz nett.

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Alleine der Blick über Targu Neamt ist trotz des Wetters die Reise wert und Alina nutzt die Gelegenheit euch mit Panoramabildern zu bombardieren.

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Es wird nicht wirklich besser mit dem Wetter hier. Die Wolken haben sich in den umliegenden Bergen festgerannt. So freut einen das hier nicht wirklich. Einfach zu kalt. So geht es nach 2 Nächten wieder runter ins Tal. Zuvor noch ein kleiner Abstecher zum Lacu Rosu
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und Cheile Bicazului (Bicazus Klamm übersetzt). Wirklich beeindruckend die Strassen durch die Klamm zu fahren, hier sollte jeder hin der nach Rumänien fährt und mindestens eine Woche bleiben. Sehr beliebt bei einheimischen und ungarischen Touristen. Wenn die Sonne mal kurz reinscheint kann man sich gut vorstellen wie hübsch das hier sein könnte.

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Eingestellt von Tom Travel 14:48 Archiviert in Rumänien Kommentare (7)

Durau --> Bacau II --> Donaudelta (Crisan)

Ab in den Süden – 36° und es wird immer heißer

sunny 36 °C
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Mittels Google Analytics verfolgen wir wer uns verfolgt. Wir hatten z.B. 9 Besuche aus Dachau (Hallo Zvoni, hallo Roland!) , 6 aus Hamburg (Gruß ins dortige BT Office), 2 aus Hannover (Hallo Michael) - und seit neuestem auch 3 Besucher aus Finnland - den/die kennen wir nicht. Aber wir hoffen er/sie versteht deutsch :-) - Hei Suomi!

Wir verbringen ein paar weitere Tage in Bacau mit Besuchen bei Verwandten und früheren Nachbarn. Bacau hat 170.000 Einwohner und ich glaube ich kenne jetzt die meisten davon. Die, die nicht verwandt sind, sind Bekannte und wohnen witzigerweise alle an der gleichen Straße.
Wir haben hübsch im Zentrum bei Alina's Verwandten gewohnt,

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Alinas Geburtshaus ist ganz im Süden. McDonalds, ist natürlich auch an der Straße und genau im Zentrum. Alle die durch Bacau fahren kennen den. Das ist daher wichtig, weil Alina sagte sie kennt nicht so viel Leute in Bacau und auch noch welche von außerhalb dorthin bestellt hat, um uns zu sehen. Ganz Bacau reichte offenbar nicht aus.

5 Bacauer sind im Urlaub und um die zu treffen geht’s nach Süden ins Donaudelta. Auf dem Weg riesiege Sonnenblumenfelder, daraus wird vermutlich mal unser E10

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Das ist hier ein Gebiet ohne Verwandtschaft von Alina. Ich hätte nicht gedacht, dass es das hier gibt. Doch der Arm des Clans reicht selbst bis hierher – ein Freund von Alina's Vater geht oft angeln und der wiederum kennt den Besitzer einer Pension hier im Delta - da müssen wir unbedingt hin. Der hat auch ein Boot und kann uns rumfahren. Wir überqueren bei Galati die Donau per Autofähre. Ganz schön breit hier.

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Einige Autostunden später werden wir von einem Motorboot direkt am Ufer eines Donauseitenarms abgeholt. Das Auto wird für die nächsten Tage geparkt, denn da wo wir nun hinfahren gibt es keine Straßen.

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Eine Stunde geht es mit dem Boot 30km durch eine traumhafte Flusslandschaft zu unserem Nachtquartier. Auf dem Bild unser unerschrockener supercooler Skipper.

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Auch hier kein UMTS kein WiFi, kein Internet. Braucht's auch nicht. Hierher kommt man zum Angeln, Vögel beobachten und um seine absolute Ruhe zu haben. Etliche Hundert km² Naturschutzgebiet. Ich wusste nicht, dass es so etwas in Europa gibt. Dieses Land hat wirklich Überraschungen parat.

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Und hier unser Ziel für die nächsten beiden Tage. Morgen geht's mit dem Boot noch mal richtig tief rein ins Delta. Wir sind gespannt, was es hier alles so gibt ausser Moskitos. Ich habe gleich bei der Ankunft die Bewohner nach Stichen gescannt - gibt keine. Man hat hier gut funktionierende Fliegengitter. :-)

Eingestellt von Tom Travel 09:04 Archiviert in Rumänien Kommentare (1)

Donaudelta (Crisan) --> Constanta (Mamaia)

Das Badattentat!!

sunny 37 °C
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Wer kennt den Film „Geschenkt ist noch zu teuer“ mit Tom Hanks?

Unser Pensionswirt hat ein Problem. Eigentlich ist es aber gar kein Problem versichert er uns. Das Nicht-Problem besteht darin, dass er für morgen ausgebucht ist und wir für die 2. Nacht zu seinem Nachbarn gleich nebenan umziehen sollen. OK, also nach dem Frühstück Umzug.

Das Ausweichzimmer ist viel schöner als unser altes. Größer und hat ein neu renoviertes Bad. Prima! Handtücher hat's hier auch. Wir haben unser neu gekauftes natürlich wieder vergessen und sind wieder ohne unterwegs.

Gleich mal auspacken und den Toilettenbeutel an den Handtuchhalter gehängt. Ups – das war zu viel, alles fällt zusammen mit dem Halter auf den Boden. Der Beutelinhalt gleichmäßig übern Bodern verteilt. Handtuchhalter irreparabel. Na egal, jetzt gleich mal duschen. Sehr modern die Dusche, mit Schiebewänden halbkreisförmig. Oha! Beim Schließen der Türen überfällt mich diese, bzw. fällt mir entgegen. Ich kann gerade noch verhindern, dass sie auf meinem Zeh landet. Hm...Mechanismus durchschaut, das Teil wieder in die Schiene eingehängt – dann vorsichtig zugezogen. Passt. Duschgel – wohin damit? Ahja, da ist eine Seifenschale, das könnte gehen. Geht nicht wirklich gut, die Schale mitsamt Gel liegt nun zu meinen Füssen. Zum ersten Mal blicke ich mich um, um die versteckte Kamera zu finden. Apropos Füße, die sind mittlerweile knöcheltief im Wasser. Es gibt zwar einen Abfluss, aber abfließen tut hier mal gar nix. Das Wasser schwappt bereits über den Duschrand und leistet meinen Toilettenartikeln, die immer noch am Boden verstreut sind Gesellschaft. Ich klemme mir das Duschgel mangels Halterung untern Arm und rette was ich kann. Die weitere Waschung verläuft danach unfallfrei.

Weiter geht’s im Bad of Horror. Toilette. Wisst ihr was passiert wenn man sich in einem feuchten Bad auf einen Klositz setzt der nicht befestigt ist? Richtig, er klebt fest beim Aufstehen. Aber nur bis zum halben Weg nach oben, dann löst er sich und knallt in die Schüssel zum Rest. Zum Betätigen der Spülung ist dann auch noch die Demontage des Spülkastendeckels nötig. Das Bad sieht nun nicht mehr so ganz neu aus, eher renovierungsbedürftig. Erinnert an den Loriot Sketch mit dem schiefen Bild.

Loriot - Das Bild hängt schief

Ich sitze gerade auf dem Bett, da höre ich es im Bad scheppern. Nach einer Weile kommt ein verstörter Thomas raus und erzählt mir, dass das Bad ein Attentat auf ihn verübt hat.

Manno, wie soll ich das bloß dem netten Besitzer erklären. Das Bad sieht aus als ob Hitler in Polen einmarschiert ist. Dabei war es nur eine höchst ungeschickter Thomas. Scherz - das Bad hat massive Baumängel. Ich erkläre dem Besitzer ganz nett, dass die Ösis zuhause im Freien duschen. Wieder die gute-Rumänin-Geschichte, er sieht mich mitleidig an und fragt sich bestimmt warum ich nicht eine bessere Partie abgekriegt hab.

Danach werden wir abgeholt zur Bootsfahrt ins Delta.

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Immer weiter verzweigen sich die Altwasserarme und Kanäle, es ist mir ein Rätsel wie unser Skipper hier die Orientierung findet. Alles sieht für mich hier gleich aus. Vögel gibt's hier reichlich. Die meisten Arten kenne ich zumindest vom Namen.

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Kormorane, Eisvogel

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Pelikan

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Sehr entspannend diese Fahrt - für mich und Fluffy.

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Am Ende noch ein Gruppenbild mit Peter, unserem Skipper und Wirt. Die Schwellung an seinem und meinem Bauch ist nicht vorübergehend. Das Essen hier ist zu gut und reichlich. Zum Abnehmen sollte man wirklich nicht hierher kommen.

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Am nächsten Tag wieder zurück in der Zivilisation, mit eigenem Auto Richtung Schwarzmeerküste. Unterwegs muss ich wieder anhalten damit Alina ihre Makrofotokünste üben kann

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Nach über 3 Wochen auf Reisen endlich zum 1.Mal am Meer.

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Aufenthalt nur kurz, wir haben wieder mal kein Quartier für heut nacht. Ist aber schnell gefunden und sogar mit Balkon und Meerblick.

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Eingestellt von Tom Travel 02:58 Archiviert in Rumänien Kommentare (8)

Constanta (Mamaia)

die grüne Schwarzmeerküste

sunny 32 °C
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Wir sind ab dem Frühstück die längste Zeit des Tages in einem wunderschönen Restaurant direkt am Rand der Lagune. "Scoica Land" - ein echter Geheimtipp unseres Vermieters. Von der Strasse aus kaum zu sehen und jeden Tag abends rappelvoll mit Einheimischen. Tagsüber eher wenig los und gottseidank ohne die ohrenbetäubende Tschk-Tschk-Nzzzg-Dancefloor-Techno-Beat-Beschallung der Touristenstrandbars. Laut zwitschern hier nur die Vögel in der Voliere. Das Restaurant hat wirklich Klasse, ein Spielplatz für die Kurzen, exotische Vögel, (Papageien, Pfaue) Aquarien, viel Platz für die Tiere, das erfreut den Tierfreund.

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So sieht eine arbeitende Alina aus

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Dieser Gesichtsausdruck entsteht wenn Alina sich ein Glas kalte Cola auf den Schoß kippt.

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Als die Hitze nachmittags ein wenig erträglicher ist fahren wir zur hiesigen Promenade.

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Das Übliche, Stände mit Krims-Krams links und rechts. Bars und Restaurants - nix Besonderes.
Es ist immer noch zu heiß und daher runter ans Meer auf einen Drink.

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Der Strand ist nicht wirklich der Hit.

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Überall entlang der Küste schwemmt es diese Grünalgen an. Nicht gerade einladend. Es gibt hier in Rumänien genug schöne und sehenswerte Gegenden - der Strand und das Meer gehören allerdings nicht dazu. Kann sein, dass es weiter im Süden besser ist, möglich dass nächstes Jahr die Algen nicht hier sind. So wie es jetzt hier ist kann man es allerdings niemanden empfehlen. Schirm-an-Schirm, Liegestuhl-an-Liegestuhl, dazu muss man nicht so weit fahren, das kriegt man auch an der Adria - in manchen Jahren sogar mit Algenblüte.

Stop! Jetzt aber! Mir gefällt es hier, das mit den Algen ist neu, aber ich finde die Bars schön, ok manchmal zu laut mit Technokacke. Wir sind in Mamaia, hier ist natürlich das Epizentrum des Trubels! Für Thomas den Naturliebhaber (auch schon in die Jahre gekommen) ist zuviel Trubel. Ein wenig Action ist doch ganz schön nach dem ruhigen Donaudelta. Ok, keine Specialeffects aber wir sind ja nicht in Hollywood gelle?

Eingestellt von Tom Travel 11:57 Archiviert in Rumänien Kommentare (3)

Constanta (Mamaia) --> Bukarest II

Too hot in the City

sunny 36 °C
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Wir sind wieder in Bukarest. Erstmal ist Umpacken angesagt. Die nächste Airline reduziert uns auf je eine Tasche und ein Handgepäckstück. Das heißt wir müssen aus unseren 6 Gepäckstücken (wir haben in Rumänien von meinem Vater die Taucherausrüstung von Thomas dazu bekommen) 4 machen. Meine Cousine ist nicht da, sie hat uns den Wohungsschlüssel überlassen. Wir verwüsten mit unsere Umpackaktion die Wohnung. Am Ende des Tages haben wir es doch geschafft.

Jetzt dürfen wir zur Belohnung Essen gehen. Trotz Tipp meines Cousins ist Thomas' Pizza sein Verhängnis. Nach dem Essen der Salamipizza, rödelt der Magen ganz ordentlich. Thomas, der wirklich kein Wehwehchenweichei ist, hängt schief in der Kurve. Leider ist er den nächsten Tag auch außer Gefecht. Die Bukarester Altstadt erinnert ihn an seine Magenschmerzen und wir wollen lieber etwas anderes machen. Was macht der Bukarester am WE? Die meisten fahren weg, weil es zu heiß in der City ist. Entweder ans Meer oder in die Berge. Da kommt meine Cousine (inzwischen wieder in Bukarest zurück) auf die tolle Idee uns in ihr Landhaus einzuladen.

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Das Haus ist etwas älter, hat ein Obstgarten mit Sauerkirschen und Äpfel,

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einen eigenen Brunnen, aber auch fließend Wasser, ein Klo und ein Plumpsklo.

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Hier ist es kühler, die Luft ist frisch und es ist wundervoll. Wir grillen draussen, Essen die Cristians "Mici",

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sitzen bis in die Nacht und quatschen. So einen schönen Abschied konnte die Hauptstadt uns heute nicht mehr bieten.

Der nächste Tag. Zum Abschied rasiert sich Thomas mit Brunnenwasser.

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Thomas rasiert sich nur Sonntags damit wir den Wochentag nicht vergessen. Wenn ich frage was ist heute für ein Tag, fühlt er sein Bart, und sagt mir etwa welcher Tag ist. Das ist unser Reisekalender. Hat ein halbes Jahr auf der letzten Weltreise gut funktioniert, ist normal auch genau genug, nur heute nicht. Es ist nämlich Samstag, Thomas hat sich zu 1 Tag früh rasiert, konnte sich den Brunnen nicht entgehen lassen. Er wird morgen eine Schaltrasur einlegen müssen damit der Kalender weiter stimmt.

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Wir sagen Rumänien byebye. Morgen geht der Flieger nach Istanbul. Die Zeit hier ging vorbei wie nix. Für mich war überraschend wie westlich hier alles in der kurzen Zeit geworden ist. Zumindest im Straßenbild. Was die Lebensweise angeht gibt es doch noch erhebliche Unterschiede. Geraucht und getrunken wird überall. Puritaner und militante Nichtraucher sollten besser zu hause bleiben. Der Fitness und Gesundheitswahn ist hier noch nicht angekommen. Wenig Jogger unterwegs. Seltsam, aber man bekommt (zumindest außerhalb von Bukarest) immer einen Parkplatz und muss nie weit gehen, egal wohin man gerade will. In Bukarest braucht man kein Auto. Taxis sind hier superbillig – sobald man zu zweit ist sogar billiger als die U-Bahn.

Mir hat es jedenfalls gut gefallen. Alina hat sehr viele Erinnerungen und ist voreingenommen. Bloß gut, dass das kein normaler Urlaub war, sonst hieße es ab Montag nach den 4 Wochen hier wieder Arbeiten – nee, wirklich nicht. Gruß in die Barthstr. :-)

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Während Thomas hier seinen Dauerurlaub genießt arbeite ich natürlich weiter an der Eventseite von Sven und an Nicki's.com. Lezterer verlost übrigens ein Ipad 2 oder ein VIP Wochenende. Wer auch mal über's WE auf's Land will, mitmachen. (ein bissl Werbung muss sein)

Hier noch ein Nachtrag - die Rechnung über 2 Kaffee und 1 Cola (knapp 20€) im Flughafenrestaurant in Bukarest erzeugte diesen Gesichtsausdruck bei Thomas

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Eingestellt von Tom Travel 14:59 Archiviert in Rumänien Kommentare (1)

Lostanbul bzw Lost in Istanbul | Bukarest --> Istanbul

La Revedere Romania

sunny 32 °C
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Wir kommen am Flughafen Istanbul an und ich fragen uns an welchem Gepäckband unsere Koffer ankommen. Wir studieren die Liste der Abflugflughäfen mit der Bandzuteilung und für einen Moment müssen wir beide überlegen wo wir eigentlich gerade her kommen. Wie wird das weitergehen?

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16:30 Bukarest kocht, die Frisur sitzt. 18 Uhr , Istanbul nur 29° sagt der Pilot. Juhuu! Won wegen. Als wir ankommen fühlt sich das Ganze wie 40° an. Wir haben ein Shuttlebus Angebot bis zum Hotel für 35€. <ironie>Aber wir sind schlau und wir wissen wo die Metro ist und haben eine Wegbeschreibung bis zum Hotel auf dem Laptop.</ironie>
Fing ganz gut an, die Metro Tickets für 2€ und eine wirklich schöne Fahrt in klimatisierter Bahn, die meiste Zeit oberirdisch. Man bekommet einen guten Eindruck von der Stadt. Mir gefällt es hier auf Anhieb. Kein Hornbach, kein IKEA dafür jede Menge kleiner Läden und Shopping Areale entlang der Strecke. (Alina bekommt schnell glasige Augen und wollte bei der Schuhstrasse schon rausspringen. Da fiel ihr ein, dass sie nichts kaufen kann) Der Anteil türkischer Mitfahrer in der Bahn ist etwa so hoch wie in München - Etwas Heimatgefühl kommt so dann doch auf.

Die Stadt sieht wirklich toll aus und ist ein guter Kontrast zu Bukarest. Ich muss zugeben, die Türken kriegen die Fassaden besser hin, denn in Rumänien bröckelt auch bei Neubauten bald der Putz.

So, unsere Station ist da nach guten 45 min. Laut Wegbeschreibung von hier aus ca. 300m nach Osten Richtung irgendwas, aber das kennt hier keiner. Wo ist eigentlich Osten? Verdammt, top ausgerüstet aber keinen Kompass dabei. Es wird bereits abend und die Sonne ist zwischen den Häusern nicht zu sehen. Nach etlichem Fragen, fällt uns die Lösung ein. Wir haben doch ein NAVI! Warum ist uns das nicht vorher eingefallen. Ziel eingetippt und voila!

Das Fussgänger Navi zeigt lächerliche 700m an, das ist doch kein Problem. Etwas weiter als die Wegbeschreibung, aber was solls - Herbergsleute schwindeln ganz gern wenn es um Entfernungen geht. Leider merken wir etwas später dass die 700 m ganz schön den Berg hoch gehen. Noch später merken wir dass wir uns verlaufen haben. Das Navi zeigt nur noch 200m an, auf einmal 365, dann 280, dann wieder 300m. Wir treffen uns mit Spaniern, die sich mitsamt ihrer Istanbulkarte auch total verlaufen haben. Die Rettung scheint ein Paar mit angeblich sehr guten Stadtkenntnissen, die uns guten Gewissens in die völlig falsche Richtung schicken. Ein Taxi fährt vorbei, aber für die 200m Restweg - und mit dem richtigen Starassentipp paah! Wir winken das Taxi weg. Nach ein paar Minuten den Hügel hoch, sind es wieder 350m. Mit dem vielen Gepäck kommen wir uns vor wie 2 Packesel, die weder das Navi benutzen noch Strassenschilder lesen können. Nach ca. 1,5km Marsch Hügelrauf und Runter mit 65kg Gepäck kommen wir an - dachten wir. Kein Hotel, obwohl die Adresse richtig ist.

DSCF2543.jpg (Bild ist ein paar hundert Meter früher mit bessere Laune entstanden)

Gibt es einen anderen Zugang? Klar, denn viele freundliche Einheimische schicken uns mal nach rechts, mal nach links, mal nach oben mal nach unten. Jetzt sind alle kleinen Sträßchen rundherum erkundet. Wir fühlen uns wie in einem Adventure-Computergame, nur der Schweiß ist echt. Es ist nicht hier. Irgendwas außer uns läuft hier falsch.
OHA! Diese Strasse gibt es 2 mal in dieser Stadt einmal zusammengeschrieben und einmal getrennt. Arghs! Das neue Ziel liegt 800m entfernt in der Richtung aus der wir ursprünglich kamen.
Wir geben auf, ein Taxi muss her. Wir sind mitten in einem Basarviertel und hier ist nichts mehr los, die Lichter gehen auch schon aus..es wird dunkel. Ich will zurück nach Turda. Da hatten wir wenigstens ein Auto. Nochmal 500m zu Fuß dann ist ein Taxi gefunden. Die Adresse sagt dem Fahrer nichts, auch der Hotelname läutet keine Glocke bei ihm. Laptop auf dem Schoß, Navi in der Hand zeige ich ihm das Ziel auf dem Display. OK, los gehts. Ich verfolge auf dem Navi wie er fährt. Der Traum eines jeden Taxifahrers! Ein Fahrgast kontrolliert mit Navi und Laptop die Fahrtroute. Er nimmt's gelassen und fährt erstmal in die falsche Richtung. Er weiß es also auch nicht, seine Rückfragen bei der lokalen Bevölkerung erbringen auch nichts.
So beginne ich ihm nun zu sagen wo es lang geht. Das wird im weiteren Verlauf ganz lustig. Wir fahren auf Trambahngleisen und entgegen Einbahnstrassen. Das Handy ist immer noch auf Fußgängernavigation eingestellt - hätte ich ihm vielleicht sagen sollen.

Als wir ankommen stelle ich fest, das Beste an unserem Zimmer ist die Tatsache dass wir es gefunden haben. Übringens der Name des Hotels hätte uns nie etwas gebracht, denn es heißt anders als wir es aufgeschrieben haben. Der Taxifahrer sieht uns an, und denkt sich vermutlich "von wegen die durchorganisierten Deutschen mit ihrer Technik".
Der Wirt schaut uns verdutzt an, wahrscheinlich wundert er sich über Gäste die ihn trotz seiner Wegbeschreibung gefunden haben - ist aber gleich sehr freundlich und begrüßt uns mit Chai und Wasser aufs Zimmer. Auspacken und noch mal kurz um die Ecke was trinken - das reicht dann auch mal für heute.

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Eingestellt von Tom Travel 01:40 Archiviert in Türkei Kommentare (5)

Istanbul

leider nur 3 statt 1001 Nacht

sunny 33 °C
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Am nächsten morgen ist die Odyssee vom Vorabend vergessen. Unsere Pension liegt wirklich super zentral in der Altstadt und wie wir herausfinden auch tatsächlich nur gut 250m entfernt von der Metrostation. (Vorausgesetzt man geht in die richtige Richtung) Heul!!!

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Istanbul hat tolle Ecken, vor allem hier in der Altstadt.

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Hat was von San Francisco, es geht Hügel hoch oder runter, gut wenn man ohne Gepäck unterwegs ist (wieder Heul!). Eine ständige Seebrise macht die Hitze gut erträglich. Die türkische Musik ist eine nette Abwechslung, rumänisches House-Techno-Dance-Floor vergessen wir langsam. Der gute Service und die extrem freundliche Bevölkerung runden das Ganze ab.

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Überall kleine Läden mit nützlichen Dingen. Die beiden Widder hier kann doch eigentlich jeder brauchen.

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Alina muß wieder arbeiten und ich genieße die Aussicht von der Terasse unseres Frühstückscafes.

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Danach wartet das Touristenpflichtprogramm. Zu Fuß geht es in den Park und dann außenrum entlang an der Wand des Topkapi-Palasts rund um die Altstadt.

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Auf den Weg eine schöne Kunst-Gallerie. Wer hätte das hinter diesen Graffittieingang erwartet?

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Dann zurück Richtung Hagia Sophia und Blaue Moschee. Bei der Sophie ist uns die Schlange zu lang also erstmal in die Blaue Moschee rein zum Abkühlen. Dort kein Eintritt, aber alle müssen die Schuhe ausziehen. Ein dezenter Sporthallen-Umkleidekabinen-Geruch im Inneren der Moschee ist das Ergebnis.

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Rüber zur Sophie, mit mittlerweile etwas kürzerer Besucherwarteschlange.

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Das Ding ist echt riesig und eindrucksvoll.

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Gut über 1000 Jahre steht sie schon, dagegen ist der Kölner Dom ein glatter Neubau.

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Sehr bemerkenswert fand ich die Graffities von Wikingern aus dem 11. Jh., die sich auf der Balkonbrüstung der Galerie mit ihrem Runen-Gekritzel verewigt haben. Wikinger in Istanbul? Das war mir völlig neu. Die haben sich anscheinand auch verlaufen so wie wir gestern abend. Aber wo sie schon mal da sind... (die Grafittis sind denkmalgeschützt sind, Nachmacher nicht erwünscht) Wir haben die Grafitties entschlüsselt: "Hägar liebt Helga", "Erik war hier", und "Wo geht es zum Hotel, unser Gepäck ist so schwer?" ;-)
Reiseweisheit Nr 1. Auch eine große Seefahrernation kann sich mal verfahren.

Jetzt bin ich mal wieder dran! Aufruf! Österreicher günstig abzugeben! Pfusch am Bau meckert er ständig. Dort wo der Putz in der Sophie abfällt waren die Rumänen als Gastarbeiter hier meint er. Ich sollte mal die schiefe Säule festhalten, um wenigstens etwas wieder gut zu machen. Hat man sowas schon gehört? Grmpf!

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Was soll ich machen, am Ende des Tages will ich meinen Ösi doch gerne behalten :D. Auch wenn bei ihm auch schön langsam der Putz abfällt.

Auf der anderen Seite des Kanals hat die AIDA-Diva gerade angelegt.
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Wir spazieren rüber über die Galat-Brücke und beenden den Abend dort in einer Bar am Bosporus. Auf dem Weg unzählige Stände und der Gelegenheit für Fluffy Nargila zu rauchen.

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Tags drauf steht nur die Basilika Zisterne auf dem Programm. Topkapi Palast haben wir gestrichen. Zu groß, zu teurer Eintritt, zu viele schlechte Bewertungen von anderen Besuchern im Internet. Die Zisterne ist eigentlich nur ein großer unterirdischer Wasserdank, aber dennoch eines der Must-Sees hier in Istanbul.

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Ich dachte immer warum leuchtet der Boden in der Zisterne? Ach da ist ja Wasser drin, (muss zugeben hatte bisher keine Ahnung was eine Zisterne ist) Und da leben auch Fische und was für Brocken.

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Wir schlendern zum Hafen um rauszufinden wann morgen unsere Fähre zum Flughafen geht.

Abflug nach Dubai ist nämlich von der asiatischen Seite und dazu müssen wir rüber übers Marmara Meer. Alina hat irgendwas von einem Ägyptischen Basar gelesen und da müssen wir nun natürlich hin. Auch nicht weit weg. Das gefällt mir übrigens besonders gut an dieser Riesenstadt. Die Sachen die mich/uns interessieren kann man alle gut zu Fuß erreichen.

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Alina ist nach kurzer Zeit völlig überfordert mit Shoppen. Sie will wieder raus, ich kann es nicht glauben. Sie gibt auf. Ohne 1 einziges gekauftes Stück. Leider weiss ich, das hält nicht lange. Einge Händler sind auch erschöpft.

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Noch schnell ein kleines Eis. (Siehe Bild)

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Überall gibt es schöne Ecken und entspannte Leute. Was schön ist hier gehen auch die Einheimischen weg, nicht nur Touris.

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Unseren letzten Abend essen wir, wie es sich für anständige Touristen gehört, in einem Restaurant unterhalb der Galat-Brücke direkt am Bosporus.

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Das war's dann leider auch schon aus dieser tollen Stadt. Noch ein Tee zum Abschied.

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Morgen melden wir uns aus Dubai

Eingestellt von Tom Travel 02:24 Archiviert in Türkei Kommentare (7)

Frisch gebügelt in Dubai

heißer wird's nicht

sunny 40 °C
View RTW Reloaded 2011-2013 auf Tom Travel's Reise-Karte.

Echt fies diese Hitze hier. Kriecht einem überall rein. Fühlt sich an als ob du in der Sauna bist und dir einer die Klamotten am Leib bügelt. Gegen Kälte kann man sich warm anziehen. Gegen das hier hilft nichts, außer Flucht in klimatisierte Räume. Mitte Juli in Dubai hatten wir uns schlimm vorgestellt, aber nicht so schlimm. Was ein Gegensatz zum lebhaften Istanbul. Hier ist so gut wie niemand auf der Straße. Alles spielt sich hinter den Fassaden ab. Vom Flughafen leisten wir uns ein Taxi. Bei den Temperaturen haben wir keine Lust auf Packeselaktionen zum Hotel.

Ich komme fast um vor Durst und wir wollen mal eben um die Ecke was Trinken gehen. Gar nicht so einfach hier. Kneipen und Restaurants sind erst mal keine zu sehen. Obwohl schon dunkel sind es immer noch weit über 38° und das Erkunden der näheren Umgebung ist auch ohne Gepäck eine schweißtreibende Angelegenheit. Schließlich werden wir fündig - ein einheimischer Take-Away Imbiß. Das Essen ist wirklich lecker und reichlich.

Unser Hotel bietet einen kostenlosen Shuttle Bus zur Dubai-Mall. Da wir die Stadtrundfahrt für morgen gebucht haben ist das also unser heutiges Tagesprogramm.

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Indoor Wasserfall

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Schon die Kleinsten werden hier auf ihr künftiges Konsumentenleben vorbereitet.
Auch wenn man schon ein paar in der Welt gesehen hat so wie wir, ist das Aquarium der Mall wirklich etwas Besonderes.

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Ich geh nur mal kurz zum Rauchen raus (hier fast überall verboten) da verfällt Alina in einen Shoe Shopping Frenzy. 3 paar neue Schuhe und gefühlte 2 Stunden später kann es endlich weiter gehen.
Ab 19:00 gibt es hier halbstündlich Wasserspiele im Teich zwischen dem Burj Kalifa und der Mall.

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Die erste Show beobachten wir von der Dachterasse eines Restaurants. Als es dann dunkel wird gehen wir runter und sehen uns das Ganze von unten an.

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Für 22:00 haben wir Tickets für den Turm gekauft. Eine der letzten Shows für heute wollen wir von ganz oben sehen.

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Bis zum 124. Stock geht's hier hoch im zur Zeit höchsten Gebäude der Welt - gut 400 Meter über den Boden. Die Spitze ist über 800 Meter, aber da kommt man als Normaltourist nicht rauf.

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Panorama vom Feinsten.

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So sehen hier übrigens die meisten Frauen aus. "Was soll ich heute bloß anziehen?" ist dann wohl eine Frage, die sich hier nicht so häufig stellt.

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Am nächsten Tag können wir uns nicht wirklich viel vornehmen, am abend geht ja schon der Flieger nach Colombo. Daher nur kurz per Taxi zum Burj Al Arab - 7*-Luxushotel. Zu fein für uns, wir haben keine Reservierung und Fluffy verstößt gegen den Business Casual Dresscode den es hier gibt. So leider nur Fotos von draußen.

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Das war's dann auch schon wieder von hier. Wir gehen noch mal in die Mall, dort haben wir Internet und arbeiten ein wenig am Blog - morgen melden wir uns dann aus Sri Lanka. Bye-bye

Eingestellt von Tom Travel 03:27 Archiviert in Vereinigten Arabischen Emirate Kommentare (6)

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