Reise blog von Travellerspoint

Island Hopping Part II

zur Partyinsel

sunny 30 °C
View RTW Reloaded 2011-2013 auf Tom Travel's Reise-Karte.

Nach dem perfekten Tag vorgestern auf Lembongan haben wir einen weitern dort mit Gammeln verbracht. Nadja hatte auf dem Motorrad etwas viel Sonne abbekommen und mußte im Schatten bleiben. Wir haben aus Solidarität und Trägheit auch nichts unternommen.
Abends zur Happy Hour ein paar Coktails.

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Bilder vom Sonnenuntergang über Bali. Wir konnten uns nicht entscheiden und haben deswegen alle 3 hochgeladen.

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Heute früh wurden wir an der Strasse abgeholt. Das Auto war aber bereits voll mit Aussies. Das sollen noch 3 Personen ins Auto? Ohne Gepäck vielleicht passen wir rein, oder wenn wir 3 kleine Asiaten wären. Die Koffer, unsere Laptops, Thomas wird nach vorne auf den Beifahrersitz verfrachtet und nach einer Weile passt es auch. Warum es gepasst hat merken wir am Bootssteg. Wir haben schon wieder einen Koffer vergessen - übrigens den selben wie zuletzt. Fluffy schüttelt mit den Kopf, er sucht verzweifelt nach Australiern die ihn nach Hause mitnehmen. Auf uns ist deutlich kein Verlass. Ich fahre mit einem Indonesier auf dem Moped zurück um den Koffer zu holen. Der Eingeborene findet es ganz toll mit einer Ausländerin zu fahren und gibt ein bissl an auf dem Weg. Schließlich ist der Koffer gerettet rechtzeitig bevor das Boot fährt. Wir haben eine Theorie: Der Koffer mag uns nicht, er will lieber ohne uns fahren. Das ist der Übeltäter. Das kann doch nicht an uns liegen.

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Mit dem Speedboat eine Insel weiter nach Gili Trawangan.

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Das ist die äußere von 3 Inseln die Bali's Nachbarinsel Lombok vorgelagert sind. Legendär für Strandparty und Beachlife.
Das kennt Thomas noch von vor über 20 Jahren - da befanden sich gerade mal 20 Touristen gleichzeitig hier. Inselromantik und einsame Strände sucht man mittlerweile vergeblich. Die Massen an Partygängern und Tauchern haben erheblichen Schaden angerichtet. Mitgenommene Korallenriffe rund um die Insel und Berge von Müll im Inneren der Insel - lange geht das hier nicht mehr gut wenn nicht bald etwas unternommen wird. Wer die Insel nicht von früher kennt wird es allerdings immer noch ziemlich klasse hier finden. Strände supersauber, Wasser kristallklar - noch!

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Es gibt auf der Insel keine Autos, keine Motorräder und keine Hunde. Das tut den Ohren gut. Dafür gibt es Katzen reichlich.

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Ich war vor 3,5 Jahren das erste Mal hier und bin etwas enttäuscht. Es sind gefühlte 20-mal mehr Leute hier, unsere schöne 30$ Unterkunft kostet jetzt 70$ hat sich aber zum Nachteil verändert. Aber das ist nicht das Schlimmste, es wird gebaut rechts und links und alles ist halb fertig. Das heisst alle paar Meter Baustelle. Diese Entwicklung überrascht nicht wirklich. Wie viele andere Traumplätze auf der Welt wird diese Insel durch seine Besucher zu Tode gebliebt und weiterempfohlen. Die to do's sind hier schnell erklärt.

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Das Tauchen hier ist immer noch Weltklasse und das ist auch der Grund warum wir hier sind. Nadja wird hier ihren Tauchkurs machen und wir werden dann am Ende einen Tauchgang zu 3. machen.

Die Zimmersuche war etwas diesmal mühsam, obwohl gebaut wird wie verrückt und auch schon viel da ist. Ist halt noch Hochsaison - auf der Standpromenade geht es zu wie in Rimini. Wir lassen uns und das Gepäck mit dem einzig auf der Insel erlaubten Transportmittel, einem Cidomo, zum Hotel bringen. Wie wir mitsamt Gepäck und ohne vergessene Tasche reinpassen ist mir noch ein Rätsel aber geht alles.

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Für die erste Nacht müssen wir zu 3. in einem Zimmer zusammenrücken. Morgen wenn die Boote die nächste Herde Touris wegbringen werden wir uns etweas Passendes suchen, bevor die neuen Boote mit den Frischfleischtouris ankommen.

Im Tirnanog Beach Restaurant gibt es tatsächlich einen Fluffy Cocktail auf der Getränkekarte. Der ist übringens ganz lecker, meint auch unser kleiner Freund ;-) .

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Eingestellt von Tom Travel 21:58 Archiviert in Indonesien

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Inhalt

Kommentare

..."Wer die Insel nicht von früher kennt wird es allerdings immer noch ziemlich klase hier finden"...

> "Stress entsteht dann, wenn die Erwartung nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt" (sinngemäß zitiert aus Ricardo Semler, "The Seven-Day Weekend - A Better Way to Work in the 21st Century", CEO von Semco, Brasilien)

Eine Book Review meint dazu:
This is why Semco has chosen to do things… somewhat differently. At Semco:
- Employees set their own working hours
- Employees choose their own salaries
- All meetings are voluntary and open to everyone
- Employees hire their own bosses
- HR has been almost abolished, because leaders need to be able to treat their employees right themselves
- All employees rate their bosses twice a year and all ratings are published
- Employees choose which leader they want to work under
- Employees choose which Semco office they want to work out off
- Employees can take early retirement, meaning they get one day a week off in return for working one day a week after they retire.

Etcetra, etcetera, et-fricking-cetera… It’s hard to find a single aspect of traditional organization and management that Semco hasn’t either blown up, reinvented, abolished or turned upside down. I like it!

http://positivesharing.com/2006/05/book-review-the-seven-day-weekend/

von Evi

HI, gibt es auf Gili immer noch das freiluft "Kino" ?

von cathi

sehr schöne Bilder!!!
Grüßle an euch

von Anka

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