Reise blog von Travellerspoint

Geht nicht gibt's nicht

Verabredung auf asiatisch

sunny 30 °C
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Zu siebt marschieren wir von unserem Guesthouse zum Strand, um die geplante Schnorcheltour zur Insel anzugehen. Nicht ganz pünktlich sind wir dort - was soll's wir haben Urlaub. Keine Spur von Omar, dem Typ der uns heute mit seinem Boot schippern wollte. Ich suche den Strand auf und ab nach ihm - keine Spur. Hah! Moderne Zeiten, ich habe ja seine Mobilnummer und rufe ihn mal an. Es stellt sich heraus, dass er gerade am Flughafen ist. Was er dort tut sagt er mir in Bahasa - verstehe kein Wort, ist mir auch egal, mit seinem Boot wird das mal heute nichts mehr.

Ein anderes Boot muß her. Wo wir schon mal da sind, wollen wir auch hinausfahren. Heute ist Sonntag und wir müssen den Massen, die sich heute bald hier am Strand tummeln entfliehen. Es dauert nicht lange und ein Ersatzboot ist gefunden. Gleicher Preis - der Skipper heißt Jaffar (wie der Geist aus Aladin). Typisch Asien, es geht immer irgendwie dann doch.

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Der Tag wird zum besten den wir hier hatten. Wir gehen zu Wasser - mehr oder weniger elegant ^^

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Der erste Schnorchelspot ist sensationell. 5-Sterne-Schorcheln vom Feinsten. Das Wasser, diese Farben - irre.

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Sicht bis 30m, Korallen fast alle lebend. Wow! Besser geht es nicht. Nach der ersten Runde geht es auf ein schwimmendes Restaurant zur Mittagspause.

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Ein riesiger Fisch wird für uns alle zum Fisch-BBQ in genialer Lage - schmeckt fantastisch.

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Vor dem Restaurant ein Freiluftaquarium mit Schildkröten - Schreck! Wa ist hier los? Essen die die hier vielleicht auch? Entwarnung! Die werden hier aufgezogen und dienen (leider) auch als Touristenattraktion. Man sagt uns, dass sie frei gelassen werden wenn sie groß sind. Einige sind jedoch schon sehr groß und immer noch hier...hm?

Wir tun eine gute Tat und befreien eine von einer Angelschnur, die sich um ihre Flosse gewickelt hat. Alina fängt sie heldenmutig ein und ich schneide den Faden durch.

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Der Rest der Tiere ist allerdings in ausgezeichnetem Zustand. Ich kann keine Defekte entdecken die auf schlechte Haltungsbedingungen schließen lassen. Einheimische Touristen mißbrauchen sie zum Reiten. Das gefällt ihnen sichtbar nicht, andererseits scheint es ihnen auch nicht viel auszumachen.

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Der zweite Schnorchelour wird fast noch besser. Zwar ist die Sicht weniger gut, aber dafür sehe ich einen riesigen Adlerrochen und Alina taucht zum ersten Mal mit Schnorchel und holt ihren ersten Seestern nach oben. Vorher habe ich das für sie gemacht, sie ist ganz stolz. Der Seestern wird natürlich sofort wieder auf den Meeresboden hingelegt.

Ein Pärchen unserer Truppe entscheidet sich auf der Insel zu bleiben. Wir beneiden sie, würden am liebsten selbst ein paar Tage hier im Paradies verbringen, haben aber leider schon den Fahrer für morgen früh bestellt. Also machen wir noch schnell ein Bild und hauen ab.

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Wird auch Zeit, denn heut gab es genug Sonne und wir freuen uns auf die Dusche. Morgen geht es mitsamt Fahrer auf eine kleine Rundreise. Zeit dem weissen Strand bye bye zu sagen. Wir müssen zugeben, ein wenig Unrecht haben wir diesem Ort schon getan.

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Als wir an unserem Strand ankommen wundere ich mich wo die ganzen Leute geblieben sind. Nur ein paar Dutzend statt der Horden die sonst am Sonntag hier sind - seltsam. Den Grund erfahren wir abends beim Essen. Es gab einen furchtbaren Bootsunfall. Ein Bananaboot war in eine Gruppe von Schwimmern gefahren. Mit der Schiffsschraube wurden 3 Mädchen überfahren. Eine starb noch am Strand, die andere kurz darauf im Krankenhaus. Die dritte überlebte schwer verletzt. Nach diesem Schock sind wohl die meisten der Wochenendbesucher sofort heim gefahren.

Unseren letzen abend hier verbringen wir mit einem netten Pärchen aus der Niederlande. Beim Salassar haben wir eh die Karte rauf und runter gegessen, nochmal geniessen wir die Aussicht und erleben dass die Sonne endlich im Meer untergeht darauf warten wir seit Monaten. Bisher verdarben uns Wolken kurz überm Horizont jedes Mal dieses Erlebnis. Leider gibt es ausgerechnet davon kein Foto für unsere Sonnenuntergangsfans.

Am nächsten Tag geht unsere Rundreise los, über lustige Brücken und vorbei an anderen Verkehrsteilnehmern.

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Leider ist die Fahrt nach Senkang zu unserem heutigen Tagesziel dann doch zu lang. Über 6 Stunden Fahrt, mehr als einchecken und abendessen ist heute nicht mehr drin.

Eingestellt von Tom Travel 07:47 Archiviert in Indonesien

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Kommentare

Klasse Fotos!! Ein Traum!!!

von Didier

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