Reise blog von Travellerspoint

April 2012

mehr Walhaie und noch mehr Regen

Schnupfenwetter

overcast 25 °C
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Die Eisbären vom letzten Beitrag waren natürlich ein Aprilscherz - so was gibt es hier nicht. Hat natürlich jeder bemerkt.

Nun sind wir auch schon wieder 12 Tage hier. Ganz schön lang wenn man bedenkt wie wenig hier los ist und dass es außer den Walhaien und Glühwürmchen nichts zu sehen gibt.

Bei den Fireflies reicht einmal wirklich, die grossen Fische haben wir uns noch auf 2 weiteren Touren angesehen. Jedesmal wieder die Spotter im Ausguck

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Die Touristen warten gespannt und bereit

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dann wieder der Kampf im Wasser

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Hier ein kurzes Filmchen vom Kleinsten den wir gesehen haben. Den bekam ich wenigstens einigermaßen ganz aufs Bild. Der schwamm so 3-4 Meter unter mir.

Wir kommen am Ende auf 5 Stück - Längen von 5-10 Meter. Leider haben wir 3 davor nur für 30 Sekunden gesehen, die anderen 2 waren 10-25 Minuten bei uns. Das hier war der Größte, so groß dass ich nicht mal seinen Kopf ganz aufs Bild bekam.

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Das ist der 9-Meter-Hai vom 2. Ausflug

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und hier noch ein Foto von unserem Kleinen. Die Kamera hat tatsächlich dicht gehalten - kaum zu glauben. Das Mistding scheint nun zu funktionieren.

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Alina war jedesmal völlig aus dem Häuschen wenn es wieder einen zu sehen gab. Vielleicht sehen wir noch Walhaie in Cebu beim Tauchen.

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Minuten später beginnt es zu schütten.

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Wir sassen einigermaßen trocken in unserem Boot. Einer dieser beiden Fischer macht einen unglaublich aussichtslosen Versuch sich vor dem Regen zu schützen.

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Das reicht jetzt erstmal. Das feuchte Wetter gibt uns den Rest. Wir frieren auf den Rückweg im Boot und wünschen uns keine weiteren Walhaibegegnungen, weil wir sonst wieder ins Wasser müssten. Endlich geht es mir wieder besser mit meiner Erkältung, da kränkelt Alina.

Morgen geht es weiter 2 Stunden mit dem Boot rüber nach Masbate und von dort mit der Nachtfähre nach Cebu City.

Eingestellt von Tom Travel 23:26 Archiviert in Philippinen Kommentare (0)

Gestrandet und ausgesetzt

Frohe Ostern euch allen!

sunny 28 °C
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Die Sonne scheint endlich wieder als wir uns von Victoria's Guesthouse und von Dilia in Donsol verabschieden. Meine Erkältung ist nun so gut wie weg. Nur Alina ist ein wenig verschnupft. Wir haben den Fährplan erfragt und erfahren, dass jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag ein Nachtboot von der Nachbarinsel Masbate nach Cebu City fährt. Heute ist Donnerstag, passt also wunderbar. Im Nachbarort Pilar ist ein kleiner Hafen, von dem aus eine Banca nach Masbate fahren soll. Ein Tricycle bringt uns hin. Das Boot liegt schon da, fährt allerdings erst in 3 Stunden - wir sind viel zu früh dran. Die 2-stündige Überfahrt ist dann wieder mal sehr ruhig. Was das angeht haben wir richtig Glück, bisher hatten wir nur sehr angenehme Bootsfahrten.

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In Masbate City angekommen erfahren wir, dass heute von hier kein Boot nach Cebu fährt. Es ist Gründonnerstag - ein hoher Feiertag hier auf den Philippinen. Da fährt die Fähre nicht, meint er. Sonntag geht die nächste. Was? Sonntag? 3 Tage hier warten - nicht schon wieder. Das kennen wir doch aus San Jose. Es muss einen anderen Weg geben. Vom anderen Ende der Insel geht eine andere Fähre...vielleicht erwischen wir die noch. Mit einem Minivan und 3 weiteren Philippinos, die auch von der Feiertagssituation überascht wurden fahren wir ans Südende der Insel Masbate nach Cataingan.
Wir beeilen uns, der Fahrer fährt wirklich zügig um das Boot um 6 oder 6:30 oder 7 zu bekommen. Das ist hier das Problem, jeder hat eine andere Meinung wann das Boot fährt. Es ist 6 durch, dann 6:30, kurz vor 7 kommen wir an.

Jubel! Da liegt das Boot. Auf dem Schild steht: Abfahrt 8 Uhr. Nur, es ist verdächtig wenig los dafür dass es bald ablegen soll. Bald erfahren wir den Grund dafür. Auch dieses Boot fährt nicht vor Sonntag. Wir sind also völlig umsonst um die halbe Insel gehetzt. Hilft nichts, heute kommen wir hier nicht mehr weg. Gestrandet in Cataingan. Es ist ein jämmerliches Kaff. Dagegen war San Jose (Mindoro) ein Gewinner. Hier zu übernachten ist wirklich nichts was man sich als Reisender wünscht. Es gibt ein einziges Guesthouse und die Zimmer sind eine Mischung aus Jugendherberge und Gefängniszelle. Die Matratze ist 5 Zentimeter dick, im Gefängnis gibt es bestimmt bessere Matratzen.

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Eine Wahl haben wir nicht und so bleiben wir die Nacht hier. Das Bad(?) spottet jeder Beschreibung. Ein Wasserbottich mit Schöpfkelle in der einen Ecke, eine Kloschüssel in der anderen. Ein Wasserhahn für "kleine" Hobbits ca. 30 cm vom Boden. Das Mini-Waschbecken hat keinen Wasserhahn. Der Zementboden ist überschwemmt, das ganze beleuchtet von einer einsamen Glühbirne am Draht von der Decke. Zu viel Licht will man hier drin ohnehin nicht haben. Es gibt Dinge die will man nicht genau sehen.
Das ist eine Unterkunft, für die müsste man Geld bekommen um hier zu schlafen. Wir müssen tatsächlich bezahlen. Obwohl wir alle Moskitos für Nächte durchfüttern!

Gegessen haben wir auch noch nichts. Das Angebot an den Ständen verdirbt uns den Appetit. Wir müssen hier weg - schleunigst! Morgen früh zurück nach Masbate City scheint der einzige Ausweg. Diese Stadt sah zumindest beim Durchfahren etwas besser aus. Dort können wir die 2 Tage bis zur Abfahrt der Fähre besser aushalten.

Unser Wirt erzählt von einem Boot das Samstag mittag von hier nach Nord-Cebu geht. Das wäre für unsere Pläne viel besser als das Boot Sonntag Abend nach Cebu City. Das werden wir morgen überprüfen. Wenn wir eines hier gelernt haben, dann ist es sich jede Information doppelt und dreifach von verschiedenen Quellen bestätigen zu lassen. Das gilt vor allem für Boots- und Flugpläne. Nirgends auf unseren Reisen sind wir so oft Fehlinformationen aufgesessen wie hier.

Ohne Abendessen und ohne Dusche geht es in unser Matratzenlager. Was anderes als Schlafen kann man hier auch nicht. Zuvor haben wir einen Dorfspaziergang gemacht auf der Suche nach einer Bar oder Restaurant. Nach vielem Fragen finden wir ein Haus mit einem großen Raum, der möglicherweise als Karaoke-Bar genutzt wird. Dort gibt es tatsächlich kühles Bier in einem Ambiente das Seinesgleichen sucht.

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Plastiktische und Stühle, kahle Wände, eine mit Plastikgirlanden dekorierte Empore die als Lageraum für noch mehr Plastikstühle genutzt wird. Uns ist nicht zum singen sondern zum heulen.

Am nächsten Morgen Frühstück oder sowas Ähnliches. Es gibt Bäckereien, aber was die anbieten ist so lala. Wir bekommen eine kalte Sprite zu trinken, ist doch schon mal was. Nach Cola Light zu fragen erübrigt sich.

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Uns wird bestätigt, Samstag fährt mittags ein Boot. Nicht nach Cebu City aber dafür in ein Kaff in den Norden der Insel Cebu. Da müssen wir eh hin. Das bedeutet noch eine Nacht hier, aiiii. Wir gehen zum Hafen. Da sehen wir es warten mittlerweile 2 Fähren.

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Eine fährt morgen Mittag, eine übermorgen nachts. Wir treffen den Philippino der auch mit uns mit festsitzt. Der hat auf der Sonntagsfähre geschlafen, kostenlos. Wir fragen den Vize-Kapitän der Fähre nett ob wir auch auf seinem Boot auf den Pritschen schlafen können. Die haben ein besseres Bad und am nächsten Tag fahren wir eh mit ihm weiter. Alles ist besser als das Guesthouse in Cataingan. Der Kapitän ist einverstanden. Wir gehen ins Internetcafe und checken im Guesthouse aus. Wir schleppen das Gepäck zum Boot, es ist Mittag und höllisch heiß. Nun sind da nur noch 2 Hansel. Einer ist ein Maschinenmann, der andere Security. Der Rest der Crew ist am Beach. Der will uns nicht aufs Boot lassen, er weiß nichts von unserer Abmachung. Alle sind weg. Den großen schlanke Vize-Kapitän, den kennt er nicht. Hä? Also der war echt groß für einen Asiaten, trägt eine Brille wie kann er den nicht kennen? Wir sind genervt. Die gesamte Crew ist jetzt schwimmen gegangen und kommt wohl erst abends wieder. Wahrscheinlich dicht wie die Haubitzen. Super! Wir dürfen die Koffer auch nicht da lassen, der Security Typ will das nicht. Alles Bitten und Flehen hilft nicht. Argh! Grmpf!

Wir schleppen fluchend unser Gepäck zurück den Quai entlang durch die Hitze. Kaum gehen wir ein paar Meter kommt der Philipino auf uns zu. Es sitzen mittlerweile mit uns 7 Leute hier fest und die haben ein privates Boot organisiert. Das würde uns direkt zu unserem Ziel bringen. Fast zu gut für uns, denn wir haben kaum noch Cash und wollten eigentlich in Cebu City einen ATM plündern.
Wir feilschen mit dem Kapitän der kleinen Banca, zahlen jetzt das Doppelte kommen aber direkt bis an unser Ziel nach Malapascua und müssen keine weitere Nacht sonstwo verbringen.

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Die fahrt soll 3 Stunden dauern. Nach einiger Zeit sagt er in 10 Minuten sehen wir unsere Insel. Erst ein kleiner Punkt, dann wird sie nach einer Stunde sichtbar. Nach einer weiteren Stunde sehen wir den Strand, die Palmen, herrlich. Wir sind jetzt schon über 4 Stunden unterwegs aber was soll's. Wir würden am liebsten ins Wasser springen und hin schwimmen.

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Da fährt das Boot dran vorbei. Was ist denn nun los? Nee, das ist sie nicht die Insel. Das ist der kleine Punkt da ganz vorne am Horizont. Nee, noch 2 Stunden. Philippinische Zeitangaben sind nicht wirklich ernstzunehmen. Nach über 6 Stunden (gefühlt aber 36) erreichen wir unser Ziel, der Hintern wund von den schmalen Holzbänken.

Wir werden kurz vor Sonnenuntergang am Strand abgesetzt. Es ist Karfreitag, wir haben kein Bargeld, keine Reservierung und mal wieder keinen Plan. Da stehen wir nun mit unserem ganzen Gepäck, kommen uns ausgesetzt vor. Weit und breit kein Mensch zu sehen. Es sieht so aus als ob wir nicht wirklich am richtigen Ort abgesetzt wurden. Unsere Rollkoffer sind nicht gerade ideal für den sandigen Boden. Wir müssen schleunigst ein Quartier finden. Viel Zeit bleibt uns nicht mehr bevor es völlig finster wird

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Eines wissen wir aber sicher: Wir schlafen lieber am Strand als nochmal im Jugendgefängnis.

Frohe Ostern euch allen und genießt das Osterfest, das Essen, eure schönen Betten und die Bäder! Es sind doch die kleinen Sachen die zählen oder?

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Eingestellt von Tom Travel 07:38 Archiviert in Philippinen Kommentare (11)

Malapascua - Böse Ostern

Trauminsel gefunden

sunny 30 °C
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Die Bedeutung des Namens unserer exotischen Trauminsel geht uns erst 2 Tage später auf. Spanische Seefahrer waren hier an Weihnachten gestrandet und nannten die Insel "Mala Pascua" - "Böse Ostern" - die Logik dahinter geht uns allerdings nicht auf. Kein Wunder dass die Spanier hier gestrandet sind. Zu viel Sonne, zu viel Rum? Wer an Weihnachten eine Insel "Böse Ostern" nennt hat wahrscheinlich auch anderweitig Probleme mit der Orientierung.

Für uns begann es gestern ebenfalls wie eine Strandung. Die bösen Ostern waren für uns dennoch vorbei. Lieber am Strand in der Hängematte als nochmal in der Jugendherberge-Gefängniszelle schlafen. Unsere tollen Rollkoffer durch den Sand über den Friedhof schleifend (wo gottseidank keiner wiederauferstanden ist) und eine Bucht weiter finden wir die touristische Zivilisation. Hotels, Guesthouses, Restaurants. Alles was wir brauchen ausser einem Geldautomaten. Bargeld haben wir nämlich immer noch keines. Als wir an der dritten Beachbar vorbeikommen lasse ich mich ziemlich erschöpft auf einen Sessel fallen und brauche erstmal ein Bier.

Reiseweisheit Nr.9 Rollkoffer funktionieren nicht am Strand

Ich komme mit einem Angestellten ins Gespräch. Es gibt hier nämlich ausser Bier noch Bungalows und einen Dive-Shop. Ich verhandle ein wenig mit ihm und indirekt mit seiner Chefin zu der er immer rennt um sich Verhandlungsspielraum zu verschaffen. Wir können mit Kreditkarte ohne Extra-Gebühr zahlen, Frühstück ist inklusiv und wir kriegen 30% Rabatt aufs Zimmer wenn wir einen Monat bleiben. Die Aussicht uns als Taucher für einen ganzen Monat zu bekommen war bei den Verhandlungen ausgesprochen hilfreich.

Nächster Morgen, Sonne scheint - Blick auf den Strand.

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Es sieht so aus als ob wir am Ende dieses Teils unserer Reise angekommen sind. Kein weiteres Ziel steht mehr auf unserem Zettel.

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Hier können wir es den letzten Monat bis es wieder nach Hause geht aushalten. Palmenstrand, glasklares türkises Wasser, jede Menge Tauchspots. Tagsüber ist für Unterhaltung gesorgt. Es erinnert mich an Gili Trawangan vor 15 Jahren. Es gibt sie also doch noch, diese Orte die noch nicht verschandelt, aber doch ein wenig entwickelt sind, so dass man sich nicht totlangweilt. In ein paar Jahren wird es voll, verschmutzt und teuer sein - jetzt ist es noch ein Tropenparadies. Andrerseits ist der nächste Internationale Flughafen 6-8 Stunden entfernt, das könnte diesen Ort retten.

Zur Zeit ist gerade Super-Hochsaison. Schulferien, Ostern - alle Philippinos sind unterwegs. Dennoch ist es nicht überlaufen. Die Insel wurde erst in den 90ern von Tauchern entdeckt. Fuchshaie (thresher sharks) sind hier die besondere Attraktion. Nirgendwo sonst auf der Welt kann man die so sicher beim Tauchen sehen wie hier.

Wir beziehen einen Bungalow mit eigenem Bad und warmen Wasser 50 Meter vom Strand - keine Selbstverständlichkeit bisher auf unseren Reisen.

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Palmen für unsere Hängematte im Garten davor.

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Kostenlos WiFi-Internet und Strom fast den ganzen Tag - ebenfalls keine Selbstverständlichkeit.

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Dieser Ort erfüllt alle Bedingungen für einen längeren Aufenthalt. Nun brauchen wir nur noch Bargeld.

Das wird dieses Mal mein Job. Mit dem Beiboot zur Banca, mit der Banca 30 Minuten rüber nach Maya, Cebu. Von dort 2 Stunden mit dem Bus nach Bogo, Cebu. Dort gibt es ATMs und einen Supermarkt. Ich kaufe Vorräte an Zigaretten (4 Euro pro Stange) und Coke Light - beides teuer bzw. nicht zu bekommen auf unserer Insel.

Am frühen Nachmittag bin ich wieder zurück mit meiner Beute. Leider legt das Boot an der anderen Inselseite an und ich muss alles um die halbe Insel schleppen. Da helfen auch die Rollen am Koffer wider mal nichts (s.o. Reiseweisheit Nr.8) Die Insel ist gottseidank nicht groß, aber es ist hölle-heiß heute.

Kurz darauf ein Gewitter und es schüttet was runter geht. Unsere Regenwolke hat uns schon wieder gefunden. Ich fand den kurzen Regen gar nicht so übel, und es gibt doch nichts Schöneres als ein Sommergewitter das man im Trockenen beobachten kann. Zuvor war es fast unerträglich hieß gewesen und so hatten wir eine angenehm kühle Nacht.

Ein amerikanischer Tourist meint letztes Jahr hat es im Sommer hier 3 Monate nicht einen Tropfen geregnet. Da waren wir auch nicht hier. Wo wir sind regnet es, oder es ist für die Jahreszeit viel zu kalt. Anfang Mai kommen wir zurück nach Deutschland. Heute haben wir den Heimflug gebucht. Der Rückflug nach Frankfurt geht am 7.5. Den Wetterbericht für Mai könnt ihr euch sparen, wir wissen jetzt schon was da für ein Wetter sein wird. Spätestens am 10 Mai wird unsere Regenwolke uns eingeholt haben.

Vorschläge wie wir diese hartnäckige Wolke los werden sind willkommen. Vielleicht sollten wir nach Afrika als Regenmacher, da kommt wieder Geld in die Kasse. Nach den vielen Opfergaben haben wir mit dem Elektrogott Frieden geschlossen. Es gab keine weiteren Defekte .

Nächster Tag - Nichtstun, wie schön. Naja, fast nichts. Wir machen eine Checkliste für Schottland. Was muss noch gebucht werden, was fehlt noch. Es sind ja nur noch gut 6 Wochen bis dahin.

Wir beginnen auch bereits mit der Planung für die USA-Reise im Sommer/Herbst. Die Strecke wird grob festgelegt, 10.000km in 4 Monaten. Das geht eigentlich. So wie ich uns kenne, werden es sicher wieder 15.000km oder 20.000km werden. Wir finden doch ständig etwas unterwegs das einen kleinen Umweg lohnt.

Nachzutragen wäre noch der letzte Sonnenuntergang in Donsol für den wir bisher keinen Platz im Blog gefunden hatten

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Eingestellt von Tom Travel 22:52 Archiviert in Philippinen Tagged reiseweisheit Kommentare (7)

Nixtun in Malapascua

Wer geht einkaufen?

sunny 30 °C
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Die Philippinos sind das freundlichste, fröhlichste, sonnigste Volk in Asien.

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Die allgemeine gute Stimmung steckt fast an. Sie sind ausgesprochen hilfsbereit, dabei aber selten hilfreich.

Vorgestern kam ich eine halbe Stunde später als Thomas zum Frühstückstisch. Da fingen die Kellner an zu lachen. Warum? Lachend erzählen sie mir der Koch sei jetzt schwimmen gegangen und kommt erst in ein paar Stunden wieder. Während ich das gar nicht so lustig fand und ich auch nicht in ein anderes Restaurant gehen wollte, lachten die 3 sich kaputt. Wie jetzt? Wo schwimmen? Je mehr ich sie ausfragte desto mehr lachten sie.

Da habe ich den Vorschlag gemacht, dass ich heute kein Mango-Pfannkuchen esse, sondern dass sie mir Spiegeleier braten und ein paar Scheiben Toast bringen. Das müssten sie doch auch ohne Koch hinbekommen. Ja, das geht. Gute 30 min. später kommen sie mit 2 Eiern - lachend. Sie hätten 3 Versuche gebraucht, aber das Spiegelei sei immer kaputtgegangen. Kaum zu glauben, aber Philippinos haben Probleme ein Ei zu braten. Die Philipinische Küche genießt ja nicht gerade Weltruf - wie viele Philippinische Restaurants gibt es in München? Genausoviele wie Englische - Zero!

Das liegt unserer Meinung nach daran, dass sie haufenweise Instantgerichte und Dosenzeugs kaufen. Heisses Wasser drauf, fertig. Jeder Tourist ist vom Essen hier enttäuscht.

Drei Stunden später kommt die Managerin lachend auf mich zu. Sie hätte gehört, dass ich Frühstück wollte und der Koch schwimmen war, haha, ist das lustig! Bin ich hier im falschen Film oder was? Allerdings machen die das so nett, da muss man mitlachen.

Anderes Beispiel. Gestern saßen wir abends noch an der Bar, da meinten sie ob wir nicht aufs Zimmer gehen wollen, denn sie sperren jetzt zu und wollen alle das Basketballspiel anschauen gehen. Service wird hier locker gesehen, Arbeiten am liebsten nur wenn es nicht etwas Anderes gibt das gerade intressanter ist. Wir haben uns nach über 2 Monaten an die Mentalität gewöhnt und kommen damit gut klar. Mit Philippinos als Angestellten ein Geschäft zu betreiben wäre für mich allerdings ein Alptraum.

Gestern hatten wir die tolle Idee unseren mittlerweilen sehr faulen Hintern zu bewegen und Inselhopping zu machen.

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Schnorcheln, Schwimmen - muss mal sein. Bis vor ein paar Tagen hat es jeden Tag heftig geregnet,

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aber seitdem ist ein Tag schöner als der andere.

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Wir werden abgeholt und eine Stunde später kommen wir an einer kleinen Insel an. Mit ganz nettem Strand und ein paar Hütten. Kaum zu glauben, aber auf dieser Schippe Sand hier leben ca. 10 Familien.

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Je näher wir dranfahren, desto weniger gefällt es uns. Kein Sandstrand nur Kiesel und Muscheln und beim Schnorcheln gibt es wirklich nicht viel zu sehen. Das Wasser ist zu warm.

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Gut zum schwimmen, schlecht für Korallen. Allerdings sieht Thomas seine erste Seeschlange. Ich hatte schon eine zusammen mit dem Walhai gesehen. Übrigens - die Fuji ist nun endgültig futsch. Trotz sorgfältiger Kontrolle der Verschlüsse ist wieder Wasser reingelaufen. Keine Schnorchelbilder mehr. Mal sehen ob wir in Deutschland über die Garantie noch etwas machen können, ansonsten buchen wir das ganze unter Erfahrung.

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Alle 6 Insassen beschweren sich und wollen weiter, aber die Guides haben schon ihr Grillgeschirr aufgefahren. Na gut, dann halt erst Mittagessen und danach fahren wir weiter. Leider besteht das Essen hauptsächlich aus Schweinefleisch obwohl wir klar gemacht hatten wir mögen keines.

Der nächste Stop ist besser. Zwar ist das Schnorcheln auch nicht so doll, aber der Strand war schön.

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Jetzt aber wollen die Bootsführer nach Hause. Sie trinken bereits seit Mittag Rum und Cola. Wir zweifeln ob die den Weg noch finden. Sie haben es eilig wegzukommen, aber das dauert noch 1 Stunde, denn das Boot startet nicht. Die Jungs haben große Probleme den Motor anzukurbeln. Die leergetrunkene Flasche Rum war dabei nicht besonders hilfreich.

Der nächste Tag, die Vorräte in unserem Hotel gehen zur Neige. Nicht nur hier, das passiert überall auf den Philippinen in den Hotels und Restaurants in denen wir waren. Es geht dabei nicht nur um Coke Light, die Alina an jedem Ort an dem wir uns länger aufhalten restlos vertilgt . Es fragen auch andere Touris nach Dingen von der Speisekarte. Sie ernten Kopfschütteln. Mal gibt es kein Eis, mal keine Mangos, keinen Toast, keine Marmelade.

Obwohl unser Resort mitten unter Kokospalmen liegt gibt es kein Kokos für Shakes oder Sonstiges. Da müsste ja einer raufklettern oder? In der Nacht zuvor ist eine ziemlich große runtergeknallt und liegt nun auf dem Rasen und verfault. Kokosnüsse für die Küche werden hier zugekauft - manchmal.

Sie bieten uns an uns einen Shake zu machen wenn wir selber raufklettern und uns eine holen - ernsthaft!

Eingestellt von Tom Travel 21:29 Archiviert in Philippinen Kommentare (1)

Geburtstag unter Palmen

alles Gute zum 29. ;)

sunny 30 °C
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Dieses Jahr hat Alina keinen Grund sich über den Ort ihres Geburtstags zu beschweren. In Fresno, USA vor 3 Jahren mussten wir ihren Geburtstag in einem Schnellimbiss feiern - alles hatte zu. Dagegen ist das hier wirklich ein Highlight.
Sonne, Strand, Palmen - was will man mehr. Ok, nicht so schick wie wein vorletzer Geburtstag in Las Vegas, aber besser als mein diesmaliger in Rantepao, Sulawesi. In so einer Umgebung schmerzt es dann nicht so wenn wieder ein Jahr dazu kommt. Hier bekommt sie grade ihren Geburtstags-Mangoshake.

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Die Angestellten hier haben ihr ein kleines Schild gemalt und von mir gab es den Advanced Tauchkurs. Ohne diesen erweiterten Tauchschein wollten der Diveshop hier uns nicht mitnehmen. Auf dem Papier benötigt man diesen Schein, will man z.B. tiefer als 18m oder nachts Tauchen. Diese Vorausetzung ist uns bekannt, aber bisher sind wir immer irgendwie drumherum gekommen diesen Kurs zu machen. Allerdings wurde der Druck der Tauchorganisationen im Lauf der Jahre immer stärker. Da hilft auch meine Taucherfahrung von über 250 Tauchgängen nichts. Rechtlich gesehen bin ich Anfänger. Deswegen mache ich den Kurs auch mit, dann ist endlich Ruhe und wir können tauchen wo und wann wir wollen.

Dabei sah es gestern gar nicht nach feiern für heute aus denn, Boracay, die kleine Hündin, der Star im Gästehaus, war auf einmal verschwunden. Alina und die Tauchlehrerin Valerie waren total am Boden zerstört. Die zwei haben sich so in die kleine Boracay verliebt. Heute ist sie wieder da und wird von allen geliebt und gestreichelt. Hier eine Spezialrunde knuddeln vom Geburtstagskind.

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Dann ist Alina in die Hände der Muschel-Kettchen-Mafia gefallen. Ihr lacht? Die sehen wirklich gefährlich aus! Die Kleinsten sind die schlimmsten, siehe unten.

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Um Alina wieder frei zu bekommen mussten wir ein Muschelarmbändchen kaufen. Ich glaube das hat Alina sehr gut gefallen. Ein Angebot das wir nicht ablehnen konnten. Nach Geschäftsanbschluss sieht die Mafia viel entspannter aus.

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Heute abend gehen wir dann mal hübsch Essen. Italienisch - auch so etwas gibt es hier.

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Riesenpizza aus dem Steinofen ist eine schöne Abwechslung nach 2 Monaten Philippino-Küche.

Auf dem Heimweg schauen wir noch kurz beim Basketball vorbei.

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Die Spieler haben alle kein Gardemaß, sind aber alle eifrig dabei. Basketball ist der Nationalsport hier auf den Inseln. Sogar ein winziges Eiland wie Malapascua schafft es 15 Teams aufzustellen, die hier um die lokale Meisterschaft kämpfen. Das ganze Dorf ist auf den Beinen um die Spiele die bis spät in die Nacht gehen lautstark zu verfolgen.

So jetzt muss ich mich auch mal melden, Thomas hat wohl vergessen dass sein Geburtstag im Marina Bay Sands im Infinitypool nachgefeiert wurde. Sowas! Und dann hat er an meinen Geburtstag mit den Kids gezockt. Dabei alles verloren. Die ganzen 80 Cent!

Was für ein Beispiel für die Jugend.

Eingestellt von Tom Travel 07:46 Archiviert in Philippinen Kommentare (8)

zu Gast beim Millionär

Trauminsel bei 33° Luft, 28° Wasser

sunny 34 °C
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Von gestern wäre noch ein weiterer Sonnenuntergang nachzutragen. Wir sind sicher es gibt da draussen Fans von Sonnenuntergängen.

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Eine Bootsfahrt die ist lustig, heute wird nicht gefaulenzt. Wir müssen auch noch ein wenig lesen, für den erweiterten Tauschschein ist zusätzlich Theorie notwendig. Insgesamt gesehen ist diser Advanced Kurs eine Farce. Kostet einen Haufen und bringt nichts. Lediglich ein Weg für die diversen Tauchorganisationen Geld zu machen.

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Während der Überfahrt erzählt mir ein Einheimischer so ein Boot zu haben wäre ein Super-Geschäft hier. Du bekommst am Tag ca 30€ Miete dafür. Aber die Anschaffungskosten seien sehr hoch. Ich versuche ihn von der Idee zu überzeugen ein Coke-Light Stand aufzumachen. Das wäre meiner Meinung nach das bessere Geschäft. Beim Basketballgucken hatte ich noch einen Laden entdeckt der günstig Dosen verkaufte. Blöderweise habe ich nicht sofort den ganzen Bestand aufgekauft. 2 Tage später ist nichts mehr zu bekommen. Seit jetzt fast 1 Woche kein Nachschub. Dann sehen wir unser Tagesziel.

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Eines der Dinge die man als Millionär machen kann ist sich eine hübsche Tropeninsel zu kaufen. Kalanggaman in diesem Fall. Man kann drauf wohnen oder für jeden der drauf will Eintritt verlangen. So in diesem Fall. Der Bootsmann und ich sind uns einig das ist die beste Geschäftsidee von allen. Fischen im Umkreis der Insel ist verboten. Die Fischer bekommen eine Entschädigung und falls sich doch einer blicken läßt wird scharf geschossen. Das wird uns zumindest erzählt - schwer zu sagen was davon wahr ist.

Unser Tauchshop hat den Tagesausflug organisiert und wir sind gespannt ob sich die 10 Euro Eintritt für die Insel lohnen. Was meint ihr?

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Das Wasser ist hier 4-6 Meter tief - so etwas von klar das ist nicht zu fassen.

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Schon beim Aussteigen sehen wir das wird klasse.

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Der Strand kommt auf Anhieb in unsere Top 5 weltweit. Blick nach links und rechts siehe unten.

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Blick auf die Palmen

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Blick von der Sandbank

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Blick nach vorne

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Egal von welcher Seite man es betrachtet, es ist genial schön. Von jeder Ansicht könnte man eine Fototapete machen.

Der erste Tauchgang geht entlang einer Steilwand und ist einer der besseren hier in Asien. Zwar nichts Großes gesehen, aber viel Kleinzeug, reichlich Weichkorallen und eine Sicht von 20-25m. Es wird unser erster "legaler" tiefer Tauchgang auf 30m. Ich habe das schon 100 Mal, Alina auch schon ein paar Dutzend Mal gemacht. Alles ist wie sonst auch. Nur dass es eben heute mehr kostet, weil es im Rahmen des Kurses stattfindet.

Danach BBQ und Kaffeepause.

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Es ist heute so heiss, dass wir nur im Schatten abhängen können. Die Fotosessions werden kurz. Nach wenigen Minuten Fotografieren in der prallen Mittagssonne flüchten wir zurück in den Schatten. Bis zum kühlen Abend können wir nicht bleiben, denn wir haben einen langen Rückweg vor uns und wollen vor der Dunkelheit zu hause sein. Das ist sehr ärgerlich, aber wir planen bereits einen 2. Besuch mit Übernachtung hier am Strand. Früh am morgen und abends haben wir dann auch besseres Fotolicht.

Bereit machen zum 2. Tauchgang. Es ist immer noch viel zu heiss. Wir sind froh als wir endlich mit unserem Tauchzeug reinspringen können. Der wird fast noch besser als der erste. Wieder an einer Steilwand - definitiv unsere liebste Unterwasserlandschaft zum Tauchen. Dabei sehen wir einen Einhornfisch - unser erster bisher. Die andere Tauchgruppe hat sogar ein kleinen Schwarm davon gesehn, wir nur den einen der sich verlaufen hatte.

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Das war wirklich ein Super-Tag, wenn auch etwas über unserem Budget. Gelohnt hat es sich. Den ganze Abend wird nur noch von dem tollen Tag gesprochen und der nächste Trip geplant. Wir brauchen weitere 3 Mitreisende, denn erst ab 5 Personen lohnt die Fahrt.

Der nächste Tag, wird heiss - noch heisser als der gestrige. Wir sind total platt hängen nur noch im Schatten herum. Ihr habt doch grade Scheiss-Wetter, wollt ihr nicht mal eine Wolke rüberschieben? Unsere Stamm-Regenwolke hat uns verloren. Aber nur eine, ok?

Eingestellt von Tom Travel 22:15 Archiviert in Philippinen Kommentare (6)

Malapascua Nightlife

Thomas sprengt die Bank

sunny 31 °C
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Momentan passiert nicht viel, außer dass wir täglich zusehen wie die Vorräte unseres Gasthauses schwinden. Der Mango-Pfannkuchen ist einer der besten hier, aber jetzt ist das Mehl ausgegangen. Daher wurden die Pfannkuchen die letzten Tage immer kleiner. Der Phillipino hat etwas gegen nachkaufen. Die Coke-Light Lieferung ist immer noch nicht gekommen. Nun wird es aber richtig brenzlig, Klopapier wird rationiert, wir haben nur eine halbe Rolle bekommen.

Irgendwas haben wir wiedermal verkehrt gemacht der Elektrogott schlägt wieder zu. Jetzt spinnt Thomas Laptop. Der Akku zickt und lässt sich immer schwerer aufladen.

Unsere Regenwolke schaut kurz vorbei, allerdings reicht es nur für einen kurzen Schauer. Genau richtig, zulezt war es fast unerträglich heiß geworden.

Heute gab es meinen ersten Nachttauchgang. Da ich bei schlechter Sicht nicht immer die Ruhigste bin, haben wir den Tauchgang in der Dämmerung begonnen. Um diese Zeit kann man Mandarinfische bei der Paarung beobachten. Ich fand das nicht sehr spannend. Du sitzt auf den Meeresboden und wartest und es passiert so gut wie nix. Es wurde währenddessen immer dunkler. Ich wunderte mich warum meine Maske beschlagen ist. Ich habe immer wieder versucht sie sauber zu machen, aber ich konnte trotzdem immer schlechter sehen. Klaro, denn es wurde Nacht, weniger Licht, die Sicht schlechter. Daher der Eindruck die Maske ist beschlagen. Dann dachte ich "Wie wird es wenn es total dunkel ist und ich gar nichts mehr sehe?" Es folgt ein leichter Anflug von Unwohlsein. Vom herumsitzen ist mir auch noch kalt geworden. Thomas und Chris unser Dive-Instructor merkten ich fühle mich unwohl. Sie signalisieren "Willst du hoch?" Nee, das geht ja auch nicht. Immer wenn sie das vorschlagen, komme ich mir blöd vor und beruhige mich wieder. Als es später ganz dunkel war, fand ich es ziemlich klasse. Wir dämpfen die Taschenlampen und zum ersten Mal sehe ich das Meeresleuchten von unten. Wenn man mit den Armen oder Flossen wedelt beginnt das Plankton zu leuchten. Wie ein kleiner Sternenhimmel unter Wasser. Sonst war es ein eher langweiliger Tauchgang, zu sehen gab es nicht viel. Ein paar Seepferdchen, Krabben - das war's schon

Nach der Dusche ab in die Disco. Den letzten Samstag haben wir uns gedrückt, diesmal müssen wir mit. Das ganze Gästehaus Team besteht drauf. Erst mal hübsch machen.

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Die Disco ist auf dem Basketballcourt.

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Die Kirche ist direkt daneben, das stört hier keinen. Eine Altersbeschränkung scheint es nicht zu geben, jeder kann mitmachen Mensch oder Hund.

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Thomas schleicht sich weg und geht wieder mit den 12-jährigen Würfel zocken. Er sprengt diesmal die Bank. Der kleine Geber ist total unglücklich und muss seinen Vater zum Auszahlen der ca. 3€ holen. Das kann ich nicht mitansehen, der kleine ist total fertig. Die Würfelbude wird für heute geschlossen. Thomas wird zur Tanzfläche geordert und er tanzt sogar. :-)

Und auch in dieser Disco gibt es Alkoholleichen.

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Eingestellt von Tom Travel 22:59 Archiviert in Philippinen Kommentare (3)

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